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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 13.07.2007, 23:44   #31
Dulcineia
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Beiträge: 9
Renommee-Modifikator: 0 Dulcineia wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Journalismus und Privatleben

Hm, dazu muss ich doch auch mal wieder unqualifizierte Kommentare loswerden
@cocco: Ob du vor 20 Uhr aus dem Büro kommst, hängt v.a. ab von dem Ressort, in dem du grade bist. Wenn es eines ist, das zB den Spätdienst macht, schiebst du den eben mal ein paar Wochen - musst aber dafür vormittags erst später kommen...und bei uns zumindest wechseln die Volontäre durch alle Ressorts, und das heißt, es ist immer auch ein Ende absehbar.
In den Lokalressorts kommt es halt ein bisschen darauf an, was man unter Privatleben versteht...wenn ich zwei oder auch mal drei Abende die Woche nicht um acht zuhause bin, kann ich damit auch leben. Immerhin kann man sich nach Abendterminen in der Regel das Abendessen schenken
Im Übrigen kann ich den Tipp mit den Kollegen als Partner sehr weiterempfehlen - jedenfalls wenn er für die Konkurrenz arbeitet. Man trifft sich immer auf Terminen, vorzugsweise abends, und das is ja auf jeden Fall schon mal besser als gar nicht
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Alt 14.07.2007, 00:46   #32
Reporterin
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Beiträge: 235
Renommee-Modifikator: 17 Reporterin wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Journalismus und Privatleben

Entweder du bist Journalist oder du bist es nicht. Es gibt nichts dazwischen - ansonsten bist du einfach nur ein Schreiberling.

Wenn du morgens aufstehst, bist du Journalist und denkst über Themen nach, wenn du ißt, bist du Journalist und denkst du über Themen nach und wenn du im Bett bist, bist du immer noch Journalist und denkst du immer noch über Themen nach. Die Frage des Privatlebens stellt sich nicht, weil es keine Trennung gibt. Du bist immer Journalist. Du lebst Journalismus.

Ich habe die Erfahrung gemacht - ohne dir auf die Füße treten zu wollen - dass, wenn Leute sich diese Frage überhaupt stellen, sie keine Journalisten sind, sondern nur irgendwelche Infos zusammensuchen und irgendwie zu Sätzen zusammenschreiben.

Aber so sehen die meisten unserer Tageszeitungen ja auch aus. Schlechte, bis keine Recherche. Keine vernünftige Syntax. Kein richtiges Deutsch - und ob die Informationen richtig sind - was soll's - stand ja so in der Pressemitteilung. Also wird die abgeschrieben.

Journalismus ist nur etwas für Leute, die keine halben Sachen machen. ein bisschen Journalismus gibt es nicht.
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Alt 14.07.2007, 09:23   #33
cocco
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Registriert seit: 09.02.2007
Beiträge: 59
Renommee-Modifikator: 13 cocco wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Journalismus und Privatleben

aus einem burn out entstehen aber ganz bestimmt keine guten texte ich habe sicherlich kein problem mit der arbeit an sich oder mit abendterminen und wenn es sein muss, dann schlafe ich auch mal gar nicht. bei der berichterstattung zur bundestagswahl 2005 gingen auch mal 40 stunden ohne schlaf. diesen schuh möchte ich mir nun wirklich nicht anziehen. aber dieser du-bist-100%-journalist-totalitarismus - damit kann ich mich auch nicht identifizieren und muss sagen, dass unter meinen bisherigen kollegen wohl kein einziger war, der sich nicht auch auf feierabend, family und freunde gefreut hat. und auch wenn man in seiner freizeit journalistisch denkt (was man tatsächlich nicht abstellen kann) - dann tut man dies doch in seiner freizeit, beim joggen, auf dem markt, im café. und das ist auch verdammt wichtig! denn hier erhält man den input und nicht am schreibtisch! journalisten schreiben über menschen und deren alltag und wer ausl auter ehrgeiz sämtliche sozialen kontakte abbricht, der bekommt nicht mehr viel mit.
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