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Alt 15.02.2005, 12:38   #1
insidergeruechte
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Standard Probleme beim Handelsblatt: Wird die Wiwo verkauft?

Irgendwie ist das doch merkwürdig: Das Handelsblatt schreibt schon wieder, dass Gruner + Jahr sparen muss und einzelne Objekte gefährdet sind. Das stand vor zwei Wochen schon im "Kontakter". Und immer wieder wird das Anlegermagazin "Börse Online" in diesem Zusammenhang erwähnt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Durch das gezielte Streuen der Gerüchte wird der G+J-Titel bei den Anzeigekunden geschwächt. Nett gemacht durch den Redakteur Gregory Lipinski, der auch schon früher vom Umzug der Wirtschaftspresse nach Hamburg und anderer Dinge berichtet hat. Seltsamerweise ist nichts von alledem eingetreten...

Den Vollblut-Journalist Lipinski hat das Handelsblatt übrigens von Frankfurt abgezogen, weil er unter anderem als Analyst der Metallgesellschaft leider übersehen hat, welche Probleme der MDAX-Titel hatte. Jetzt darf er sich in Hamburg austoben - da gibt es außer Beiersdorf auch nicht viel, wo er Schaden anrichten kann. Und der Nivea-Konzern ist ja eh schon übernommen worden. Also kann Lipinski munter über G+J herziehen.

Dabei sollte die Verlagsgruppe Handelsblatt lieber aufpassen, denn man sitzt selber im Glashaus. Die Zeitschrift DM Euro wurde bereits an den Finanzen Verlag verkauft (eine Tochter der Axel Springer AG), jetzt ist die Wirtschaftswoche einziger Zeitschriftentitel der Verlagsgruppe. Aber rechnet sich da wirklich eine komplette Verlagsmannschaft für einen Titel? Die Gerüchte besagen, dass auch die Wiwo zum Verkauf steht.

Mal sehen, was Autor Lipinski dazu schreibt. Allerdings sitzt die Wiwo in Düsseldorf und fällt damit nicht in seinen Zuständigkeitsbereich. Aber vielleicht wird die Koryphäe wieder einmal versetzt...
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