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Fragen und Antworten Fragen und Antworten zum Journalismus

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Alt 31.07.2014, 16:35   #16
siREne
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Standard AW: Eine Frage an Journalisten

Hallo habeeinefrage,

bei Tatsachen wie der, daß die Hoffnung zuletzt stirbt, legen sie sich wieder. Ich glaube, Du hättest deinen Zynismus einschalten müssen, bevor Du gemeint hast, "Man kann nur weiter hoffen: 'alles wird gut'". Eigentlich bin ich ja auch der Meinung, daß alles gut wird. Ich glaube, ich habe dein "nur" zu wichtig genommen, wichtiger als es dir war, sodaß dein Abschalten des Zynismus bei mir nicht mehr so gewirkt hat.

Darf ich dich um was bitten? Lies doch mal folgende Seite. Sie ist sehr kurz. Während Du das liest, müßte deine Hoffnungsmotor eigentlich richtig aufheulen ... Ich bin davon überzeugt, daß unheimlich viel passieren würde, wenn viele genau dort was ändern würden, wo unsere Störungen entstehen. Genau das ist möglich und kostet nichts wie ein bißchen Überwindung, den eigenen Schweinehund zu erkennen, der sehr klein ist, und ihm dann beizubringen, daß er all jene anbellt, die als Abgreifer, Beschei§er, Machtsauger (Scherenspreizer) weltweit viele Krisenmonster füttern. Und von der Justiz kräftig in den Arsch beißen läßt. Auch das ist möglich. Allerdings nur, wenn viele mitmachen.
Hinterher:
Immer schön im Takt bleiben, Trommler!
__________________
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Geändert von siREne (31.07.2014 um 16:54 Uhr).
siREne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2014, 18:14   #17
habeeinefrage
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Standard AW: Eine Frage an Journalisten

Hallo siREne,

schön, wenn sich die Nackenhaare wieder beruhigt haben. Ich ging über die von Dir empfohlene Seite. Ganz interessant was man da so lesen kann. Ich möchte hier die Gelegenheit nutzen nur eine Aussage (siehe folgendes Zitat aus Deiner empfohlenen Seite) beispielhaft aus meiner Wahrnehmung zu kommentieren.

Zitat Deiner empfohlenen Seite:

Eigentlich ganz einfach! Denn dafür genügt nicht, dass Mächtige, die was wollen oder bereits vollzogen haben, mit dem Finger auf Gesetzbücher zeigen oder Paragraphen nennen ... Wer andere unter Druck setzt, muß die Rechtsvorschrift, nach der er handelt, auch verständlich und nachvollziehbar für Betroffene erklären! Und zwar so, dass die sicher sein können, dass keine Fehler passieren und letztlich alles mit rechten Dingen zugeht. Gerechtigkeit, oberste Leitlinie für Politik und Justiz muß möglich werden ...!!


hier ein Auszug Deiner Leseempfehlung:

Wer andere unter Druck setzt, muß die Rechtsvorschrift, nach der er handelt, auch verständlich und nachvollziehbar für Betroffene erklären!

Im Grunde stimmt das. Dies wäre der Idealfall. Leider habe ich Kenntnis von einem Sachverhalt, bei dem alle Normen anscheinend außer Kraft gesetzt sind und auch werden. Egal an welche Person oder auch Einrichtung, die zur Klärung beitragen könnte, die Bitte um Klärung gestellt wird. Anstelle einer konstruktiven Lösung wird wie ein roter Faden die destruktive Behandlung eines skandalösen Sachverhaltes bevorzugt.

Leider genügt den angeblich "Mächtigen" der Fingerzeig auf Gesetzbücher und Paragraphen um an ihr angestrebtes Ziel - sei es noch so allgemeinschädlich - zu kommen. Leider bleibt bei einer solchen Lage sehr viel auf der Strecke.

Aber vielleicht kommt es ja mal zu einer "Brent Spar II" wenn sich die Schikanierten, Gedemütigten, Gemobbten, Gebossten, (Cyber)Gestalkten, Bournoutbetroffenen, Arbeitslosen, HartzVIempfänger unser jetzigen Zeit (ich bitte um Entschuldigung, wenn sich jemand in meiner sicherlich noch lange weiterzuführenden Liste nicht findet, das ist keine Absicht) eines Tages doch noch ihrer (Macht)stellung bewusst werden und sich eventuell entsprechend koordinieren.

