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Alt 21.11.2013, 15:23   #9
Il(l)u
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Standard AW: Lohnt sich schlechtbezahltes Volo?

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Zitat von punky Beitrag anzeigen
Die Erfahrung ist nämlich Voraussetzung, um überhaupt ein Volo zu bekommen -
Erfahrung aus der Schülerzeitung?
Der Normweg für - ich behaupte mal - 90% der Journalisten.
Ein Studium der Philologie, was von hause aus schon mal ein Laberfach ist. Ich habe zeitweise mein Geld mit dem Schreiben von Magisterarbeiten verdient und weis wo von ich rede. Dazu eventuell noch ein paar passende Studentenjobs, irgend ein mehrwöchiger Lehrgang und ein Praktika. Das war es! Die Süddeutsche zumindest verlangt nicht mehr. Und auch die Textbüros die z.Bsp. für die Teleschau in München schreiben nicht. Und wenn Du das mal ein oder zwei Jahre gemacht hast, dann darfst Du dich Berufsanfänger nennen!

Ich kann hier echt nur mit dem Kopf schütteln, was sich manche vorstellen, was Journalismus ist. Jeder der 3 Artikel in einem Provinzblatt geschrieben hat, eine Kinokritik oder ein Reisebericht glaubt heute wohl Journalist zu sein? Warum wohl leben hier viele nahe der Harz4 Grenze und andere Journalisten fahren Porsche? Journalismus, wenn man es den kann, ist einer der geilsten Jobs der Welt und oben drein auch durchaus ordentlich bezahlt!

So Jobs wie Sparkassenjournal und was es alles gibt, sind zumindest nur Fingerübungen und keine ernsthafte journalistische Arbeit! Wenn Du so etwas mit Erfahrung meinst?
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