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-   -   Erster veröffentlichter Beitrag - nur Unklarheit deshalb (http://www.journalismus.com/_talk/showthread.php?t=29849)

Ninka 18.12.2010 02:23

Erster veröffentlichter Beitrag - nur Unklarheit deshalb
 
Hallo,

ich bin bei einer Lokalausgabe einer großen regionalen Zeitung als freie Mitarbeiterin angenommen worden. Meine erste Meldung ist schon gedruckt, der Text, alles stammt von meiner Vorlage. Aber: Unten steht nicht mein Name, sondern ein Kürzel, das auch auf meinen Namen nicht ganz passen kann.

Meine Frage daher: Kann ich diesen (meinen!) Artikel als Publikationsnachweis verwenden, wenn es um einen neuen DJV-Presseausweis geht? Und wenn nicht, was sollte ich als nächstes tun?

Es wäre für mich ganz wichtig zu wissen, woran ich in diesem Fall hier bin. Deshalb bitte, wer was weiß - antworten.

Vielen lieben Dank.

LG Ninka

EinSchwabe 18.12.2010 03:13

AW: Erster veröffentlichter Beitrag - nur Unklarheit deshalb
 
Wie ist dein Name und wie ist das Kürzel? Und wie heißt die Zeitung? Dann weiß man vielleicht mehr.

Im Zweifel kannst du wegen dem Kürzel ja mal telefonisch nachfragen.

Eigentlich solltest du ohnehin Artikel mit vollem Namen einreichen als Belege. Einen DJV-Presseausweis bekommt man doch nicht mit einem einzigen Artikel? Insofern ist die Frage an sich eher unlogisch.
Eigentlich braucht man auch keinen Presseausweis. Wenn du wirklich einen benötigst, müsstest du noch mehr Artikel haben, die irgendwo abgedruckt sind.

Ninka 18.12.2010 12:23

AW: Erster veröffentlichter Beitrag - nur Unklarheit deshalb
 
Hey,

Annika Mayer ist mein Name, also wäre ein mögliches Kürzel "am". Gedruckt sieht es allerdings etwas anders aus. Ich habe beim eingereichten Text auch meinen vollen Namen geschrieben.

Natürlich weiß ich das mit dem einen Artikel. Man muss Beiträge von sechs Monaten nachweisen können. Nur muss eben irgendwo ein Anfang getan werden.

Ich ruf da einfach dann an. Danke erstmal solange.

tooobii 18.12.2010 16:28

AW: Erster veröffentlichter Beitrag - nur Unklarheit deshalb
 
Zitat:

Zitat von Ninka (Beitrag 79765)
Ich ruf da einfach dann an. Danke erstmal solange.

Anrufen ist wohl die beste Wahl

Zitat:

Zitat von Ninka (Beitrag 79765)
Natürlich weiß ich das mit dem einen Artikel. Man muss Beiträge von sechs Monaten nachweisen können. Nur muss eben irgendwo ein Anfang getan werden.

Im Übrigen möchte ich aber darauf hinweisen, dass es mit ein paar eingesandten Artikeln nicht getan sein wird - was ich auch für richtig halte. Du musst nachweisen, dass du HAUPTBERUFLICH Journalistin bist. Und für mich sieht es gerade so aus, als ob du das nicht bist.
Ich kenne nicht die Statuten eines jeden Landesverbands, aber der Bayerische Journalistenverband schreibt auf seiner Internetseite beispielsweise folgendes:

Zitat:

Bei freiberuflich tätigen Kolleginnen und Kollegen benötigen wir zusätzlich:
  • Bestätigung eines Auftraggebers
  • Veröffentlichungsunterlagen aus dem letzten halben Jahr, die mit Ihrem Namen oder Pseudonym gekennzeichnet sind
  • Honorarnachweise vom letzten halben Jahr
  • einen Versicherungsnachweis der Künstlersozialversicherung
  • für Neu- und Wiederaufnahmen: Erfolgsplan

Quelle: http://www.bjv.de/home/ueberuns/aufnahmeantrag.xhtml

EinSchwabe 18.12.2010 17:06

AW: Erster veröffentlichter Beitrag - nur Unklarheit deshalb
 
Also wenn die Buchstaben des Kürzels nicht irgendwie zu deinem namen passen und auch keine allgemeine Abkürzung der Zeitung sein können (wie zB SZ für Süddeutsche Zeitung), könnte ich es mir auch nicht erklären

Tooobii hat Recht, wobei es auch noch andere Presseausweise mit anderen Kriterien gibt

nach dem Anruf kannst du ja berichten, was jetzt der Fall war ;)

Miriam86 20.12.2010 10:52

AW: Erster veröffentlichter Beitrag - nur Unklarheit deshalb
 
Solange die Buchstaben des Kürzels irgendwo in deinem Namen auftauchen, kann es durchaus sein, dass es dein Kürzel sein soll. Es arbeiten so viele Journalisten bei Zeitungen, dass es eben nicht logisch ist, dass Anfangsbuchstabe Vorname + Anfangsbuchstabe Nachname das Kürzel ergeben. Teilweise haben wir sehr irrtierende Kürzel ;-) Sprich einfach mal die Lokalredaktion an, da gibts ja einen Ansprechpartner.

Außerdem haben meine Vorredner Recht: In der Regel arbeitet man hauptberuflich, wenn man einen PA beantragt. Bevor ich hauptberuflich Journalist wurde, habe ich acht Jahre ganz gut ohne PA gelebt, das geht auf jeden Fall und spart Geld.


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