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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 17.11.2007, 01:52   #16
Schweinswal
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Standard AW: Volo bei Lokaler oder lieber Studium?

Tja, wie so häufig, weiß man das nicht mehr so genau. Ist schon ein Weilchen her. Vermutlich habe ich darüber mal im "Journalist" gelesen.
Habe daher Google aktiviert.

Belege:

War noch bis in die 70er Jahre hinein der Weg direkt über das Abitur in das Volontariat die Regel, so werden heute - der Arbeitsmarkt macht's möglich - Zwei- und Dreifachqualifikationen gefordert. Studium, freie Mitarbeit und in Einzelfällen sogar das Abschlusszeugnis einer Journalistenschule ebnen heute höchstens den Weg ins (allenfalls verkürzte) Volontariat, während die gleichen Voraussetzungen früher direkt auf einen Redakteursplatz geführt hätten.
(http://www.djv.de/Volontariat.228.0.html)

Welche Chancen haben die jungen Journalisten?
Die Chancen werden immer schlechter als Folge der Zeitungs- und Medienkrise. Die Zeitungen haben immer weniger Anzeigen und immer weniger Leser, so dass die Redaktionen immer kleiner werden und kaum neue Redakteure eingestellt werden.
Die Krise trifft sogar die Elite, die von den drei bedeutendsten
Journalistenschulen kommt. Inge Kolb, die Leiterin der Hamburger
Journalistenschule, sagt: „Früher hatte auch nicht jeder direkt im Anschluss einen festen Vertrag. Aber es war eine Frage der Zeit. Diese Zuversicht ist weg. Die meisten der frisch ausgebildeten Absolventen kämpfen sich von Auftrag zu Auftrag, von Projekt zu Projekt in den Beruf, wollen aber keinesfalls aufgeben."
Die Arbeitslosigkeit trifft vor allem die Jungen, die nach der Ausbildung keine feste Anstellung bekommen. Der Deutsche Journalistenverband, eine der Journalisten-Gewerkschaften, bemerkt dazu: „Die Zahl der arbeitslosen Journalistinnen und Journalisten war vergleichsweise gering. Das hat sich drastisch verändert." In nicht einmal drei Jahren hat sich die Zahl der arbeitslos gemeldeten Journalisten verzehnfacht, von rund 700 auf 7.000. Die Gewerkschaft spricht darüber hinaus von einer „verdeckten Arbeitslosigkeit": Viele Journalisten ziehen eine freiberufliche Tätigkeit der gemeldeten Arbeitslosigkeit vor.
(http://www.konrad.org.tr/Medien%20dt/11paul.pdf)

Nebenbei bemerkt: Raue behauptet in diesem Artikel auch, "immer mehr" Redaktionen würden ihre Volontäre nach einem ähnlichen Verfahren wie die Journalistenschulen auswählen, also mit Wissenstest und Probe-Reportage. Mir ist diese Entwicklung bisher verborgen geblieben. Gibt es solche Zeitungen wirklich?
Schweinswal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.11.2007, 09:58   #17
Anialel
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Renommee-Modifikator: 15 Anialel wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volo bei Lokaler oder lieber Studium?

Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht mehr, ob die nur Vorstellungsgespräche führen oder auch Volo-Tests machen
Die Saarbrücker Zeitung hat diesen Sommer zum ersten Mal die Volo-Kandidaten zu einem AC eingeladen. Ob jetzt allerdings weiterhin so verfahren wird, weiß ich nicht.

Geändert von Anialel (17.11.2007 um 14:02 Uhr).
Anialel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2007, 16:13   #18
julia
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Renommee-Modifikator: 19 julia wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volo bei Lokaler oder lieber Studium?

Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
Klar, der Aufbaustudiengang in Hohenheim ist theorielastiger. Dazu kommt, dass die praktischen Übungen sagenhaft schlecht waren, jedenfalls die im Bereich Printmedien. Die Dozenten dort, meist Redakteure irgendwelcher Käseblätter aus der Umgebung kurz vor der Rente, versuchen mit möglichst wenig Aufwand durchzukommen. Da werden stundenlang Anekdoten erzählt oder die Studenten sollen "Fehler" in Artikeln aus der Zeit oder der SZ finden. Klar, wer sucht, der findet. Gelernt habe ich da sehr wenig.
So war es jedenfalls vor ein paar Jahren. Entscheidend aber scheint mir zu sein, dass es in Hohenheim keinerlei Unterstützung bei der Suche nach Praktika gibt - abgesehen vom Schwarzen Brett. In Mainz sind ja offensichtlich hochkarätigere Dozenten am Start. Und die vermitteln wohl auch Kontakte.
praktische Übungen sagenhaft schlecht? Weiß nicht. Klar, es ist nicht alles auf super-hohem Niveau, hier sind aber auch Studenten, die noch nicht sooo viel journalistische Erfahrung haben. Aber es gibt ja auch die Möglichkeit, statt Print Radio oder TV zu machen. Und wer da schon alles kann, ist wahrscheinlich in Hohenheim wirklich falsch.

Stundenlange Anekdoten oder krampfhaftes Fehlersuchen hab ich hier auch noch nicht erlebt.

Und deine Behauptung bezüglich keinerlei Unterstützung bei Praktika-/Jobsuche ist absolut falsch! Im Gegenteil, hier bekommt man ständig Job- oder Praktikaangebote zugemailt und auch am Schwarzen Brett hängt einiges.
julia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2007, 22:47   #19
Schweinswal
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Renommee-Modifikator: 13 Schweinswal wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volo bei Lokaler oder lieber Studium?

Mein Studium in Hohenheim liegt schon sieben Jahre zurück. Ich kann daher schlecht beurteilen, wie es heute zugeht. Ich habe nur meine damaligen Eindrücke beschreiben.
Wie gesagt, die praktischen Übungen zum Hörfunk-Journalismus fand ich gut. Im Printbereich hatte ich aber wesentlich mehr erwartet.
Ein Vorredner brachte das Beispiel amerikanischer Journalistik-Studiengänge. Dort lernen die Studenten, eigenständig zu recherchieren und zu schreiben. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Mainzer Studiengang daran heranreicht, aber zumindest scheint es Ansätze zu geben. Leider bin ich dort damals am Gesinnungstest gescheitert - der in diesem Forum auch schon einmal angesprochen wurde (nicht von mir).
In Hohenheim gab es (zu meiner Zeit) noch nicht einmal Ansätze. In der so genannten Lehrredaktion saßen wir einmal wöchentlich ca. 5 Stunden zusammen. Nur wozu? Der Dozent, ein älterer Herr von einer Lokalzeitung aus der Umgebung - der anscheinend inzwischen ausgeschieden ist - verbrachte die ersten drei oder vier Stunden - gefühlte zwei Tage - damit, Anekdoten über Gott und die Welt auszubreiten. Die letzte Stunde durften dann die Studenten über Gott und die Welt palavern. Trotzdem schafften wir es, eine Beilage für seine Zeitung zusammenzustellen - die dann aber nie gedruckt wurde. Den Grund haben wir nie erfahren.
Schreijäg, der ja immer noch dabei ist, wusste seinen Aufwand ebenfalls gering zu halten. So brachte er einfach jedesmal ein paar Artikel aus überregionalen Zeitungen, in denen wir dann "Fehler" oder schlechte Formulierungen finden sollten.
Ich hatte übrigens auch noch noch keine journalistischen Erfahrungen, als ich das Studium begann. Um so wichtiger hätte ich es gefunden, in den praktischen Übungen selbst tätig zu werden, d.h. selbst rauszugehen und zu schreiben - mehr als drei Artikel im gesamten Studium. Ich habe es dann in den Praktika gelernt, nur wozu dann das Studium?
Ich freue mich ehrlich für Dich, wenn es inzwischen besser geworden ist. Zu meiner Zeit war es jedenfalls grottenschlecht.
Was die Praktika betrifft, wollte ich darauf hinaus, dass in Mainz nach meinem Eindruck die Lehrbeauftragten direkt Praktika an ihre Studenten vermitteln. D.h., diese haben so eher die Chance, an interessante Praktika heranzukommen. Das ist etwas anderes als wenn die Studenten lediglich über Praktikumsangebote informiert werden.
Falls Du selbst erst spät in den Journalismus eingestiegen bist, weißt Du ja sicher auch, wie schwierig es ist, ein erstes Praktikum zu bekommen. Ich hätte mein Studium damals schon beinahe geschmissen, da ich überall zu hören bekam: "Da müssen Sie leider drei Jahre warten" oder "Auf absehbare Zeit alles belegt." Schließlich hatte ich dann doch die Auswahl zwischen zwei Praktika: einmal in Stuttgart, 75 Pf./Zeile plus 50 Mark/Foto, oder in Kornwestheim für 15 Pf./Zeile. Meine Entscheidung fiel mir nicht schwer. Ein paar Tage später hing das "Angebot" aus Kornwestheim auch am Schwarzen Brett.
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Alt 21.11.2007, 23:54   #20
christine
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Standard AW: Volo bei Lokaler oder lieber Studium?

Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
Leider bin ich dort damals [in Mainz, Anm. christine] am Gesinnungstest gescheitert - der in diesem Forum auch schon einmal angesprochen wurde (nicht von mir).
Welcher Gesinnungstest denn? In Mainz waren vor Master-Zeiten immer nur ein Bericht über eine Bundestagsdebatte sowie ein Kommentar oder eine Glosse zu schreiben (eine Glosse hätte sich 2007 bei dem Thema "Hurra, unsere Uni ist exzellent" eigentlich geradezu angeboten). Auf die vertretene Position kam es nicht an, die Jury schaute, ob man schreiben, argumentieren und strukturieren konnte. Das Gespräch war auch nicht ausschlaggebend, auch wenn damals Rudolf Gerhardt dabei immer auch geschaut hat, ob man eine "JP - eine journalistische Persönlichkeit" ist.

Vielleicht hattest Du damals einfach das Pech, gegen besonders starke Konkurrenz angetreten zu sein und deshalb keinen der etwa 20 Plätze ergattert, was in einem anderen Jahrgang eher möglich gewesen wäre.

Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
Was die Praktika betrifft, wollte ich darauf hinaus, dass in Mainz nach meinem Eindruck die Lehrbeauftragten direkt Praktika an ihre Studenten vermitteln. D.h., diese haben so eher die Chance, an interessante Praktika heranzukommen.
Die Mainzer haben natürlich eingespielte Verbindungen, wo sie immer Praktikanten unterbekommen, aber die Studis müssen sich auch schon selbst bewerben (einen Begleitbrief vom Seminar gibt es immer dazu). Zudem muss intern ausgehandelt werden, wer sich denn nun bei Geo, um nur ein Beispiel zu nennen, bewirbt (alle 20 auf einmal sollen nicht), aber es ist auf jeden Fall so, dass jeder einen Ansprechpartner genannt bekommt und sicher gestellt wird, dass jeder ein Praktikumsplatz bekommt. Die helfen da schon. Gerade bei den begehrten Plätzen im Rundfunk müssen aber auch längere Wartezeiten einkalkuliert werden, da muss man sich halt rechtzeitig darum kümmern. Und es gibt auch immer wieder Studis, die sich selbst eine Praktikumsstelle suchen, die die nicht auf der Liste haben (wenn es gut war, nehmen sie die aber mit auf).

Geändert von christine (22.11.2007 um 00:03 Uhr).
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2007, 01:37   #21
Schweinswal
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Renommee-Modifikator: 13 Schweinswal wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volo bei Lokaler oder lieber Studium?

Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
Welcher Gesinnungstest denn? ... Auf die vertretene Position kam es nicht an, die Jury schaute, ob man schreiben, argumentieren und strukturieren konnte.
Vielleicht hattest Du damals einfach das Pech, gegen besonders starke Konkurrenz angetreten zu sein ...
Mag ja sein, dass es nur Pech war. Hätte ich damals schon mehr Erfahrung gehabt, wäre es womöglich anders ausgegangen. Das könnte tatsächlich auch der entscheidende Faktor gewesen sein.
Aber woher weißt Du, wonach die Jury urteilt?
Ich weiß es natürlich auch nicht. Ich hatte da nur so einen gewissen Verdacht. Aus zwei Gründen: so gut wie alle Dozenten kamen damals (2000) von rechten Publikationen wie z.B. der FAZ. Außerdem waren die Themen der Glosse i.d.R. so gefasst, dass man als Linker dabei sofort auffiel, jedenfalls wenn man seine wahre Meinung kundtat.
Ich habe mir eben mal die Themen der letzten Jahre angesehen. Ok, Übergewicht und "Das Lächeln" ...
Beim Gelöbnis der Gartenzwerge sieht das schon anders aus. Und bei mir war es die Wehrpflicht. Und die Jahre davor waren es auch fast immer solche polarisierenden Themen. Ich finde schon, dass man dazu eine eindeutig negative Meinung vertreten darf, ob das aber bei der Jury so gut ankam ... Ein guter Kommentar muss ja kein "Einerseits-andererseits-ich habe eigentlich auch keine Meinung dazu"-Kommentar sein - wie er in Lokalzeitungen üblich ist, um nur ja keinem Leser auf die Füße zu treten.
Aber wie gesagt, ist bloß eine Vermutung.

Über solche Eignungstests kann man natürlich immer streiten. Bei der Henri-Nannen-Schule z.B. haben Leute ohne umfangreiche Erfahrungen wohl kaum eine Chance. Auch scheint es mir höchst fraglich, ob ich wirklich ein besserer Journalist bin, wenn ich weiß, wer eine bestimmte Oper geschrieben hat oder wer dieses Jahr den und den Preis bekommen hat. Ich meine mal gehört zu haben, dass Wolf Schneider damit die Bewerber aus den "bildungsfernen Schichten" aussortieren wollte.
Und von Leuten, die an der Kölner Journalistenschule waren, habe ich (Ende der 90er) gehört, dass dort ganz schön gemobbt wurde, wenn dem Chef die Nase eines Studenten nicht passte.

[/quote]Die Mainzer haben natürlich eingespielte Verbindungen, wo sie immer Praktikanten unterbekommen, aber die Studis müssen sich auch schon selbst bewerben (einen Begleitbrief vom Seminar gibt es immer dazu). ...[/quote]

Eben, und diese eingespielten Verbindungen haben die Hohenheimer nicht - oder sie nutzen sie nicht (Stand: 2000). Die Praktikumsangebote, die am Schwarzen Brett aushingen, waren auch so gut wie alle PR-Jobs. Zeitungen haben es ja (leider) nun wirklich nicht nötig, um Praktikanten zu werben.
Schweinswal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2007, 10:38   #22
christine
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Standard AW: Volo bei Lokaler oder lieber Studium?

Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
Mag ja sein, dass es nur Pech war. Hätte ich damals schon mehr Erfahrung gehabt, wäre es womöglich anders ausgegangen. Das könnte tatsächlich auch der entscheidende Faktor gewesen sein.
Aber woher weißt Du, wonach die Jury urteilt?
Weil ich mich darüber unter anderem mit Rudolf Gerhardt mal unterhalten habe, aber nicht nur mit dem. In solchen Gesprächen sagten sie auch mal, dass die Bewerbungsjahrgänge unterschiedlich stark seien, und es in manchen Jahren die ein, zwei Leute, die auf der Kippe stehen, es doch noch schaffen, in anderen Jahren hingegen nicht.

Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
Ich weiß es natürlich auch nicht. Ich hatte da nur so einen gewissen Verdacht. Aus zwei Gründen: so gut wie alle Dozenten kamen damals (2000) von rechten Publikationen wie z.B. der FAZ. Außerdem waren die Themen der Glosse i.d.R. so gefasst, dass man als Linker dabei sofort auffiel, jedenfalls wenn man seine wahre Meinung kundtat.
Da täuscht Du Dich. Roderich Reifenrath von der Frankfurter Rundschau war dort auch schon Dozent. Volker Wolff erzählte immer wieder gerne, wie er mal eine taz-Redakteurin für die WiWo abgeworben hat.

Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
Ein guter Kommentar muss ja kein "Einerseits-andererseits-ich habe eigentlich auch keine Meinung dazu"-Kommentar sein - wie er in Lokalzeitungen üblich ist, um nur ja keinem Leser auf die Füße zu treten.
Aber wie gesagt, ist bloß eine Vermutung.
So ein "Einerseits-andererseits-ich habe eigentlich auch keine Meinung dazu"-Kommentar in der Aufnahmeprüfung wäre tödlich. Genau der ist verpönt.

Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
Und von Leuten, die an der Kölner Journalistenschule waren, habe ich (Ende der 90er) gehört, dass dort ganz schön gemobbt wurde, wenn dem Chef die Nase eines Studenten nicht passte.
Ach, in Mainz ist auch nicht alles eitel Sonnenschein. Da gibt es auch Dozenten, die ganz eindeutig ihre Lieblingskinder haben.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2007, 13:09   #23
Schweinswal
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Renommee-Modifikator: 13 Schweinswal wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volo bei Lokaler oder lieber Studium?

Ok, da muss ich mich wohl eines besseren belehren lassen. Dass Mainz besser als Hohenheim ist, habe ich ja ohnehin nie bezweifelt.

Was die Kommentare betrifft, ist mir nur aufgefallen, dass bei "meiner" Zeitung die "einerseits-andererseits"-Schiene sehr beliebt ist. Ich schätze, dass es bei anderen Regionalzeitungen ähnlich ist. Ok, manchmal gibt es auch Ausnahmen und der Kommentator erlaubt sich tatsächlich eine eigene Meinung. Z.B. als Merkel den Dalai Lama empfing: schädlich, Menschenrechte egal, Wirtschaft über alles. Da hat sich "meine" Zeitung also ausnahmsweise auf die Seite der SPD geschlagen. Widerlich.

Was ich aber schon sehr auffällig finde: Gerade bei lokalen Themen traut man sich so gut wie nie eine eindeutige Stellungnahme zu. Und um so brisanter das Thema, um so geringer die Wahrscheinlichkeit. Ich musste auch schon eine Geschichte (keinen Kommentar) anderswo publizieren, weil sie "meiner" Zeitung zu heiß war.

Dazu passt auch die Geschichte, die in Hohenheim einmal der Dozent des "Recherche"-Kurses erzählte. Seine Zeitung, eine kleine Lokalzeitung aus dem Speckgürtel von Stuttgart, hatte einen Skandal aufgedeckt. Es ging wohl um Schmiergeldzahlungen. Am Ende entschieden sie aber, die Geschichte lieber nicht zu bringen, da sie es sich mit den lokalen Machthabern bzw. Wirtschaftsgrößen nicht verderben wollten.
So eine peinliche Geschichte auch noch auszuplaudern, fand ich schon stark. Aber gut, der Typ war eh nicht ganz zurechnungsfähig. Die "Titanic" hat ihm vor einigen Jahren mal einen mehrseitigen Artikel gewidmet, mit den schönsten Stellen aus seinen dadaistischen Artikeln.

Kleine Ergänzung: Wovor ich wirklich nur warnen kann ist der Aufbaustudiengang in Tübingen. Dort habe ich mich auch mal beworben. Das Aufnahmeverfahren bestand lediglich aus einem Gruppengespräch. Mir wurde insgesamt eine Frage gestellt: "Fassen Sie bitte das Ergebnis Ihrer Magisterarbeit in drei Sätzen zusammen."
Ok, wenn es so einfach ist, einen geborenen Journalisten zu erkennen ... Leider weiß ich nicht, ob sie mich nehmen wollten, da ich nie eine Antwort von der Uni erhielt. War mir dann aber auch egal.
Diese "Gespräche", wie sie mittlerweile in vielen Studiengängen veranstaltet werden, halte ich ohnehin für kompletten Schwachsinn. Damit wird letztlich sichergestellt, dass nicht die Besten, sondern die Kinder aus dem Bildungsbürgertum, die sich gut verkaufen können, studieren dürfen. Aber das kennt man ja ...

