Journalismus.com Forum

Journalismus.com Forum (http://www.journalismus.com/_talk/index.php)
-   Job-Angebote: (http://www.journalismus.com/_talk/forumdisplay.php?f=11)
-   -   Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden? (http://www.journalismus.com/_talk/showthread.php?t=30026)

Frank 19.07.2012 11:48

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
3 Cent pro Wort? So einen Job würde ich sofort annehmen, wenn es ihn gäbe. Heute sind für einfache Texte 2 Cent pro Wort die Spitze. Ich glaube, selbst, wenn wir hier nach jahrelager Dsikussion zum Schluss kämen, 3-Cent-Jobs ins Forum aufzunehmen, würden wir mangels Masse auch nicht mehr Arbeitsangebote sehen als heute.

Maxtron 19.07.2012 20:53

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
So nun einmal die Zeit genommen und nach längere Zeit mal alles durchgelesen. Während hier hitzig diskutiert wird, wurde zeitgleich ein Angebot hier im Forum abgegeben, welches nur 1/2 cent darüber liegt: http://journalismus.com/_talk/showthread.php?t=31304

Aber mal zurück zu meiner Meinung:
Natürlich versuchen wir alle angemessene Bezahlung zu erhalten, doch leider ist das nicht immer der Fall. So gibt es Kollegen, welche (oft zu recht - ab und an fraglicherweise) einen guten Preis pro Wort erzielen. Doch viele Freie arbeiten für Wortpreise zwischen "Menschenrechtsverletzende Ausbeutung" und "Wenigstens kann ich die Miete zahlen".
Doch woran liegt es?
Eine Mitschuld gebe ich dem Internet und der Geldgier einiger Verlage.
So gibt es in unserer Region zur Zeit einen Trend zur "Bürgerzeitung". Gut gehende "Anzeigenblätter" und Wochenzeitungen werden von vormals 3 Redakteuren, einem Layouter und mind. einem Fotograf auf nur noch einen Layouter reduziert. Text und Bild kommt vom Bürger, welcher nur für die Ehre arbeitet seinen Text und ggf. auch ein Bild kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Hierbei wird in der Regel eine Pressemitteilung teils nur kopiert oder einfach nur positiv über ein Ereignis (Ladeneröffnung, Bieranstich etc.) berichtet, damit man auch gut angesehen dort wieder hin kann.
Bei komplexeren Themen hilft das Internet und nach einer Nachfrage bei "Onkel Google" kann man schon fast mit Copy & Paste einen Text herbeizaubern. Diesen dann per e-mail an die Redaktion gesendet mit dem Hinweis: Arbeite Umsonst oder für Kleingeld und schon wird für den Grobschliff notfalls auch noch mal ein Volontär dran gesetzt.
Auch wenn ich selbst oft genug am kleineren Ende der Bezahlkette arbeiten musste, bin ich dennoch dafür solche Angebote drinnen zulassen.

Warum?
Jeder hat mal klein angefangen und hier kann jemand auch mal was veröffentlichen ohne bereits einen Name zu haben.
Die Redaktionen, welche so ein Preisangebot machen suchen bzw. nehmen niemanden für mehr Geld, sondern gehen sonst nur zu Foren bei "Ich-will-schreiben-und-meinen-Namen-in-der-Zeitung-sehen.de" (wenns die Seite gibt, entschuldige ich mich).

Abfallprodukte (in beide Richtungen möglich)
Wer kennt es nicht, bei einem Artikel hat man genügend Material gesammelt und ggf. auch geschrieben um eine eigene Zeitung damit zu füllen, nur der Redakteur meint man solle es kürzen auf 500 Zeichen.....
Bevor ich nun meine 1500 Zeichen arbeit einfach lösche ist es auch schon passiert, dass ein "Low-Budget-Verlag" zwar nicht den üblichen Preis, aber zumindest etwas dafür gezahlt hat.
Genauso ging es mir auch schon andersrum:
Bitte einer kleinen Anzeigenzeitung 400 Zeichen über ein Thema zu erstellen und dann vom Thema so gepackt worden, dass noch drei weitere große gutbezahlte Berichte herausgesprungen sind.

Geld - Einfach nur Geld ....
Wer kennt es nicht als freier - das sommer-, winter-,frühjahrs-, herbst-Loch - oder einfach mist keine aktuellen Aufträge und die Buchhaltung der Redaktionen lässt sich wieder zeit mit dem Überweisen.
Da helfen auch schlecht bezahlte Aufträge um zumindest den Kühlschrank zu füllen oder die fällige Rate für den Porsche zu bezahlen ...

Il(l)u 24.07.2012 19:22

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
Zitat:

Zitat von Reporterin (Beitrag 84306)
Dann sollten Sie Ihr erster Intensivkunde werden. Ich habe 17 Fehler in diesem Text gefunden, und das nur beim Überfliegen.

