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Alt 10.03.2014, 14:26   #5
christine
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Standard AW: Gründerzuschuss und ALG I

Inzwischen handelt es sich beim Existenzgründungszuschuss um eine Kann-Leistung, und die Anträge werden insgesamt sehr viel häufiger abgelehnt als früher. Des Weiteren gibt es ihn auch nur noch für sechs Monate plus Zuschuss zur Sozialversicherung (früher neun Monate), anschließend KANN nochmals ein Zuschuss zur Sozialversicherung für neun Monate bewilligt werden (früher waren es sechs - ist so herum für die Arbeitsagenturen natürlich billiger).

Für den Existenzgrundungsantrag musst Du einen Businessplan und eine Rentabilitätsvorschau für die kommenden drei Jahre vorlegen, deshalb solltest Du Dich besser vorher vom DJV, DJU oder einem der anderen Verbände beraten lassen. Ich glaube übrigens nicht, dass das an nur einem Tag zu schaff ist. Dafür muss man ja auch erst einmal eine Honorarkalkulation machen und seine eigenen Kosten und die Privatausgaben kennen.

In die KSK mit nur einem Auftraggeber zu kommen, könnte auch schwierig werden. Beim Ausfüllen des KSK-Antrags kann man sich leider auch leicht selbst ein Bein stellen, ich kenne zwei ehemals festangestellte Kollegen, die als Existenzgründer nicht in die KSK kamen. Im Schnitt dauert es vier Monate, bis der Bescheid von der KSK kommt. In der Zeit musst Du Dich freiwillig krankenversichern, den zuviel gezahlten Beitrag bekommst Du bei Aufnahme in die KSK dann von der KV erstattet.

Als freier Journalist empfiehlt es sich zudem, freiwillig Mitglied in der Berufsgenossenschaft zu werden, damit Du bei etwaigen Arbeits- oder Wegeunfällen versichert bist.

Geändert von christine (10.03.2014 um 14:32 Uhr).
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