Geändert von Schweinswal (22.11.2007 um 13:21 Uhr).
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Alt 22.11.2007, 18:31   #24
julia
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Standard AW: Volo bei Lokaler oder lieber Studium?

Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
Ein Vorredner brachte das Beispiel amerikanischer Journalistik-Studiengänge. Dort lernen die Studenten, eigenständig zu recherchieren und zu schreiben.
da gab's hier auch schon einen eigenen Strang und irgendwie bin ich mir da nicht so sicher. Hab bei eigenen Recherchen auch schon amerikanische Zeitungsquellen gelesen und da wurde doch sehr viel schon von der Unternehmensmeldung übernommen. Klar, es gibt auch berühmte Beispiele toller investigativer Recherche. Aber ich glaub, die kannst du in jedem Land finden.
Interessieren würd's mich aber auch mal, in den USA eine Zeitung mal näher kennzulernen.


Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
Schreijäg, der ja immer noch dabei ist, wusste seinen Aufwand ebenfalls gering zu halten. So brachte er einfach jedesmal ein paar Artikel aus überregionalen Zeitungen, in denen wir dann "Fehler" oder schlechte Formulierungen finden sollten.
Ja, den hab ich auch. Bislang hat er uns aber noch keine Fehler suchen lassen. Wir schreiben stattdessen selber jedes Mal einen Text/Hausaufgabe.


Dein angesprochenes Beispiel mit dem Skandal, aufgedeckt von einer Zeitung aus dem Speckgürtel find ich extrem. Von so nem Fall hab ich neulich übrigens auch gehört, von einem, der parteipolitisch sehr engagiert ist und dessen "Parteifreund" sich mal aus der Kasse bedient hat.
Die angesprochene Zeitung erscheint nicht zufällig weiter nördlich?
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Alt 23.11.2007, 01:51   #25
Schweinswal
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Renommee-Modifikator: 13 Schweinswal wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volo bei Lokaler oder lieber Studium?

Na, ob die Zeitungen in den USA so viel besser sind ...? Glaube ich nicht unbedingt. Ich weiß natürlich auch nicht, ob alle Journalismus-Studiengänge dort gut sind.
Generell habe ich aber den Eindruck, dass in den meisten Ländern die meisten Studiengänge praxisorientierter sind als hier - z.B. habe ich das von Medizin in den Niederlanden und von Jura in England gehört.
Ich habe selbst ein Semester in England studiert und muss schon sagen, dass ich die Zustände an deutschen Unis danach in neuem Licht gesehen habe. Nicht wegen der Praxisorientierung - geht schlecht bei Geisteswissenschaften. Aber wegen des sinnvollen Aufbaus des Studiums, der Größe der Vorlesungen (ca. 20 Studenten) und der darauf abgestimmten Seminare (ca. 5-6) und der Einstellung der Dozenten, die jederzeit (außer nach Mitternacht) für ihre Studenten ansprechbar sind. Es war zwar "verschulter", aber auch deutlich anspruchsvoller.
Ok, war eine sehr gute Uni (seit neuestem sogar weltweit unter den Top10), aber ich denke schon, dass diese Dinge auf der Insel generell besser sind als hier. Und auch mit den neuen Studienordnungen hier scheint sich daran ja meist noch nicht viel geändert zu haben.

Schön, dass Schreijäg nun offenbar fleißiger geworden ist. Mit solchen "Hausaufgaben" hat er es damals auch versucht, aber höchstens zweimal im ganzen Semester. Freut mich wirklich für Dich. Es geht ja hier nicht darum, den Studiengang in Hohenheim schlecht zu machen. Ich kann nur über meine Erfahrungen sprechen.

Die Zeitung, die ich ansprach, erscheint eher im Südwesten von Stuttgart.