Gruß

habeeinefrage
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Alt 31.07.2014, 18:34   #18
siREne
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Standard AW: Eine Frage an Journalisten

Danke habeeinefrage!

Daß man ein Recht darauf hat, zu erfahren, ob es überhaupt eine Vorschrift gibt, wie die lautet, und was genau sie bedeutet unter Beachtung der obersten Leitlinie für den Gesetzgeber und die Justiz, ist ja schon mal sehr viel, weil das bisher kaum jemand weiß. Also müßte das nur bekannt werden. Doch dagegen sperren Journalisten sich, weil in den Redaktionen für solche Themen immer Kollegen mit Jurastudium zuständig sind. Und die haben keine Lust, die Macht der Juristen zu verkleinern. Dabei hätten alle mehr davon, würden sie als Macht des Rechts geachtet. Jetzt werden sie oft als Macht des Unrechts verachtet.

(Ich habe mich schon mit fast allen auseinandergesetzt, mit einigen sogar ziemlich heftig. U. a. mit Dietmar Hipp, dem rechtspolitischen Redakteur in Karlsruhe, der mir nach anfänglicher Ablehnung Recht geben mußte zu einem sehr wichtigen Recht, das Juristen zu Bestleistungen motiviert.)

Übrigens habe ich mit diesem Selbstbestimmungsrecht auch innerhalb weniger Wochen als schwer geschädigtes Opfer eines Rasers rund 10 mal so viel Schadensersatz holen können wie meine 5 Anwälte davor in 12 Jahren ...

Die mit dem wichtigsten Menschenrecht mögliche Entlastung für Einzelne bei Rechtskonflikten ist enorm. Und würden das viele nutzen, würden viele Vermögensscheren sehr schnell zusammenklappen. Ganz ohne Revolution, Entschuldungsgesetze oder sonst welche politischen Maßnahmen, deren Umsetzung letztlich ja auch von Juristen abhängig ist.
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Alt 01.08.2014, 10:46   #19
siREne
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Standard AW: Eine Frage an Journalisten

Liebe r habeeinefrage,

ich hoffe, Du bist mir gleich nur ein bißchen böse, wenn ich dir klarmache, wie groß die Angst der vielen kleinen Hosenschei§er ist vor den Mächtigen, die als eigentliche Souveräns unserer Volksherrschaft zwar im Hermelin auf dem Thron sitzen und sich die Krone zurechtrücken, doch ihr Zepter Juristen in die Hand gedrückt haben, die es zum eigenen Vorteil und nicht zum Wohle des Volkes nach den Wünschen Mächtiger schwingen.

Zitat:
Zitat von habeeinefrage Beitrag anzeigen
...

Im Grunde stimmt das. Dies wäre der Idealfall. Leider habe ich Kenntnis von einem Sachverhalt, bei dem alle Normen anscheinend außer Kraft gesetzt sind und auch werden. Egal an welche Person oder auch Einrichtung, die zur Klärung beitragen könnte, die Bitte um Klärung gestellt wird. Anstelle einer konstruktiven Lösung wird wie ein roter Faden die destruktive Behandlung eines skandalösen Sachverhaltes bevorzugt.
Stimmt, mit dem Telefon lassen sich tatsächlich Gespräche mit anderen auch über sehr große Entfernungen abwickeln, ohne daß sich diese Personen persönlich treffen müssen. Doch statt zu telefonieren, verpesten die Menschen noch immer die Luft mit Pferdefürzen und beschmutzen die Wege mit Pferdekacke, um sich gegenseitig zu besuchen und Gespräche zu führen.

Zitat:
Leider genügt den angeblich "Mächtigen" der Fingerzeig auf Gesetzbücher und Paragraphen um an ihr angestrebtes Ziel - sei es noch so allgemeinschädlich - zu kommen. Leider bleibt bei einer solchen Lage sehr viel auf der Strecke.
Leider genügt den angeblich "Mächtigen" der Fingerzeig auf ihr Pferd, um an ihr angestrebtes Ziel - sei es noch so weit und belastend für die Allgemeinheit - zu kommen, statt zu telefonieren. Leider bleibt bei einer solchen Lage sehr viel auf der Strecke. Und es gibt bis heute nur wenige Telefone ... Hast Du eines, habeeinefrage?

Wie gut,
daß es die Hoffnung gibt,
mit der wir Einbu§en ein Weilchen lang kompensieren können ...

