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Alt 16.01.2008, 18:14   #6
julia
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Standard AW: Journalismus und Parteimitgliedschaft

oha, angenehm ruhig hier , in manch anderen journalistischen Foren würden sie den Threaderöffner fast schon steinigen.

Spreche da aus eigener Erfahrung. Bin auch Parteimitglied und weil es mit einer festen Anstellung im Journalismus nicht so geklappt hat, wie ich mir das gewünscht hab, hab ich das Engagement da etwas ausgebaut und die Mitgliederzeitung (auf Kreisebene) redaktionell und gestalterisch verantwortet (learning-by-doing sozusagen, InDesign vom Vorgänger beigebracht bekommen, Fotobearbeitung und DRuckprozess kennengelernt, Umgang mit fremden Autoren "oh, kann ich den Text auch erst zwei Tage später liefern?" usw.).
So, und im ZUge meiner Tätigkeit war ich auch mal auf ner Parteiveranstaltung und wurde dort von einem Bekannten gesichtet, Redakteur bei einer Tageszeitung, der mich hinterher richtig angegeiert hat deswegen (und als er neulich mal eine Frage zu nem anderen Thema im Forum gestellt hat, hab ich ihm geantwortet und was nachgefragt und keine Antwort bekommen...). Und damals hatte ich mit politischem Journalismus gar nix zu tun, sondern war in einem Fachverlag, der sich eher mit technischen Dingen beschäftigt...Zudem habe ich ihm auf seine doch nicht allzu freundliche Mail geantwortet, dass ich das schon trennen kann, es völlige Objektivität eh nicht gibt. Bei den einen ist die Nähe zu einer Partei durch Mitgliedschaft gezeichnet, bei anderen halt nicht. Neutral ist wohl kaum einer. Und nur weil man Mitglied ist, muss man ja nicht alles toll finden, was die machen...
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