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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 27.07.2007, 23:56   #1
Leana
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Renommee-Modifikator: 0 Leana wird positiv eingeschätzt
Standard Wozu eigentlich?

Hallo!

Eine Sache, die mich beim Lesen im Forum immer mehr interessiert. Gerade wenn man bei den öffentlich-rechtlichen oder auch der Deutschen Welle nach den Voraussetzungen für eine Volo-Bewerbung sucht, liest man eigentlich immer, dass die im Grunde Leute wollen, die alles schon können:
Erfahrungen im Print, Radio, TV und Online Bereich, möglichst viele Praktika, freie Mitarbeit etc. etc.

Wozu in aller Welt sollen denn Leute, die schon ziemlich fit sind, eigentlich noch ein Volontariat machen? Die können doch eigentlich gleich als Redakteur einsteigen.

Was herausragendes lernt man denn beim Volo noch???

Bin wirklich sehr gespannt auf die Antworten.

Viele Grüße

Leana
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Alt 28.07.2007, 11:54   #2
christine
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Standard AW: Wozu eigentlich?

Zitat:
Zitat von Leana Beitrag anzeigen
Wozu in aller Welt sollen denn Leute, die schon ziemlich fit sind, eigentlich noch ein Volontariat machen? Die können doch eigentlich gleich als Redakteur einsteigen.
Weil sie billiger sind als Redakteure? Weil man sie problemlos befristet einstellen kann, ohne sich erst noch Begründungen dafür ausdenken zu müssen? Wären denkbare Gründe.

Abgesehen davon lassen sich die ÖR die Ausbildung schon noch ein bisschen etwas kosten, da wollen sie vermutlich auch sicher gehen, dass es Leute sind, in die es sich zu investieren lohnt.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2007, 14:30   #3
lasse
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Standard AW: Wozu eigentlich?

Außerdem gehen sie so recht sicher, dass es auch wirklich Leute sind, die Lust auf den Beruf haben und nicht nach der Hälfte der (teuren) Ausbildungszeit sagen: "Och nöööö, das ist doch nicht der richtige Beruf für mich!"
lasse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2007, 17:18   #4
Leana
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Standard AW: Wozu eigentlich?

Gut und schön, aber nach dem (ja sehr langen und auch schwierigen) Auswahlverfahren, dürfte ja auch eigentlich klar sein, dass es kompetente Leute sind,die man sich da ausgesucht hat.
Leana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2007, 17:55   #5
lasse
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Renommee-Modifikator: 17 lasse wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Wozu eigentlich?

Ich verstehe deinen Ansatz oder Widerspruch jetzt nicht. Es ist doch ganz im Sinne des Arbeitgebers, kompetente Leute herauszufiltern.
lasse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2007, 12:21   #6
Lieselein
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Standard AW: Wozu eigentlich?

Ich kann Leanas Ansatz durchaus nachvollziehen. Mir war es recht lange nicht möglich unentgeltliche Praktika zu absolvieren, da ich mein Studium komplett selbst finanziere, d. h. auch kein Bafög beziehe. Nun, wo ich am Ende meines Studiums stehe und die ganze Zeit gespart habe, ist es mir endlich - begrenzt - möglich. Kann aber auch hier nicht mehrere Praktika nacheinander absolvieren, da ich sonst meinen hart ergatterten Studijob beim Fernsehen verlieren würde! Wie also soll ich meine ganze Medienerfahrung bitte sammeln? Auf eine langjährige Erfahrung als freie MA im Journalismus werde ich, aufgrund der oben beschriebenen Tatsache, nie zurückgreifen können! Absurd finde ich ja teilweise auch die Ausschreibungen für Praktika (!!!) in den Medien, wo schon nahezu perfekte Kenntnisse in allen Medienbereichen und am besten noch freie Mitarbeit erwünscht werden! (Bsp. Voraussetzung für eine Hospitanz beim WDR: "Mehrere eigene journalistische Veröffentlichungen aus den Print-Medien, aus Hörfunk und Fernsehen sowie deren angeschlossenen Internetredaktionen". Quelle: http://www.wdr.de/unternehmen/jobs/a...ZHEGCQKYXEUTIQ). Das finde ich nur noch unverschämt und absolut absurd. Sollten Praktika nicht dazu dienen etwas neues zu lernen und einen Einblick in eine Branche zu erhalten? Vielleicht bin ich auch ein wenig naiv und habe den Sinn eines Praktikums nicht verstanden...
Lieselein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2007, 13:03   #7
msstudi
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Standard AW: Wozu eigentlich?