Aber vielleicht kommt es ja mal zu einem Umdenken all jener, die unter diesen Zuständen leiden, und zum Nutzen des wichtigsten Menschenrechtes, mit dem den Mächtigen klar wird, daß telefonieren sehr viel einfacher und umweltfreundlicher ist, wenn sie sich eines Tages doch noch ihrer (Macht)stellung bewußt werden und entsprechend handeln durch Verbreitung und Nutzung des wichtigsten Menschenrechtes ... äh, Telefons ...

Du solltest dich wirklich nicht wundern, daß Du und viele andere
angeblich unlösbare Rechtskonflikte mit sich herumschleppen
und sich dann irgendwann damit beschäftigen,
ihren Frust zu verdrängen und die Psycho-
und Politikwirtschaft zu unterhalten.
Und viele andere, die das
durchsetzen, was sie
für Recht und
gerecht
halten
...


Alle Macht der Mächtigen entstand allein aus der Ohnmacht ihrer Partner
und entwickelte sich in großen Gemeinschaften,
die noch nicht über Computer verfügten,
gerne zu Machtmi§brauch
mit verheerenden
Folgen.
__________________
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Geändert von siREne (01.08.2014 um 11:10 Uhr).
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Alt 02.08.2014, 20:25   #20
habeeinefrage
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Standard AW: Eine Frage an Journalisten

Hallo,

eigentlich kann man es auf einen Nenner bringen, wie es derzeit den Anschein hat.

Die Allgemeinheit steht anscheinend unter Druck von den verschiedensten Seiten wie z. B. der Politik, von Behörden, von Arbeitgebern, von Nachbarn, von Angehörigen und sonst noch Personen oder Institutionen, die man hier exemplarisch aufführen könnte. Dieser Druck wird in den meisten Fällen erst gar nicht mit dem unmittelbaren Verursacher behandelt. Im Gegenteil, die von solch einem Druck Betroffenen lassen ihren Frust an für Sie anscheinend Schwächere aus.

Dadurch entsteht m. E. eine immer extremer werdende Streitkultur mit ihren ganzen Variationen. Schikanen, Rufmord, Demütigungen jeglicher Art, Mobbing, Bossing, Stalking und noch andere Unarten durchdringen unser ehemals sehr kultiviertes gesellschaftliches Miteinander.

Anstelle auftretende Konflikte mit dem Verursacher zu besprechen und eine Lösung anzustreben, bekämpft sich die Gesellschaft anscheinend lieber untereinander.

Man kann gespannt sein, wie lange diese Entwicklung anhält, und wie einmal die noch heranwachsenden Generationen mit diesem geschaffenen Lebensumfeld zurechtkommen wird. Aber das ist auch das Problem für die Konfliktschaffenden, deren Kinder ebenfalls in dieser Welt dann Leben dürfen.

Gruß

habeeinefrage
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Alt 02.08.2014, 21:21   #21
siREne
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Standard AW: Eine Frage an Journalisten

Zitat:
Zitat von habeeinefrage Beitrag anzeigen
Hallo,

eigentlich kann man es auf einen Nenner bringen ...
Völlig richtig erkannt. Jetzt müßten diese vielen Streitproduzenten nur noch wissen, was genau sie dazu bringt, unzufrieden mit sich selbst und anderen zu sein. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die sich allerdings alle auf ein fundamentales Verständigungshandicap zurückführen lassen. Damit wird alles so einfach, daß wir unsere Auseinandersetzungen beherrschen und verhindern könnten. Im großen Stil.
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Alt 21.08.2014, 17:42   #22
habeeinefrage
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Standard AW: Eine Frage an Journalisten

Zitat:
Zitat von siREne Beitrag anzeigen
Völlig richtig erkannt. Jetzt müßten diese vielen Streitproduzenten nur noch wissen, was genau sie dazu bringt, unzufrieden mit sich selbst und anderen zu sein. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die sich allerdings alle auf ein fundamentales Verständigungshandicap zurückführen lassen. Damit wird alles so einfach, daß wir unsere Auseinandersetzungen beherrschen und verhindern könnten. Im großen Stil.

Hallo siREne (und vielleicht auch andere Interessierte in diesem Forum, die eine Meinung zum Thema haben und sich vielleicht trauen in die Diskussion einzusteigen - wär ja vielleicht schön die verschiedenen Sichtweisen zu durchleuchten),

ich denke, die von Dir genannten "Streitproduzenten" sind nicht unbedingt unzufrieden, ich denke die sind einfach unbegrenzt gierig. Gierig nach Anerkennung, nach Macht, nach Vermögen ...... etc..

