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Alt 13.09.2012, 20:41   #5
christine
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Standard AW: Journalistische Ausbildung nach dem Abi -welche ist am sinnvollsten?

Zitat:
Zitat von toktok Beitrag anzeigen
@christine: Keine Angst, ich hatte selber auch schon recherchiert
Sag das doch gleich.

Zitat:
Zitat von toktok Beitrag anzeigen
das ist ja wohl selbstverständlich.
Wenn Du wüsstest, wie viele Leute hier mit einer Konsumentenhaltung aufschlagen und sich von vorn bis hinten bedienen lassen wollen und nicht willens oder fähig sind, die Suchfunktion zu benutzen, die aber "was mit Medien machen" wollen, und das unbedingt.

Zitat:
Zitat von toktok Beitrag anzeigen
Journalismusbachelor an der TU Dortmund (...) Artikel in der SZ kritisiert aber, man bekomme zwar den Journalismus beigebracht, das Studienzweitfach sei aber eine Schmalspurversion. Und: Wie wahrscheinlich ist es, ein vernünftiges Volo innerhalb dieses Studiengangs zu bekommen?
Es ist schon eine Weile her, dass ich mir dort die Studienpläne mal angeschaut habe. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, kam mir das aber auch eher wie ein Nebenfach vor, nicht wie ein zweites Hauptfach, wie einst beim Leipziger Diplomstudiengang Journalismus (die Leipziger Absolventen landeten früher auch häufig beim Rundfunk, insbesondere die ehemaligen mephistos wurden von den Radiostationen gern genommen. Wie es jetzt beim Masterstudiengang ist, weiß ich nicht).

Wie definierst Du für Dich "vernünftiges Volo"? Die Kooperationspartner des Dortmunder Studiengangs hast Du ja sicherlich schon auf der Webseite gesehen. Anzeigenblätter waren da aber meines Wissens nicht darunter, hingegen viele Lokal- und Regionalzeitungen. Um besonders begehrte Volo-Plätze dürfte es da schon einen gewissen Wettbewerb geben, ich hörte auch einmal, dass dabei Noten eine Rolle spielen sollen, ob man sich dort dann bewerben darf. Ich weiß das jedoch auch nur vom Hörensagen.

Was die PNP angeht, so steht die wegen der Tarifumgehung auf dieser Liste vom DJV - und zwei Monate Mantelredaktion sind tatsächlich nicht so prall. Hinsichtlich der Frage, ob man dadurch auf Lokaljournalismus festlegt, hilft es vielleicht, sich genau anzuschauen, wo die Stipendiaten hinterher so gelandet sind. Und zwar nicht nur die, die sie auf der Homepage angeben. Nicht zuletzt stellt sich bei der PNP die Frage, ob Du für die arbeiten magst und inwieweit Du Dich mit deren Richtung identifizieren kannst.

Die Kölner Journalistenschule ist für Wirtschaftsjournalismus bekannt, daher wundert es mich, dass die Journalisten, die Du kennengelernt hast, die nicht kannten. Seltsam. Schau Dir da mal die Absolventenliste an, dann weißt Du, dass das an diesen Journalisten lag, nicht an der Schule.

1999 arbeitete ich in einer Redaktion, in der auch ein Student ab und an arbeitete, der einer dieser Jona-Stipendiaten war. Er war damals begeistert von dem Programm, ich kann Dir aber nicht sagen, was hinterher aus ihm wurde, ich habe ihn aus den Augen verloren. Aufgrund der politischen Ausrichtung der Stiftung ist zu vermuten, dass die auch ganz gut vernetzt sind. Die Frage ist auch hier, ob Du Dich damit identifizieren kannst. Denn zu den Bewerbungsvoraussetzungen gehören u.a.:
  • Sie weisen überdurchschnittliche Abitur- und/oder Studienleistungen auf
  • Sie sind im politischen, gesellschaftlichen, sozialen, kirchlichen oder kulturellen Bereich engagiert bzw. haben dies vor
  • Sie orientieren sich am christlich-demokratischen Welt- und Menschenbild
Das ifp bietet übrigens auch eine studienbegleitende Journalistenausbildung an, dafür muss man allerdings katholisch sein. Sie sollen sehr gut vernetzt sein, hörte ich einmal von einem der Dozenten dort.

Geändert von christine (13.09.2012 um 20:45 Uhr).
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