Na ja, irgendwo müssen WDR und Co. ja Grenzen ziehen, um die riesige Zahl an Bewerbern "durchsieben" zu können. Allein schon Praktika bei den Öffentlich-Rechtlichen sind ja heiß begehrt -- da finde ich es nicht so unverständlich, dass dafür bereits journalistische Erfahrungen vorausgesetzt werden. Damit soll das Bewerberfeld wenigstens um die reduziert werden, die als Einstieg in den Journalismus direkt zu den Ö-R wollen. Man könnte auch sagen: Je beliebter der Arbeitgeber, desto höher die Job-Anforderungen.

Und was spricht dagegen, erstmal "an der Basis" (sprich: bei der nächsten Lokalredaktion) anzufangen, dort erste Arbeitsproben zu sammeln und vor allem das journalistische Rüstzeug zu lernen und dann erst die Fühler nach einem Praktikum bei den Ö-R auszustrecken? Das ist doch eigentlich der klassische Weg -- und im Lokaljournalismus ist es ja auch nicht sehr schwer, an ein Praktikum zu kommen.

Geändert von msstudi (29.07.2007 um 13:05 Uhr).
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Alt 29.07.2007, 13:52   #8
Leana
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Standard AW: Wozu eigentlich?

Ich meinte folgendes:
Man macht während seines Studium unzählige Praktika oder ist freier Mitarbeiter oder sonstwie schon im Metier.
Das geht dann soweit, dass man irgendwann Praktikum macht und im Grunde wie ein normaler Redakteur arbeitet (weil man inzwischen weiß, wie man sowas macht, weil man es ja schon seit Jahren macht) mit dem kleinen Unterschied, dass man aber nicht bezahlt wird.

Und wenn man dann mit dem viereinhalb Jahre (oder länger) dauernden Studium fertig ist, Mitte zwanzig ist und auch mal Geld verdienen möchte, weil einem die Geldknappheit während des Studiums gehörig auf den Wecker geht, muss man aber erst noch ein Volontariat absolvieren, bei dem man aber schon folgende Sachen können muss:
- Umfassende journalistische Praxis, bevorzugt in den elektronischen Medien. Erwartet werden Redaktionshospitationen und breite, möglichst vielfältige Erfahrung in der freien Mitarbeit für Hörfunk, Fernsehen, Printmedien sowie Internetredaktionen dieser Medien. (WDR)

Dann muss man sich noch einem knallharten Auswahlverfahren stellen, nur um am Ende besserer Azubi zu sein (der aber schon die ganzen Grundlagen kennt). Daher meine Frage, was man weltbewegendes im Volontariat lernt, was einen daran hindert, von den Kenntnissen her, direkt als Redakteur zu arbeiten (ok das Geld, klar).

Gut, wenn man Glück hat bei den ÖR sein Volo zu machen, verdient man verhältnismäßig nicht schlecht. Allerdings habe ich auch schon Stellenausschreibungen gesehen mit gestaffeltem Gehalt, wobei das Höchstgehalt (und Endgehalt) bei 650€ lag. Hallo? Wovon soll man denn da leben bitte??
Leana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2007, 13:53   #9
Lieselein
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Standard AW: Wozu eigentlich?

@msstudi: Sicherlich, deine Argumentation leuchtet mir natürlich ein. Dennoch finde ich die Voraussetzungen für ein Praktikum beim WDR eindeutig zu hoch: Veröffentlichungen im Print, Fernsehen, Hörfunk und deren angeschlossenen Internetredaktionen geht m. E. zu weit! Es spricht auch nichts gegen ein Praktikum im Lokaljournalismus. Ich denke, dass man hier viel lernen kann. Dort habe ich mich natürlich zuerst beworben - aber auch diese Stellen sind in einer Großstadt wie Köln - genauso heiß umworben wie die der öffentlich-rechtlichen Medien (bestimmt nicht im gleichen Umfang, aber viel einfacher ist es dennoch nicht!). Unpraktischerweise dauern viele Praktika in den Lokalmedien, zumindest hier in Köln, 3 Monate und sind dazu noch unentgeltlich (PRINZ, NRW-TV, etc.). Für mich absolut nicht umsetzbar...

