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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 18.06.2012, 15:57   #1
nobody
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Registriert seit: 18.06.2012
Beiträge: 6
Renommee-Modifikator: 0 nobody wird positiv eingeschätzt
Standard Volontariat bei „Freizeitzeitschrift“, das aus für politische Themen?

Hallo liebe Journalisten,

ich beende bald mein geisteswissenschaftliches Masterstudium und bewerbe mich derzeit auf Volontariate. Bald habe ich ein Vorstellungsgespräch bei einer „Freizeitzeitschrift“. Die Zeitschrift lese ich auch privat sehr gerne und deren Inhalte passen auch zu meinen Hobbys. Allerdings möchte ich langfristig mir die Möglichkeit nicht verbauen, auch ernsthaften Journalismus, vor allem Auslandsreportagen zu politischen Themen (z. B. wie bei FAZ Seite 3, Spiegel) zu schreiben. Nun die Frage: Würde ich mir durch ein Volontariat bei der Zeitschrift zu einem "Freizeitjournalisten" degradieren, und mir die Chance nehmen, für politische Redaktionen schreiben zu können? Selbstverständlich habe ich mich noch bei Tageszeitungen beworben.

Danke, nobody

PS: Um der Frage "warum würdest du es überhaupt machen, wenn du danach eh was anderes planst" zuvorzukommen, hier die Antwort: a) ist es sau schwer ein Volo zu bekommen, b) weiß ich noch nicht, ob ich danach etwas anderes machen will (wie gesagt, schreibe dann über mein Hobby, bei Übernahme) und c) ist es ein wirklich guter Arbeitgeber / Verlag (was ich bisher so höre).

[Edit: Verbesserung von Rechtsschreibfehlern]

Geändert von nobody (19.06.2012 um 11:37 Uhr).
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Alt 19.06.2012, 13:45   #2
punky
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Registriert seit: 26.08.2005
Beiträge: 746
Renommee-Modifikator: 22 punky wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volontariat bei „Freizeitzeitschrift“, das aus für politische Themen?

Etwas gemeine Gegenfrage: Wie genau willst du es schaffen aus dem Ausland für die FAZ oder den Spiegel zu schreiben, wenn es für dich schon "sau schwer" ist, ein Volo zu bekommen? Glaubst du etwa, das wird danach einfacher?! (Egal mit welchem Volo.)
Da gibt sicher auch noch ein paar andere Leute, die das machen wollen.
punky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2012, 13:58   #3
nobody
Benutzer
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Registriert seit: 18.06.2012
Beiträge: 6
Renommee-Modifikator: 0 nobody wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volontariat bei „Freizeitzeitschrift“, das aus für politische Themen?

Danke für deine Antwort!
Also ich muss zugeben, dass ich mir tatsächlich vorstelle, dass es danach einfacher wird. Man hat mehr Arbeitsproben, mehr Kontakte, mehr Erfahrung. Ich habe mich mit dem "sau schwer" an die vielen Texte im Internet gehalten, die ein schwarzes Bild vom Einstieg in den Journalismus zeichnen.

Man könnte meine Frage natürlich auch anders formulieren: Legt das Volontariat fest, in welcher Sparte man anschließend arbeitet?

Wenn "nein", dann könnte ich sagen, ich nehme das weniger journalistisch ausgelegte Volo (z. B. keine Pressekonferenzen, nur wenig Interviews) bei Freizeitzeitschrift X und versuche danach mich für andere Themen bei anderen Zeitungen zu qualifizieren.

Wenn "ja", also nur Zeitungsvolontäre dürfen bei Zeitungen arbeiten, Zeitschriftenvolontäre haben da keine Chancen, dann würde es bedeuten, auf DAS Volo zu warten.

Oder nochmal anders gefragt: Gibt es in der Branche eine Art (informelles) Ranking, also zum Beispiel:
Regionale Tageszeitung < überregionale Tageszeitung. Sprich: "Du kleiner Wicht von Hinterhofzeitung Y, was willst du denn bei uns?" Wie würden sich da dann Zeitschriften eingliedern?

Ich hoffe, ihr versteht meine Frage
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Alt 19.06.2012, 15:10   #4
Miriam86
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Beiträge: 352
Renommee-Modifikator: 13 Miriam86 wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volontariat bei „Freizeitzeitschrift“, das aus für politische Themen?

