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julsn 25.04.2007 15:46

Geschäftskonto bei Freiberuflichkeit?
 
Ich hab mal eine (vielleicht blöde) Frage: Sollte ich mir beim Einstieg in die Freiberuflichkeit eigentlich ein Geschätskonto anlegen oder ist das überflüssig?

Was spricht dafür, was dagegen? Oder ist es sogar Pflicht?

christine 26.04.2007 19:32

AW: Geschäftskonto bei Freiberuflichkeit?
 
Mit "Geschäftskonto" meint er vermutlich, das darüber sämtliche finanziellen Transaktionen abgewickelt werden, die im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als freier Journalist anfallen (z.B. Honorareinnahmen, KSK-Überweisungen usw.). Davon getrennt ist dann das private Girokonto, von dem dann beispielsweise seine Lebensmittel oder Unterhosen bezahlt werden.

admin 26.04.2007 23:20

AW: Geschäftskonto bei Freiberuflichkeit?
 
Hi,
solange Du eine Personengesellschaft bist ist es rein rechtlich nicht wirklich nötig, da buchalterisch die privaten Kontobewegungen als private Einlage bzw Entnahme gehandhabt werden können.

Dennoch würde ich dringend dazu raten, private und berufliche Bankbewegungen möglichst über getrennte Konten laufen zu lassen. Alles andere führt auf Dauer zu einem Durcheinander.

Beispiel: Du musst z.B. dem Finazamt deine private Einnahmen (Weihnachtsgeld von Oma oder Tante) genau erklären (belegen) können, und andernfalls könnten die ja berufliche Honorare sein, die dann zu versteuern sind. Bei zwei getrennten Konten wird der Finanzbeamte diese Vermutung nicht so schnell erheben.

Es gibt auch imagemässige, und weitere kaufmännische gesichtpunkte dies zu tun.


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