Geändert von Lieselein (29.07.2007 um 14:03 Uhr).
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Alt 29.07.2007, 14:02   #10
Lieselein
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Standard AW: Wozu eigentlich?

@Leana: Das ist natürlich eine etwas andere GEschichte und ist im Endeffekt noch viel gravierender. Allerdings kenne ich viele, die während ihres Studiums viele Praktika absolviert und als freie MA gearbeitet haben und danach - weil's halt so sein muss -ein Volo absolvieren/absolviert haben. Die meisten bestätigen mir, dass sie doch noch einiges und wichtiges in dieser Zeit lernen/gelernt haben, obwohl sie vorher der gleichen Meinung waren wie du. Über die schlechte Bezahlung brauchen wir nicht zu sprechen - die ist immer miserabel und einfach nur unverschämt. V. a. wenn man bedenkt, dass man zum einen ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann und zum anderen bereits jede Menge Berufserfahrung während des Studiums, durch Praktika, Studijobs, freie MA, gesammelt hat! Aber den wissenschaftlichen Mitarbeitern an der Uni, die ihre Doktorarbeit schreiben und nur für 20h bezahlt werden, obwohl sie im Endeffekt 60 oder mehr h arbeiten, geht es genauso. Das soll das Ganze jetzt nicht beschönigen, aber im Endeffekt wird man als Uniabsolvent traurigerweise in vielen Bereichen ausgenutzt - und wir lassen es uns gefallen (weil es leider nicht anders geht!)...

Geändert von Lieselein (29.07.2007 um 14:05 Uhr).
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Alt 29.07.2007, 14:12   #11
msstudi
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Standard AW: Wozu eigentlich?

Zitat:
Zitat von Lieselein Beitrag anzeigen
Sicherlich, deine Argumentation leuchtet mir natürlich ein. Dennoch finde ich die Voraussetzungen für ein Praktikum beim WDR eindeutig zu hoch: Veröffentlichungen im Print, Fernsehen, Hörfunk und deren angeschlossenen Internetredaktionen geht m. E. zu weit!
Also, ich glaube, dass man das als "oder" lesen muss: Veröffentlichungen in Print oder Fernsehen oder Hörfunk oder deren angeschlossenen Internetredaktionen. Eine Freundin von mir hat schließlich auch mal ein Praktikum in einem WDR-Regionalstudio absolviert, obwohl sie "nur" Erfahrungen aus einer freien Mitarbeit bei einer Lokalzeitung mitbringen konnte.

Zitat:
Es spricht auch nichts gegen ein Praktikum im Lokaljournalismus. Ich denke, dass man hier viel lernen kann. Dort habe ich mich natürlich zuerst beworben - aber auch diese Stellen sind in einer Großstadt wie Köln - genauso heiß umworben wie die der öffentlich-rechtlichen Medien (bestimmt nicht im gleichen Umfang, aber viel einfacher ist es dennoch nicht!). Unpraktischerweise dauern viele Praktika in den Lokalmedien, zumindest hier in Köln, 3 Monate und sind dazu noch unentgeltlich (PRINZ, NRW-TV, etc.). Für mich absolut nicht umsetzbar...
Ja, unentgeltlich (oder zumindest mit einer Fahrtkostenerstattung "vergütet") sind ja leider sehr viele Praktika in den Medien. Was aber die Dauer und den Konkurrenzdruck angeht: Ich bin an meine Praktika bei einer lokalen Zeitungsredaktion und einem lokalen Radiosender ohne jede Probleme gekommen -- und beide dauerten jeweils nur sechs Wochen (auch auf meinen Wunsch hin). Allerdings war das beide Male in Kleinstädten. Kann gut sein, dass Köln natürlich besonders überlaufen ist, weil da neben den ortsansässigen Bewerbern auch noch jede Menge Auswärtige hinzukommen. Sonst probier's doch einfach mal im Kölner Umland -- Bergisch Gladbach, Leverkusen, Dormagen, Hürth usw..

