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Alt 10.09.2010, 18:00   #1
Schtonk!
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Standard "Sprungbrett" Kaufmann Marketingkommunikation?

Eigentlich ist es ja so: Kaufmänner haben an sich wenig mit Journalismus zu tun. Der Schwerpunkt ist auch in der Marketingkommunikation die Wirtschaft. Sie definiert Zielgruppen, hat ein Auge auf den Markt, vermittelt Ideen den Kunden. Sie entwickelt aber eben auch Werbestrategien für unterschiedliche Medien - und Medien, die sind ja immerhin ein Berührungspunkt zum Journalismus. Mir hat man eine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation angeboten, ein bisschen ad hoc, was verständlich ist, wenn man mal auf den Kalender für dieses Jahr schaut. Ich habe angenommen. Ad hoc, was eigentlich unverständlich ist - es sei denn, man kennt meine Situation.

Zu mir: Bin wirklich nicht mehr ganz taufrisch, ohne Ausbildung, habe ein gescheitertes Studium hinter mir und schreibe seit Jahren für ein Online-Magazin. In einem Lehrgang habe ich zudem meine Rhethorik, meine Kenntnisse der Journalisten-Ethik und der journalistischen Pflicht weiter verfeinert. Weiter als zum Vorstellungsgespräch für eine Trainee-Stelle bei einem großen Verlag hat's bisher aber nicht gereicht - ja, ich hätte es ja auch mal etwas kleiner angehen können, gerade als Einsteiger. Habe ich bislang nicht, hier bin ich nun.

Jedenfalls: Ich komme ins Grübeln. Medien, schön und gut. Aber ist das wirklich was für einen, dessen Stärken mehr im kreativen als im kaufmännischen Bereich liegen? Ja und nein: Der Schwerpunkt dieser Ausbildung bleibt eben BWL, aber Werbung verstehen und managen, Medien kontrollieren und einsetzen, das ist auch ein Stück Kreativität. Aber ist das wirklich was für einen, der, überspitzt ausgedrückt, Anzug und Lackschuhe nur mit Mühe zur Beerdigung der Großeltern tragen würde? Und hier endlich die Frage, die mich hierher geführt hat: Ist das was für einen, der einen Quereinstieg in den Journalismus sucht, das heißt, in den, in dem man auch ein bisschen was damit verdienen kann? Ist das ein Beruf, in dem man Kontakte knüpfen kann, die auf eine freie Mitarbeit, gute Praktika und später vielleicht ein Volontariat hinauslaufen könnten?

Einige müssten entweder im Beruf oder privat Kontakt mit Kaufmännern und Kauffrauen der Marketingkommunikation zu tun haben. Und könnten mir vielleicht weiterhelfen. Lieben Dank!

Geändert von Schtonk! (10.09.2010 um 18:32 Uhr).
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