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Alt 09.07.2016, 16:05   #4
christine
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Standard AW: Wie wichtig ist ein Studium?

Ich kenne auch nur zwei Redakteure, die kein Studium absolviert haben. Beide haben ihre berufliche Laufbahn vor Mitte der 1980er Jahre begonnen, seither hat sich der Beruf aber schon lange akademisiert. Heute ist ein vorheriges Studium selbstverständlich. Man lernt in einem Studium idealerweise auch, sich mit komplexen Sachverhalten auseinanderzusetzen, Fragen strukturiert anzugehen und natürlich auch Fachwissen. Und je nachdem, worauf man sich hinterher spezialisiert, braucht man gerade das. Auch im Lokaljournalismus nützt es, wenn man beispielsweise Bebauungspläne lesen, Gesetzestexte versteht oder wirtschaftliche Zusammenhänge begreift. Und als freie Journalist ist man auch besser dran, wenn man sich aufgrund seiner Fachkenntnisse auf Themengebiete spezialisieren kann.

Fernlehrgänge genießen meines Erachtens in der Praxis keine hohe Anerkennung, weil da jeder genommen wird, der bezahlt und einen Stift halten kann.

Vielleicht bist Du auch einfach nicht der Typ für ein Studium, wenn Du Dich so schwer tust und Dich auch nicht ausreichend selbst motivieren kannst.

HMWK-Absolventen sehe ich eher in Unternehmen (PR oder Marketing), die "Success Stories" klingen auch danach. Die eine Absolventin, die tatsächlich journalistisch arbeitet, hat nach der HMWK noch ein Volo absolviert.

Geändert von christine (09.07.2016 um 16:24 Uhr).
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