Geändert von msstudi (29.07.2007 um 14:17 Uhr).
msstudi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2007, 17:00   #12
Lieselein
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Standard AW: Wozu eigentlich?

@msstudi: Habe mehrere Zusagen für Praktika bekommen und habe somit das Glück mir die "Perlen" herauszusuchen. Muss zum Glück NICHT 2- oder gar 3-monatige Praktika durchlaufen, sondern auch nur 4 bzw. 6-wöchige Praktika. Aber was das Verkürzen von Praktika angeht: NIEMAND, wirklich NIEMAND ist darauf eingegangen (egal ob Lokalmedien, ö-rechtliche Medien oder große, überregionale, renommierte private Medien), als ich darum gebeten habe, die Dauer des Praktikums auf nur 4 bzw. max. 6 Wochen zu verkürzen oder, wenn eine Verkürzung von 2 Monate auf 6 Wochen nicht möglich war, das Praktikum an nur 4 statt 5 Tagen/Woche durchzuziehen, weil ich meinen Lebensunterhalt selbst finanziere!!! Jedes Mal hieß es, dass es genügend andere Bewerber geben würde. Also ganz oder gar nicht. Wie oben schon erwähnt: in einer Großstadt wie Köln gibt es mehr als genug (sehr gute) Konkurrenz.
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Alt 29.07.2007, 17:01   #13
Leana
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Standard AW: Wozu eigentlich?

Hm.... und was lernt man nun bei einem Volontariat?
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Alt 29.07.2007, 17:04   #14
Lieselein
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Standard AW: Wozu eigentlich?

Zitat:
Zitat von msstudi Beitrag anzeigen
Also, ich glaube, dass man das als "oder" lesen muss: Veröffentlichungen in Print oder Fernsehen oder Hörfunk oder deren angeschlossenen Internetredaktionen. Eine Freundin von mir hat schließlich auch mal ein Praktikum in einem WDR-Regionalstudio absolviert, obwohl sie "nur" Erfahrungen aus einer freien Mitarbeit bei einer Lokalzeitung mitbringen konnte.
Man kann es als "oder" aber auch als "und" lesen... Ich habe auch einen Praktikumsplatz bei einem ö-r TV-Sender bekommen - ohne redaktionelle Vorerfahrung. Konnte dies aber, zum Glück, mit anderer beruflicher Erfahrung wett machen... Dennoch finde ich das Auswahlverfahren des WDR's schon ziemlich krass - wenn man bedenkt, dass es sich hier "nur" um ein Praktikum handelt!

Geändert von Lieselein (07.12.2007 um 22:53 Uhr).
Lieselein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2007, 21:25   #15
kugelschreiber
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Standard AW: Wozu eigentlich?

Zitat:
Zitat von Leana Beitrag anzeigen
Hm.... und was lernt man nun bei einem Volontariat?
hallo leana,

wenn du ein gutes volo erwischst, dann solltest du sehr viel über medien-rechtliches lernen, zusammenhänge, strukturen des medienbetriebs, nochmal während des volos jeweils kurz in unterschiedliche redaktionen reinschnuppern können, um mehr über den job zu erfahren, nämlich dass die lesarten der berufsauffassung durchaus different sein können, gute kontakte knüpfen, investigativ zu recherchieren, einfach: ein guter journalist zu sein.
in vielen kleinen redaktionen, die auch ausbilden, wird das allerdings so nicht gehandhabt. du bist tatsächlich nur ein billiger redakteur und lernst nicht einen bruchteil der wichtigen dinge. du arbeitets weiter, wie ein einfacher freier mitarbeiter, wobei ich es für unsinnig befinde, dass gerade die ungelernten soviel tagespensum erledigen und die gelernten wg. ´einkaufspreis´ (gehalt) dann wieder weggeschickt werden.
der qualität des produkts ist das auf jeden fall abträglich. auch wenn viele freie (die ungelernten!) mit viel herzblut und engagement bei der sache sind.

hilft dir das das?

gruß von kugelschreiber
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