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Alt 03.06.2005, 15:11   #1
b.
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Standard "Jahrespraktikum" statt Volontariat?

Liebes Forum,

ich habe eine Frage zum Einstieg in den Journalismus. Vor vier Wochen habe ich mein Hochschulstudium (Filmwissenschaft) erfolgreich abgeschlossen, seit einigen Jahren gebe ich das Magazin filmkritiken.org heraus, war in diesem Rahmen bereits viel auf Presseveranstaltungen, Festivals etc. unterwegs und habe auch für ein paar andere Magazine unentgeltlich geschrieben.

Jetzt suche ich ein Volontariat, bin aber wohl nicht der Erste, der dabei mit einigen Komplikationen konfrontiert wird. Nun scheint sich mir die Möglichkeit zu bieten, ein "Jahrespraktikum" in einem stadtweit erscheinenden Kulturmagazin anzutreten - die betreffende Redaktion bietet keine Volontariate an.

Sollte das tatsächlich klappen (das Vorstellungsgespräch war noch nicht), empfiehlt es sich dann, dieses "Jahrespraktikum" anzugehen, obwohl die Redaktion mich bereits darauf hingewiesen hat, dass das Ziel ihrer Ausbildung das Berufsbild "Redaktionsassistent" ist, oder sollte ich mit meinem Berufsziel Redakteur bzw. Journalist eher weiter suchen nach einem Volontariat und suchen und suchen? Immerhin entspricht der Rahmen des Kulturmagazins genau dem, was ich mir von meinem Arbeitsplatz erhofft hatte...

Wird bei zukünftigen Bewerbungen das Stichwort "Jahrespraktikum" wenigstens halbwegs gleichwertige Assoziationen beim potentiellen Arbeitgeber hervorrufen wie das wohlklingende "Volontariat", oder kann das Jahrespraktikum nur Vorstufe für das Volo sein?

Danke für eure Hilfe

Benjamin
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