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Alt 27.12.2007, 21:25   #6
Ulla_S
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Standard AW: Sicherer und trotzdem kreativ?

Zitat:
Zitat von Aiyana Beitrag anzeigen

Ich wollte an der TU Dortmund studieren, da wäre das Volontariat dann schon "mit drin" und danach, so hätte ich mir das erträumt, bei einem überregionalen Fernsehsender arbeiten, oder, wenn das nicht ginge, bei einer Frauenzeitschrift, daran würde ich sicher auch Spaß haben.

Daher meine Frage: Gibt es hier jemanden, der sich gut auskennt und berufliche Alternativen wüsste, wo sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Kreativität und Sprachtalent ebenfalls gebraucht werden, der aber sicherer ist als der des Journalisten und gleichzeitig am besten nichts mit BWL/VWL zu tun hat?
Oder sollte ich es trotz allem riskieren? Sind die Chancen im Ausland größer? Und gibt es irgendwo fähige Berufsberater, die mir das näher erläutern können, speziell auf dieses Gebiet bezogen? Mein allgemeiner Studienberater neulich hatte nur ungefähre Angaben zu dem Berufsfeld im Allgemeinen parat, keine speziellen Berufe inklusive möglichem Ausbildungsweg.

Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen!

Aiyana
Die Chancen im Ausland sind meiner Meinung nach nicht groesser, sondern eher geringer. Obwohl es natuerlich in diesem Beruf hilft viele Sprachen zu sprechen.

Auf Medien spezialisierte Berufsberater waeren gut, aber sind wahrscheinlich nicht leicht zu finden, sonst gaebe es in diesem Forum wahrscheinlich weniger Anfragen von SchuelerInnen.

Zwecks sicherer beruflicher Alternativen im kreativen Arbeitsmarkt faellt mir wenig ein. Ausser Beamtentum, und da ist relativ wenig Kreativitaet gefragt.

Als freie Autorin gibt es auch die "patchwork" Moeglichkeit, dh. einen Teilzeitjob in einem anderen Berufsfeld anzunehmen. Obwohl ich nicht genau weiss, wie das mit "patchwork" in Deutschland steuerlich funktioniert.
Oder teilweise PR machen. Ist ja nicht wirklich Werbung... - eher eine Art glorifizierendes Kommentar ohne die Nachteile eines Produktes aufzuzaehlen. Und sprachliche Kreativitaet zahlt sich dort allemal aus.

Ausserdem heisst es auch in vielen Diskussionen, dass das berufliche Dasein als freie Autorin zum Beispiel als Mutter durchaus viele Vorteile hat.


Was mich jetzt rueckblickend sehr interessieren wuerde, waere ich nochmals Schuelerin, ist die Ausbildungsmoeglichket zum Film- und Videoeditor/in .
Das haette mir bestimmt auch ganz gut gefallen, hat aber weniger mit Sprache zu tun, scheint aber schoen praktisch zu sein.
Gerade im Fernsehen ist teamwork gefragt, zwischen Kameramann, Journalist, Grafikern, Produzenten und Film- und Videoeditorin.
Das ist auch ganz gut so, weil es dadurch relativ schwierig ist einen Beitrag meinungsmaessig einseitig zu gestalten. Und es wird auch immer wichtiger, dass man/frau als JournalistIn auch die Kamera bedienen, bzw. schneiden kann, besonders wenn man multimedial unterwegs sein will.



Aber wenn Du dich jetzt schon fuers Studium in Dortmund entschlossen kannst, sollte Dir auch keiner abraten, denn dazu kennen wir Dich zuwenig. Denn Deine persoenlichen Umstaende haben natuerlich immer Prioritaet.
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