Im Gegensatz zu manchen anderen kann ich zumindest das, womit ich mein Geld verdiene und muss nicht darüber jammern das mir andere die Butter vom Brot nehmen!

Das ist mein Job: http://www.cineastentreff.de/content/view/9322/169/

Bin mal gerspannt wie lange es dieses mal dauert bis das einer kapiert wo das Geld im hier und Jetzt verdient wird? Aber einige Hier sind ja gerade erst bei SEO und 3 Cent/Wort Texten angekomme und haben selbst da noch nicht kapiert um was es ging!

Und wenn ich hier so manch einen sehe der vielleicht regelkonform schreiben kann, aber dem bereits jedes leseverständnis fehlt, da bin ich dann doch noch ganz gut bedient und kann mich mit dieser kleinen Schwäche glücklich schätzen. Danke lieber gott, ich danke Dir aus ganzem Herzen!

Und extra für dich liebe Reporterin in restringiert: nix lesen (können) aber große Klappe (haben)!

Und ich schreibe in Foren schon einfachst, damit möglichst alle mitkommen! ;)

Schweinswal 25.07.2012 14:23

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
Zitat:

Zitat von Sheep123 (Beitrag 83971)
Meiner Meinung nach sollte man besser so einen Job annehmen, statt Hartz IV zu beziehen. Immer hin ist es ein Job!

Klar, "sozial ist was Arbeit schafft", "Hauptsache, ein Job", "bloß nicht nach der Bezahlung fragen ..."
Auch wenn ich Deine Haltung verstehen kann - wer mag sich schon den Schikanen und Erniedrigungen der Hartz-Maschinerie aussetzen? -, ich sehe das anders. Was viele dabei gerne vergessen: wenn Journalisten oder auch Hobby-Schreiberlinge für ein Butterbrot arbeiten, dann in der Regel nicht deshalb, weil der von ihnen geschaffene "Content" so wenig wert wäre, sondern weil es zu viele Anbieter gibt, die bereit sind, den Content so billig zu liefern. Umso besser für den Auftraggeber, der sich am Mehrwert eine goldene Nase verdient.
Wirklich traurig finde ich aber nicht, dass es Leute gibt, die zur Not auch umsonst schreiben würden, sondern dass die freien Journalisten so ein unsolidarischer Haufen sind. Wenn ich schon solche Bemerkungen lese, wie: "Wer als Journalist zu wenig verdient, muss doof sein" ...
Da setzen DJV und DJU endlich gemeinsame Vergütungsregeln für Freie durch und was passiert? Wie zu erwarten, halten sich die meisten Verlage einfach nicht daran. Und die Freien? Halten brav die Schnauze. Denn wer aufmuckt, fliegt raus. Ich habe bis dato noch von keiner einzigen Zeitung gehört, bei der sich die Freien organisiert und zusammen für die Umsetzung der Vergütungsregeln gekämpft hätten.

drschaefer 26.07.2012 16:29

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
Hier wenigstens ein Gegenbeispiel von (immerhin) Spon...
http://www.bpb.de/apuz/140222/zur-so...nalisten?p=all
Ziemlich am Ende des Textes: 40 Freie von Spon schrieben einen offenen Brief an den Chefredakteur, unterzeichnet mit vollem Klarnamen, und erreichten tatsächlich etwas.

Yves81 27.07.2012 15:31

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
Meiner Meinung nach sollte man das komplette Spon Team rauswerfen und richtige Journalisten einstellen. Was da für ein Mist veröffentlicht wird mittlerweile....falsche Informationen, einseitige Berichterstattung ohne Ende, keine Recherche, falsche Rechtschreibung, alte Bilder die gar nicht von den Ereignissen stammen und bei der Hälfte der Artikel hat man das Gefühl das die Schreiber nur Ihr Ideologisches Weltbild vermitteln möchten egal ob es zu den Fakten passt oder nicht.

Naja warscheinlich kauft SPon Artikel für 3 Cent pro Wort...:rolleyes:

Schweinswal 04.08.2012 15:43

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
Danke. Interessanter Link.

Zitat:

Zitat von Yves81 (Beitrag 84426)
... und bei der Hälfte der Artikel hat man das Gefühl das die Schreiber nur Ihr Ideologisches Weltbild vermitteln möchten egal ob es zu den Fakten passt oder nicht."