Das führt dazu, daß diese Herrschaften förmlich die Vergiftung der Gesellschaft vorantreiben. Sie lassen nichts und niemanden neben sich stehen. Somit kann man sich nur wundern, wenn in den Medien derzeit wieder vermehrt zu hören ist, daß in Deutschland niemand mehr bereit ist, sich selbständig zu machen. Wer schon einmal durch Schikanen oder Demütigungen alles verloren hat, dessen Willen und Kraft zur Einbringung von Wissen und Fähigkeiten, welche eigentlich der Gesellschaft dienlich wären, wurde doch durch solche "Streitproduzenten" vollkommen zerstört.

Damit schaffen es ein paar wenige die Innovationsbereitschaft und -fähigkeit von vielen Millionen Individuen zu regulieren. Wo sind die Eigenschaften der Dichter und Denker geblieben.

Umso mehr wundere ich mich, wenn man feststellen kann, daß die angebliche vierte Gewalt unseres Staates, die Medien, anscheinend auch nicht immer bereit sind, bestehende Missstände, welche unbedingt veröffentlicht werden müssten, um eine Verbesserung der Gesellschaft zumindest wieder anzustreben, sehr passiv bleiben, wenn entsprechende Themen an Redaktionen herangetragen werden. Haben vielleicht die Redaktionen Angst, bei entsprechender Berichterstattung?

Dazu können hier im Forum anwesende Journalisten sicherlich eine kompetente Antwort geben. Vielleicht sind ja Vertreter der Publikationen wie Focus, Stern, FAZ, Spiegel.......etc. oder auch Fernsehredaktionen (öffentl.-rechtlich oder privat) hier anwesend.

Gruß

habeeinefrage
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Alt 22.08.2014, 23:55   #23
siREne
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Standard AW: Eine Frage an Journalisten

Zitat:
Zitat von habeeinefrage Beitrag anzeigen
...

ich denke, die von Dir genannten "Streitproduzenten" sind nicht unbedingt unzufrieden, ich denke die sind einfach unbegrenzt gierig. Gierig nach Anerkennung, nach Macht, nach Vermögen ...... etc..
Zufriedenheit und Gier machen keine gemeinsame Sache. Ich halte es für naiv, Menschen als gierig zu sehen. Sicherlich läuft es im Ergebnis auf Gier hinaus, doch sind die Aktivitäten dazu sehr viel harmloser als die meisten vermuten. Die Dinge entwickeln sich, und die einzelnen Handlungen dazu werden mit Rechtfertigungen unterstützt, die gesättigt sind von Selbsttäuschungen und Denkfehlern. Und die haben grundsätzlich die anderen ...

Zitat:
Das führt dazu, daß diese Herrschaften förmlich die Vergiftung der Gesellschaft vorantreiben. Sie lassen nichts und niemanden neben sich stehen. Somit kann man sich nur wundern, wenn in den Medien derzeit wieder vermehrt zu hören ist, daß in Deutschland niemand mehr bereit ist, sich selbständig zu machen. Wer schon einmal durch Schikanen oder Demütigungen alles verloren hat, dessen Willen und Kraft zur Einbringung von Wissen und Fähigkeiten, welche eigentlich der Gesellschaft dienlich wären, wurde doch durch solche "Streitproduzenten" vollkommen zerstört.

Damit schaffen es ein paar wenige die Innovationsbereitschaft und -fähigkeit von vielen Millionen Individuen zu regulieren. Wo sind die Eigenschaften der Dichter und Denker geblieben.
Die Vergiftung der Gesellschaft wird genauso von jenen vorangetrieben, die den "Gierigen" zu ihrer Befriedigung verhelfen, indem sie stillhalten, akzeptieren, sich nicht wehren und damit ihre "gierigeren Partner" geradezu ermuntern, es noch toller zu treiben.

Zitat:
Umso mehr wundere ich mich, wenn man feststellen kann, daß die angebliche vierte Gewalt unseres Staates, die Medien, anscheinend auch nicht immer bereit sind, bestehende Missstände, welche unbedingt veröffentlicht werden müssten, um eine Verbesserung der Gesellschaft zumindest wieder anzustreben, sehr passiv bleiben, wenn entsprechende Themen an Redaktionen herangetragen werden. Haben vielleicht die Redaktionen Angst, bei entsprechender Berichterstattung?
Die VIERTE GEWALT in einer Demokratie sollte eigentlich die EXPLORATIVE sein, das prüfende Volk. Doch dem einzelnen Bürger ist wurscht, ob das, was Mächtige treiben, sich mit unserem demokratischen Regelwerk deckt. Und deshalb ist das auch den nichtjuristischen Kontrollinstanzen unserer Gesellschaft wurscht. Fehlt einem das Grundwissen zum Recht, steht man vor Juristen schnell als Dummerchen da. Das möchte kein Journalist. Politiker abwatschen für Versprechungen, die sich selten erfüllen, ist ergiebiger, zumal das Volk glaubt, Politiker seien jene, die alles versieben. Als könnten Politiker Gesetze machen, die von Abgreifern, Beschei§ern, Machtsaugern (Vermögensscherenspreizern) beachtet werden ...

