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Alt 25.09.2004, 18:10   #4
christine
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Vorsicht, allzu billig sollte das Mikro nicht sein, sonst klingt das alles nicht gut. Außerdem brauchst Du noch die Möglichkeit, Deine Stücke zu schneiden und zu bauen. Falls Du keine Schnittsoftware und entsprechend gute Soundkarte auf Deinem Rechner hast und auch keine Besitzer solcher kennst, könntest Du Dich mal erkundigen, ob es an der Uni eine Möglichkeit gibt (sofern Du noch eingeschrieben bist). Manchmal haben auch Bürgerradios das nötige Equipment.

Die andere Frage ist, wie Du die elf Monate bis zum Volo-Beginn im nächsten Herbst - so Du ausgewählt werden würdest -, überbrückst. Sprich: Woher bekommst Du eine Krankenversicherung usw.? Als Freie mit nur einem Auftraggeber kommst Du nicht in die KSK, von wegen Scheinselbstständigkeit. Oder arbeitest Du für diese TK-Branchenzeitung auf Lohnsteuer und mit Sozialversicherung und kannst dort noch länger bleiben?
Abgesehen davon, ist ein knappes Jahr schon ziemlich lang (die Frühjahrstermine sind bei allen ör Sendern vorbei), und vor allem ist es ja gar nicht sicher, dass Du irgendwo den Volotest bestehst. Und dann hättest Du weder Taube noch Spatz, sondern "nur" ein Magisterexamen, dessen Halbwertzeit schneller erreicht ist, als man denkt.

Die Angaben zu dem Hörfunkvolo bei diesem Privatsender (Bezahlung nach Tarif, Volo-Kurse) klingen zumindest seriös. Du könntest noch checken, zu welchen Einrichtungen sie Dich zu Seminaren schicken, wenn Du Dir wegen der Qualität unsicher bist. Und erfragen, wie viele verschiedene Redaktionen Du bei diesem Sender durchläufst.
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