Ich denke, es ist weniger ihr Weltbild als das ihrer Chefredakteure oder vielmehr der Anzeigenkunden. Das kommt in dem bpb-Artikel ja schön raus: In erster Linie geht es darum, ein anzeigenfreundliches Umfeld zuzutexten. Solange noch genügend Leser drauf klicken, ist das für den Verlag schon o.k. Besserer Journalismus aber, der Anzeigenkunden verschrecken würde, wäre wirtschaftlich gesehen schädlich.
Nur ein Beispiel: die beinahe wöchentlichen Berichte über den akuten "Fachkräftemangel" (nicht nur bei SPON). Alle paar Monate gibt es zwischendurch mal einen Bericht über die Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte aus Deutschland. Diesen Widerspruch aufzuklären und einen Zusammenhang herzustellen, wäre die Aufgabe eines Journalisten. Doch das würde den Anzeigenkunden kaum in den Kram passen, denn dann müsste man ja erwähnen, dass es an der viel gepriesenen "Lohnzurückhaltung" und eventuell auch an der gezielten Umwandlung Deutschlands in ein Billiglohnland (u.a. durch Hartz IV) liegen könnte.
Irgendwelche Pressemitteilungen des VDI oder anderer Verbände unhinterfragt abzupinnen, kann jeder. Macht nicht viel Arbeit und stellt die Anzeigenkunden zufrieden. Sieht man sich die Leserkommentare an, stellt man fest, dass den Quatsch kaum jemand glaubt. Aber was soll's ...
Zum Ausgleich kommt dann ca. einmal jährlich ein Professor zu Wort, der erklärt, warum es Quatsch ist. Und ein paar Tage später wird die nächste PM, die das Gegenteil behauptet, abgepinnt.

Fokko 20.08.2012 11:38

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
Zitat:

Zitat von hillerheider (Beitrag 80333)
Nicht nur aus purer Langeweile, sondern auch weil meine Mäuse mit Tränen aus dem Kühlschrank kommen, hatte ich als gestandene Fachjournalisten und Autorin einen solchen Job angenommen. Nach einer harten Arbeitswoche kann ich dafür jetzt 172 Euro berechnen. Dafür verkaufe ich lieber Überfüssiges auf ebay.

In so einem Fall gebe ich Dir vollkommen Recht. Das Zeilenhonorar muss man jedoch immer im Zusammenhang mit dem Aufwand sehen. Wenn recherchiert werden muss, sind 3 ct klar zu wenig, ganz zu schweigen, wenn man dafür außer Haus und gar das Auto einsetzen muss.

Ich habe aber zwei Kunden die, wenn ich es umrechne, auch etwa 3..4 ct pro Wort bezahlen. Da es sich dabei um Texte handelt, für die ich die wichtigsten Informationen gleich geliefert bekomme, brauche ich nicht viel mehr zu tun als auszuformulieren. Man wird dabei nicht reich, aber wenn man sonst gerade nichts zu tun hat und so ein Auftrag flattert in die Mailbox, ist das ganz nett. Da kommt sogar bei mir mit meinem lahmarschigen Getippsele ein erträglicher Stundenlohn rum. Vor allem auch, weil bei dem einen Kunden einige sehr eng verwandte Themen immer wieder kommen, so dass ich diese Artikel schon schiergar im Schlaf runterschreibe ;-)

Es gibt aber natürlich auch die andere Seite: Aufträge die einen Haufen Arbeit machen und für die die Kunden auch nix bezahlen wollen. Das hatte ich auch schon. Da wollte einer für - ich weiß nicht, ob es 3 ct/Wort waren oder sogar noch ein bisschen weniger - Texte mit belastbaren Quellenangaben und dann auch noch zu abseitigen Themen, über die fast nichts im Netz zu finden war. Das habe ich gleich bei den Recherchen zum Probeauftrag gestoppt, als ich gemerkt habe, wie der der Zeitaufwand wird.

Wirklich unverschämt jedoch sind die Zeitgenossen, die 1 ct oder noch weniger bieten. Wer für das Geld schreibt, gehört genau genommen windelweich geprügelt. Dass es nämlich Fuzzis gibt, die das tun, ist der Grund dafür, dass das Pack nicht mehr bezahlt.

Bevor man für 1 ct oder weniger schreibt, solltre man lieber für Artikelverzeichnisse schreiben, bei denen man die Zählmarke der VG-Wort nicht einbauen kann. Dann kann man die Artikel für die Sonderausschüttung melden, für die es ja keinen Mindestzugriff gibt, und so wenigsten ein paar Kröten dafür bekommen. Das dauert zwar immer bis zum nächsten Ausschüttungstermin, aber dafür kann man die DInger ja, soweit ich weiß, jedes Jahr wieder neu melden, solange sie online sind.