Zitat:
Dazu können hier im Forum anwesende Journalisten sicherlich eine kompetente Antwort geben. Vielleicht sind ja Vertreter der Publikationen wie Focus, Stern, FAZ, Spiegel.......etc. oder auch Fernsehredaktionen (öffentl.-rechtlich oder privat) hier anwesend.
Selbst wenn hier welche mal reinschauen würden, was ich nicht glaube, könnten Sie kaum eine kompetente Antwort geben, weil sie meine vermutlich nicht mal ansatzsweise nachvollziehen können. Und die ist fundiert kompetent und hält jedem Expertenangriff stand.
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Alt 22.09.2014, 11:19   #24
Urlaubsmensch
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Standard AW: Eine Frage an Journalisten

Puh ich finde dieses Thema sehr schwierig.
Denn leider sind Macht und Gier fast miteinander verbunden.
Politik bedeutet eben auch Macht und das führt zu Gier. Trotzdem versuche ich als Journalist mich nicht in eine Schublade zu begeben. Die wäre nämlich, alle Politiker brechen ihre Versprechen usw.
Gerade vor Frau Merkel habe ich viel Respekt, denn es ist nicht einfach es allen Recht zu machen. Man braucht dafür starke Prinzipien und Überzeugungen. Und die hat eben nicht jeder Politiker, vor allem wenn das große Geld winkt. Das gilt auch bei manchen Journalisten....
Leider stimmt der Satz oft, Geld regiert die Welt
Urlaubsmensch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2014, 14:54   #25
siREne
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Zitat:
Zitat von Urlaubsmensch Beitrag anzeigen
Puh ich finde dieses Thema sehr schwierig.
Denn leider sind Macht und Gier fest miteinander verbunden.
Was ist schwierig daran. Alles ist doch fest miteinander verbunden, bis es sich trennt ...

Zitat:
Politik bedeutet eben auch Macht und das führt zu Gier. Trotzdem versuche ich als Journalist mich nicht in eine Schublade zu begeben. Die wäre nämlich, alle Politiker brechen ihre Versprechen usw.
Könnte nicht auch sein, daß Machtstreben und Gierigkeit in uns latent vorhanden sind und sich gegenseitig hochpushen, wenn man die Umstände entsprechend gestaltet?

Daß nur Politiker ihre Versprechen ungerne einhalten, ist menschlich. Bedenken Sie mal, was sich tatsächlich ihren Vorstellungen entsprechend realisiert hat? Es sind einfach zu viele an irgendwas beteiligt, die Einfluß nehmen. Und das leider oft anders, als sie sich (und uns) vorgestellt haben ...

Zitat:
Gerade vor Frau Merkel habe ich viel Respekt, denn es ist nicht einfach es allen Recht zu machen. Man braucht dafür starke Prinzipien und Überzeugungen. Und die hat eben nicht jeder Politiker, vor allem wenn das große Geld winkt. Das gilt auch bei manchen Journalisten....
Frau Merkel könnte es einfacher haben, würde Sie dafür sorgen, daß der Einzelne in die Lage kommt, sein Umfeld zufrieden zu stellen, und allfällige Ungerechtigkeiten mithilfe einer schlagkräftigen Justiz in Ordnung zu bringen. Aber das würde auch bedeuten, daß sich der Einzelne gegen Mächtige wehren kann, und das wäre dann doch zuviel des Guten ...

Zitat:
Leider stimmt der Satz oft, Geld regiert die Welt
Nicht Geld regiert die Welt, sondern die, die mit Geld entsprechend umgehen. Und eine Menschheit, die sich gegenseitig Gerechtigkeit wünscht, aber keinen blassen Dunst hat, was "gerecht" bedeutet, die wünscht sich offensichtlich all das, was dann irgendwann allen nicht mehr Recht ist.
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