Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 26.03.2011, 16:31   #14
Miriam86
Erfahrener Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 01.04.2010
Beiträge: 352
Renommee-Modifikator: 13 Miriam86 wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Möchte gerne journalistisch tätig werden

Nein, ehrlich gesagt, bestätigt dein zweiter Leserbrief nur meine Meinung. Du hast einen viel zu belehrenden Ton in deinen Texten. Du wirkst super oberlehrerhaft, das liest man nicht gern, weil man dich für einen Proll und Besserwisser hält.
Und für einen Kommentar, was ein Leserbrief ja ist, vertrittst du deine Meinung nicht konsequent genug. Ich steige nach zehn Sätzen aus, weil es mich einfach langweilt. Du brauchst mehr als die Hälfte des Textes, um irgendwelche Dinge zu erklären (und dabei eben der oberlehrerhafte Ton), das liest keiner. Du musst bei einem Kommentar direkt zum Punkt kommen, direkt schreiben, was du von einem Thema hältst. Du musst schon davon ausgehen, dass die Leute, die das lesen, auch den Originaltext gelesen haben und den Sachverhalt kennen.
Außerdem bedienst du mit zumindest zum letzten Kommentar einfach jedes Vorurteil und Klischee (Klientel-Parteien etc.), da musst du schon differenzierter, reflekierender und klarer werden, sprich: eigene Idee, eigene Gedanken einbringen!
Und auch dein zweiter Kommentar gefällt mir sprachlich und stilistisch überhaupt nicht. Das ist zwar geschmackssache, aber ich finds langweilig.


Zitat:
Zitat von jango-jack Beitrag anzeigen
Danke, siehst du denn auch Punkte auf denen ich aufbauen kann, oder meinst du ich sollte den gesamten Stil auf den Prüfstand stellen. Weitere Kritik ist erwünscht!
Hier ein anderer Leserbrief.

Kürzlich erst beschloss das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf zur Gesundheitsreform. Er sieht eine Beitragssteigerung von 14,9 auf 15,5 Prozent vor, wobei der Arbeitgeberanteil mit 15,5 Prozent begrenzt ist, der des Arbeitnehmers je nach Bedarfssituation noch oben hin offen bleibt. Und wie immer gibt es "keine andere Alternative", so der Gesundheitsminister. Daß die Krankenkassen im Augenblick unter enormen Druck stehen, das weiß man, verstehen muss man es nicht. Voller Kreativität und "staatsmännisch", wie die Herrschaften der FDP nun mal sind, haben sie eine Möglichkeit gefunden, den Kostenaufwand der Kassen gegenzufinanzieren. Und wo sie schon mal - sich selber auf die Schulter klopfend - dabei sind, den Druck von den Kassen zu nehmen, haben sie nun auch endlich wieder die Möglichkeit für ihre Klientel Politik zu machen. Schließlich wird der Kassenhaushalt ausgeglichen sein, bezahlt doch der Arbeitnehmer das, was noch fehlt, nämlich 15,5 plus x Prozent. Und die Klientel stellt schon eifrig ihre Forderungen auf. Zum einen wird nun gefordert, daß die Honorare für 150.000 niedergelassene Ärzte steigen sollen, was Rösler auch für gerechtfertigt erachtet, und zum anderen ist ein Papier mit der Forderung der Pharmakonzerne bekannt geworden, dass die Kompetenzen des gemeinsamen Bundesausschusses insofern eingeschränkt werden sollen, daß dieser ein neues Medikament nur noch abgelehnen darf, wenn erwiesen ist, daß es seinen Zeck nicht erfüllt. Somit ist der Gesetzesentwurf ein geplanter Steilpaß der Bundesregierung für ihre Klientel. Nichts mehr ist unmöglich, schließlich muß Schäuble nicht mehr darauf achten, wie es um die Finanzen der Kassen steht, das ist nun das Kreuz, das die Arbeitnehmer zu tragen haben, und es wird schwerer, erdrückend schwer!
Miriam86 ist offline   Mit Zitat antworten