Fazit:: Aufträge zu 3 ct/Wort können hier ruhig veröffentlicht werden: Man kann dann ja selbst entscheiden, ob es sich unter den jeweiligen Bedingungen lohnt.
Auch die Angebote < 1ct, sollten hier ruhig rein. Dann aber sollten sich immer ein paar Kollegen finden, die einem solchen "Auftraggeber" hier im Forum öffentlich gehörig die Meinung geigen... :-D

Gruß Fokko aka Volker

Texterstellung 20.08.2012 23:44

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
Stichwort: Mischkalkulation. Und ich kenne eine sehr gute Texterin, die seit 2006 erfolgreich am Markt ist, zuverlässig, unique Content liefert und einwandfreies Deutsch - und die mit ca. 3 Cent pro Wort netto recht gut lebt. Stichwort: 50 T Euro Umsatz jährlich bei einem Gewinn von 3.500 Euro je Monat - sie beschäftigt noch eine Mitarbeiterin in Teilzeit, macht zusätzlich Berufsgenossenschafts- und Sozialbeiträge. Das geht natürlich nicht, wenn ein Journalist vor Ort sein muss, dort Interviews führt und recherchiert. Aber bei einfachen SEO-Texten ist das schnell verdient. 40 Texte a 300 Wörter pro Tag (2 Personen).... Die meisten unserer SEO-Texter (recherchefrei) liegen bei um die 100 Euro Tagessoll (1 Person), will man Wochenende frei haben. Nicht eingerechnet das Rausarbeiten für Krank, Urlaub und Schreibblockade oder Termintage. Und Preis ist nicht immer Qualität oder wie schon gesagt wurde, auch für teuer Geld kann man schlechte Texte bekommen (natürlich auch umgekehrt, beides in 6 Jahren hinreichend erlebt).

fotobuchMAGAZIN 20.10.2012 12:44

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
3 Cent das Wort ist eine Frechheit. Ich habe auch als freier Mitarbeiter begonnen, wie jeder und kenne natürlich das Problem. Im Studium: Schützenfest, 50 Zeilen + Foto = 18 Euro. Das man dort erstmal hinkommen muss, dann 2 Stunden dort warten muss, wenn es schlecht läuft - sowas darf einfach nicht mit unter 30 € abgegolten werden.

Nun habe ich die Möglichkeit als Chefredakteur es anders zu machen: Bei unserem Magazin zahlen wir unseren freien Mitarbeitern grundsätzlich 10 Cent das Wort für eigene Artikel oder bei Fachartikeln angemessen hohe Pauschalen, die individuell abgesprochen werden. 6 Cent das Wort werden für die Überarbeitung von eingesendeten Pressemitteilungen gezahlt, da der Arbeitsaufwand natürlich geringer ist. Dieses Entlohnung empfinde ich als fair.

3 Cent / Wort ist Lohndumping und es ist traurig, dass qualifizierte Journalisten für solche Summen arbeiten.

Homeoffice-Stuttgart 26.10.2012 12:26

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
Ich finde 3 Cent pro Wort eine Frechheit, sowas sollte nicht veröffentlich werden. Neulich habe ich bei Machdudas ein Inserat gesehen, wo allen ernstes jemand Texter für 0,08 Cent! gesucht (und natürlich auch gefunden) hat. Sowas finde ich einfach unmöglich!!!

nilsschule 17.11.2012 23:03

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
Wer solche Aufträge reinstellt, der muss dann entsprechend auch mit der Qualität rechnen. Ganz einfach.

Es gibt auch so viele 1 Cent Texter für den simpelsten Mist.

Johannes2011 08.03.2013 08:44

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
Ich finde solche Angebote sehr interessant und man sollte sie wenigstens einmal lesen können.

Reporterin 24.05.2013 06:56

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
Und ich frage mich zwischenzeitlich - recht spät - ob so eine Diskussion überhaupt geführt werden darf, da es sich bei der Annahme solcher Angebote meines Erachtens um "unlauteren Wettbewerb" handelt. Dumpingpreise sind nach dem Wettbewerbsrecht verboten. Der Preis einer Ware oder Dienstleistung darf nicht unter den eigenen Kosten stattfinden. Da spielt es keine Rolle, ob jemand noch ein weiteres Geschäft betreibt.

Fokko 24.05.2013 16:14

AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?
 
Zitat:

Zitat von Reporterin (Beitrag 86544)
da es sich bei der Annahme solcher Angebote meines Erachtens um "unlauteren Wettbewerb" handelt. Dumpingpreise sind nach dem Wettbewerbsrecht verboten. Der Preis einer Ware oder Dienstleistung darf nicht unter den eigenen Kosten stattfinden.

Interessanter Punkt!

Sollten wir uns dann nicht wehren und "Kollegen" anzeigen, die für solche Honorare arbeiten?

Wäre doch nicht schlecht, wenn man das auf diese Weise unterbinden könnten, denn schließlich machen die uns die Preise kaputt, was wohl jeder hier schon gemerkt hat. ich fürchte nur, dass wir die auf legale Art nicht erwischen können. :-(


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 07:06 Uhr.

Powerd by Journalismus.com
Das Internetportal der Journalisten
Copyright © - Journalismus.com - Peter Diesler