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Alt 20.11.2013, 23:37   #8
punky
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Standard AW: Lohnt sich schlechtbezahltes Volo?

Zum einen denke ich, dass die meisten Bewerber besonders im Journalismus wesentlich mehr Erfahrung mitbringen, als ein Studium. Die Erfahrung ist nämlich Voraussetzung, um überhaupt ein Volo zu bekommen - was man von anderen Fachbereichen nicht gerade behaupten kann. Ich kenne viele Ingenieure, die mit NULL Arbeitserfahrung direkt in gutbezahlte Stellen eingestiegen sind. Ich erwarte nicht, dass ein Journalist mit 4000 Euro brutto einsteigt, aber seine Miete und seinen Lebensunterhalt sollte selbst ein Volontär von dem Gehalt bestreiten können.
Zum anderen sind gerade die schlecht bezahlten Volos oft keine Ausbildungen, sondern man wird direkt als volle Arbeitskraft eingesetzt - da wird die Arbeitserfahrung quasi erwartet.

Außerdem habe ich keine "Vorstellungen" von dem Beruf. Ich bin bereits fertig mit dem Volo. Ich habe mich nur auf eine einzige Stelle beworben, die unter Tarif bezahlt worden wäre: die Henri-Nannen-Schule.

Geändert von punky (20.11.2013 um 23:42 Uhr).
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