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Alt 10.02.2015, 11:28   #193
Fokko
Fokko
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Zitat:
Zitat von Wordslinger Beitrag anzeigen
Na ja.

Neulich habe ich für einen Kunden ein paar Anwendertipps meiner Wahl zu einem mir gut bekannten Computerprogramm geschrieben. Für 4,2 Cent pro Wort. Fand ich richtig gut: Ging schnell und war mal was anderes.
Ich würde 3-Cent-Angebote nicht pauschal verbannen. 3 Cent sind sicherlich kein fürstliches Honorar, können aber unter bestimmten Umständen trotzdem in Ordnung sein. Es kommt immer darauf an, was als Gegenleistung gefordert wird.
In so einem Fall kommt man mit diesem Honorar hin, so was habe ich auch schon gemacht. Da darf dann aber außer einem kurzen Blick ins Web auch kein Recherche anfallen.

Nun gibt es aber auch "Kunden", die zahlen 1 ct und schicken Dir den Artikel dann noch zweimal zurück, nicht weil echte Kinken drin sind, sondern weil sie halt einfach dieses und jenes "noch ein wenig anders" haben wollen.

Zitat:
Zitat von Wordslinger Beitrag anzeigen
... sagt eine, die mal für 3-5 Cent pro Wort, mal für 100 Euro pro Seite schreibt und
3 Cent ist schon eine absolute Untergrenze, es sei denn es ist ein Festpreis für eine Mindestwortzahl vereinbart und (im Web ist da kaum jemand böse) es flutschen einem fix ein paar Worte mehr raus. Wenn man für 15 Euro ohne große Mühe 750 Worte statt 500 raushauen kann, spielt der nunmehr rechnerisch auf 2 ct gesunkene Preis keine Rolle, wenn es auch nicht länger dauert als bei 500 Worten, bei denen man viel überlegen muss.

Zitat:
Zitat von Wordslinger Beitrag anzeigen
die eine ganze Reihe Fachbücher veröffentlicht hat (für die sie das Seiten- oder gar Worthonorar lieber nicht ausrechnet). Und die immer genug Arbeit auf dem Schreibtisch und genug zu futtern im Kühlschrank hat.
Das kenne ich auch. Aber wenn man eine 6-Tage Woche mit 12..14 Stunden am Tag hat, ist es ein schwacher Trost, dass man so gerade mal davon leben kann.

Unter Wert kann man mal Herzens- und Prestigeprojekte machen (Einträge bei der DNB bzw. Links auf eigene Werke bei Amazon machen sich recht gut), aber eigentlich auch nur, wenn das Geld über besser bezahlte Tätigkeiten hereinkommt.

Apropos: Das Kernproblem dabei ist übrigens, dass man bei der KSK nur noch 400 Euro/Monat mit "unkünstlerischen" Tätigkeiten verdienen darf. Soweit ich mich erinnere, hieß es dort vor Jahren, als ich eingetreten bin noch, dass der überwiegende Teil der Einnahmen mit in der KSK versicherungspflichtigen Tätigkeiten erzielt werden muss.

Naja, bei unsereinem kann es heute ja auch schnell passieren, dass der 400-Euro-Job nur unwesentlich weniger bringt, als der Schreiberlohn...

Grüßle

Fokko
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