Es wird mit Sicherheit kein Einzelfall sein, dass Zeitungen Skandale aufdecken und dann nicht darüber berichten. Ein sehr anschauliches Beispiel dafür kannst Du hier nachlesen:
http://www.stadtrevue.de/index_archi...?tid=457&bid=3

Aber da man das ja nicht behaupten darf, habe ich es natürlich auch nicht behauptet.
Ist zwar off topic ...
Ich würde sagen, es sind vor allem drei Gründe, die investigativen Journalismus behindern:
1.) Abhängigkeiten und Arschkriecherei
2.) Die berechtigte Angst, mit Klagen überzogen zu werden.
3.) Man findet keine Informanten, die sich zitieren lassen wollen.

Passend zu dem dritten Punkt ein aktuelles Beispiel aus meinem Job:
Ich durfte vor kurzem darüber berichten, dass in einer bestimmten Straße seit mehreren Tagen keine Post mehr zugestellt wurde - für Unternehmer sehr ärgerlich. Die Post gab das sogar zu und begründete es mit Personalengpässen. (Wie heute bekannt wurde, offensichtlich kein Einzelfall in D, auch wenn die Post das natürlich bestreitet.) Daraufhin meldete sich eine Zustellerin und wollte ausplaudern, wie es bei diesem Unternehmen so zugeht. Leider ließ sie sich dann aber doch nicht überreden - trotz Zusicherung, den Namen zu ändern - , sich zitieren zu lassen.
So beschissen ihr Job auch ist, haben viele Menschen heute eben trotzdem Angst, ihn zu verlieren.
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Alt 23.11.2007, 12:26   #26
julia
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Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
Na, ob die Zeitungen in den USA so viel besser sind ...? Glaube ich nicht unbedingt. Ich weiß natürlich auch nicht, ob alle Journalismus-Studiengänge dort gut sind.
glaub ich aus dem, was ich in den letzten zwei Jahren so gelesen hab, auch nciht unbedingt. Aber mich würd's generell mal reizen, in nem anderen Land Journalismus und die dortige Arbeitsweise zu erfahren. Muss jetzt mal mit Bewerbungen anfangen, mit deutschen Zeitungen war ich ja wohl leider noch nciht allzu erfolgreich...
Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
...dass ich die Zustände an deutschen Unis danach in neuem Licht gesehen habe. Nicht wegen der Praxisorientierung - geht schlecht bei Geisteswissenschaften. Aber wegen des sinnvollen Aufbaus des Studiums, der Größe der Vorlesungen (ca. 20 Studenten) und der darauf abgestimmten Seminare (ca. 5-6) und der Einstellung der Dozenten, die jederzeit (außer nach Mitternacht) für ihre Studenten ansprechbar sind.
klar, aber vergiss dabei nciht, dass es in vielen Ländern seit langem hohe Studiengebühren gibt, höher als bei uns seit vergangenem Jahr

Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
Passend zu dem dritten Punkt ein aktuelles Beispiel aus meinem Job:
Ich durfte vor kurzem darüber berichten, dass in einer bestimmten Straße seit mehreren Tagen keine Post mehr zugestellt wurde - für Unternehmer sehr ärgerlich. Die Post gab das sogar zu und begründete es mit Personalengpässen. (Wie heute bekannt wurde, offensichtlich kein Einzelfall in D, auch wenn die Post das natürlich bestreitet.) Daraufhin meldete sich eine Zustellerin und wollte ausplaudern, wie es bei diesem Unternehmen so zugeht. Leider ließ sie sich dann aber doch nicht überreden - trotz Zusicherung, den Namen zu ändern - , sich zitieren zu lassen.
So beschissen ihr Job auch ist, haben viele Menschen heute eben trotzdem Angst, ihn zu verlieren.
Pech, aber bleib dran. Bei uns kommt auch nciht jeden Tag die Post, gestern war's aber mal wieder so weit. Juhu.
julia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2007, 16:15   #27
Schweinswal
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Zitat:
Zitat von julia Beitrag anzeigen
klar, aber vergiss dabei nciht, dass es in vielen Ländern seit langem hohe Studiengebühren gibt, höher als bei uns seit vergangenem Jahr
Ja, ich weiß. In England waren sie damals noch erträglich. Für EU-Bürger jedenfalls, und Erasmus-Studenten sowieso . Studenten aus Nicht-EU-Staaten mussten dagegen gewaltige Summen aufbringen.
Auf der anderen Seite sind die Unis dort (ich kann nur über England sprechen) aber auch wesentlich leistungsorientierter als hier. Was man von
einer Uni eigentlich erwarten sollte, ist dort eine Selbstverständlichkeit: dass die Dozenten sich für die Leistungen ihrer Studenten interessieren und z.B. ihre Seminararbeiten mit ihnen (im Einzelgespräch) besprechen, statt ihnen einfach nach ein paar Monaten eine Note vor den Kopf zu knallen.
Ich finde Studiengebühren zwar generell Mist, aber wenigstens bekommen die Studenten in England etwas für ihr Geld.