Wenn der Verlag stimmt, ist das schonmal die halbe Miete Klar wäre für deinen Ansatz eine Tageszeitung mit eigenem Mantel besser. Aber wie du schon sagst, das ist sehr schwer zu finden. Es ist dein Hobby, der Verlag hat einen Namen - no risk no fun.

Allerdings: Es wird NICHT einfacher nach dem Volo, vor allem nicht für Leute, die nicht bei einem Top-Magazin oder einer größeren Tageszeitung volontiert haben (und auch dementsprechende Arbeitsproben haben). Haller hat mal ausgerechnet, dass auf 600 Absolventen der Journalistenschule und Fertig-Volontierte eine Festanstellung kommt. Die Hälfte der Journalisten hört in den ersten beiden Berufsjahren (Volo zählt offiziell nicht als Berufserfahrung) auf. Es ist sehr utopisch, Auslandsreportagen im Spiegel und auf der FAZ 3 unterzubringen, das wollen Tausende junge Menschen - und es schaffen eine handvoll.

Das Volo legt bedingt fest, in welcher Sparte du nachher arbeitest. Du bist natürlich vorgeprägt und hast erst einmal einen Nachteil gegenüber Leuten, die auch einen großen Anteil (bei mir im Volo sechs Monate) Politik im Volo hatten. Das kannst du - wenn du sehr gut bist, Glück hast und ein paar Leute kennst - wettmachen (muss aber nicht so sein).

Ein Ranking gibt es m.E. nicht, aber es ist m.E. durchaus so, dass Volos von regionalen und überregionalen Tageszeitungen leichter eine Stelle finden (das ist zumindest in meinem Bekanntenkreis so) als die von kleineren Lokalzeitungen oder gar Lokalblättern. Ich gehe aber auch davon aus, dass ein Focus-Volo erst einmal bessere Startchancen hat als ein freundin-Volo.

Geändert von Miriam86 (19.06.2012 um 15:18 Uhr).
Miriam86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2012, 16:22   #5
nobody
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Beiträge: 6
Renommee-Modifikator: 0 nobody wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volontariat bei „Freizeitzeitschrift“, das aus für politische Themen?

Hallo hallo,

danke auch dir für deinen informativen Beitrag. Ich meinte natürlich nicht zwingend als junger Journalist für FAZ Seite 3 oder Spiegel zu schreiben, sondern eher IM STIL VON, also mehr auf die Themenwahl bezogen, nicht unbedingt auf die Veröffentlichung in den beiden Medien.

Hat ein Journalist, der bei einem bekannten Verlag für Hobby und Freizeit über Freizeitaktivitäten schreibt, dann auch die Chance, ernsthafte Themen aufzugreifen? Wie gesagt, Dinge wie Pressekonferenzen werden wahrscheinlich nicht vermittelt, da es für diese Themen keine Pressekonferenzen gibt.

Was ist zum Beispiel, wenn ich nach den 2+x Jahren (wenn ich dann mal feritger Redakteur sein sollte) nicht mehr über Golfschläger schreiben will, kann ich mich dann überhaupt bei einer Tageszeitung oder bei einer Zeitschrift mit ernsthaftem Hintergrund bewerben? Oder müsste ich wieder ein Volo machen? Die Arbeitsproben, die ich nach den 2+x Jahren hätten ja nichts mit akutellen Themen zu tun. Sie könnten nur belegen, dass ich belletristisch schön schreiben und auch ein paar Informationen vermitteln kann.
nobody ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2012, 19:45   #6
Miriam86
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Beiträge: 352
Renommee-Modifikator: 13 Miriam86 wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volontariat bei „Freizeitzeitschrift“, das aus für politische Themen?

Wie gesagt, ich denke, du hast nicht die besten Chancen - aber ich würde es auch nicht als hoffnungslos einschätzen. Ist etwas schwer, wenn wir nicht wissen, welche Themen deine Zeitschrift vermitteln. Auch in Frauenzeitschriften ist es vielleicht möglich, dass du einmal eine große politisch relevante Reportage unterbringst, die du dann als Arbeitsprobe dazu legen kannst.

Bewerben kannst du dich natürlich, man braucht nur ein Volo, um Redakteur zu werden. Die Frage ist halt, ob du dich in deiner Bewerbung so gut verkaufen kannst (und so gut bist), dich dann wirklich gegen diese harte Konkurrenz durchzusetzen.
Miriam86 ist offline   Mit Zitat antworten
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