Bei einer Zeitung im Ausland zu arbeiten, ist sicher eine interessante Erfahrung. Es gibt ja auch Stipendien dafür, z.B. für Lateinamerika.
Was meine Praktika betrifft: Für den Einstieg (weiß ja nicht, ob Du den schon gefunden hast) fand ich die HIER-Lokalzeitung recht gut (und für ein Praktikum sehr gut bezahlt). Auch AP kann ich empfehlen. Ist natürlich deutlich anspruchsvoller. Wenn es darum geht, einen Job klarzumachen, fängt man natürlich besser gleich bei der PR-Agentur an, wo man dann später arbeiten möchte.
Schweinswal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2007, 21:49   #28
julia
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Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
Für den Einstieg (weiß ja nicht, ob Du den schon gefunden hast) fand ich die HIER-Lokalzeitung recht gut (und für ein Praktikum sehr gut bezahlt).

Zitat:
Zitat von Schweinswal Beitrag anzeigen
Auch AP kann ich empfehlen. Ist natürlich deutlich anspruchsvoller.
bieten nur nichts in Stuttgart an, und da bevorzuge ich dann doch die dpa, da hab ich für ein unbezahltes Praktikum nicht noch nen riesen Aufwand und Kosten für ne Unterkunft.


weil du Praktikum in Lateinamerika angesprochen hast: hast du da ne Empfehlung? Da mein Spanisch nicht so medientauglich ist, vielleicht auch ne deutschsprachige Zeitung, bei der man vernünftig arbeiten kann?
julia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2007, 22:59   #29
Schweinswal
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Standard AW: Volo bei Lokaler oder lieber Studium?

Was Lateinamerika angeht, kann ich Dir leider keine konkrete Empfehlung geben. Vielleicht ja sonst jemand hier ...
Habe das nicht gemacht. Es gab mal ein oder zwei Organisationen, die dort Praktika vermitteln. Müsste man googlen. Ganz billig wird das natürlich auch nicht.
dpa (Landesredaktion) und AP (Bundesredaktion) habe ich beides gemacht. Bei AP in Frankfurt gab es im Gegensatz zu dpa ein, wenn auch bescheidenes, Honorar. Soviel muss man da also nicht draufzahlen. dpa ist natürlich auch ok, AP fand ich etwas interessanter. Hat beides Vor- und Nachteile. Ist letztlich Geschmackssache. Bei AP gab es auch ein ordentliches Zeugnis statt bloß einer Bescheinigung, dass man da war. Keine Ahnung, ob sich das bei der dpa inzwischen geändert hat.

Aber man kann bei den Agenturen ja auch neben den Nachrichten einige "Korrespondentberichte", d.h. Features schreiben und so zumindest brauchbare Arbeitsproben sammeln. Auch schön fand ich den Service bei AP, den Mitarbeitern inklusive dem Praktikanten Zeitungsausschnitte mit den Abdrucken der Features zuzusenden. Einen Abdruck hatten sie bei mir übersehen, was natürlich passieren kann. Das nur als Hinweis, falls Du mal bei einer Agentur hospitierst. Immer auch selber gucken, Paperball etc., von wegen Arbeitsproben ...
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