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Recherchefragen - Investigativ In diesem Forum geht es um die journalistische Recherche. Recherchefragen Informationen, Kooperationspartner, alle Themen zur Recherche.

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Alt 06.10.2008, 15:27   #1
LaLuna
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Renommee-Modifikator: 0 LaLuna wird positiv eingeschätzt
Frage Frage zur Honorarabrechnung nach gedruckten Zeichen

Hallo miteinander,

ich hätte da mal eine Frage und bin mir ziemlich sicher, dass Ihr Profis mir dabei weiterhelfen könnt!

Seit etlichen Jahren arbeite ich als freie Journalistin. Bei meinen bisherigen Auftraggebern wurden die Honorare entweder pauschal oder nach gedruckten Zeilen abgerechnet. Das ist kein Problem - bei Zeitungsartikeln, die max. 100 Zeilen umfassen, zählt sich das leicht.

Nun möchte ein ganz neuer Auftraggeber von mir aber nach gedruckten Zeichen abrechnen. Da ein Artikel so zwischen 2.500 und 3.000 Zeichen umfassen soll, tue ich mich doch etwas schwerer, das beim fertig gedruckten und erschienenen Artikel abzuzählen.

Meines Wissens gibt es da ein Gerät, das ich aber nur vom Hörensagen her kenne - ein Typometer oder so ähnlich? Wie gesagt, ich brauchte das bislang nicht und hab mich deshalb damit auch noch nicht weiter befasst.

Wo kann ich so ein Teil beziehen? Und ist das überhaupt das, was ich hier brauche?

Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe!

PS:
Wohlgemerkt: Es geht um die gedruckten Zeichen, die ja u.U. doch etwas von meinem Originaltext abweichen können, weil die Redaktion z.B. gekürzt hat oder so. Wie ich die Anzahl der Zeichen bei meinem Originaltext in Word etc. ermitteln kann, weiß ich. Aber beim gedruckten Text???

Geändert von LaLuna (06.10.2008 um 16:25 Uhr).
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Alt 11.10.2008, 12:53   #2
LaLuna
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Standard AW: Frage zur Honorarabrechnung nach gedruckten Zeichen

Ich wollte hier ganz dezent nochmal an mein o.a. Posting erinnern.

Ist meine Frage so banal, dass sich niemand zu einer Antwort herablassen will oder wisst Ihr es alle auch nicht besser als ich???
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Alt 11.10.2008, 13:55   #3
superloony
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Standard AW: Frage zur Honorarabrechnung nach gedruckten Zeichen

Das Gerät heißt Word oder OpenOffice. Bei Word kannst Du unter Datei -> Eigenschaften eine Statistik Deines Dokuments ansehen
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Alt 11.10.2008, 13:59   #4
LaLuna
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Standard AW: Frage zur Honorarabrechnung nach gedruckten Zeichen

Zitat:
Zitat von superloony Beitrag anzeigen
Das Gerät heißt Word oder OpenOffice. Bei Word kannst Du unter Datei -> Eigenschaften eine Statistik Deines Dokuments ansehen
Danke für den äußerst hilfreichen Tipp Dazu sage ich nur: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:
Zitat:
Zitat von LaLuna Beitrag anzeigen
Wohlgemerkt: Es geht um die gedruckten Zeichen, die ja u.U. doch etwas von meinem Originaltext abweichen können, weil die Redaktion z.B. gekürzt hat oder so. Wie ich die Anzahl der Zeichen bei meinem Originaltext in Word etc. ermitteln kann, weiß ich. Aber beim gedruckten Text???
Trotzdem danke, war ja gut gemeint!
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Alt 11.10.2008, 16:03   #5
superloony
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Standard AW: Frage zur Honorarabrechnung nach gedruckten Zeichen

das habe ich wirklich übersehen, sorry. Es gibt Programme zur Texterkennung bei eingescannten Texten. Damit ließe sich vielleicht etwas erreichen. Ich weiß nicht, wie eng Du mit der Redaktion zusammenarbeitest. Vielleicht können sie Dir auch eine Kopie Deines Textes digital schicken, entweder einfach als text in einer mail oder als pdf Dokument. Dann ließe sich alles ja einfach zählen.

Andere Möglichkeit ist Adam Riese: Hat Dein neuer Auftraggeber eine festgesetzte Spaltenbreite, etwa von 35 Anschlägen oder so?
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Alt 11.10.2008, 16:21   #6
LaLuna
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Standard AW: Frage zur Honorarabrechnung nach gedruckten Zeichen

Hallo superloony,

also, das ist wie gesagt ein ganz neuer Auftraggeber und bis jetzt mein erster Auftrag dort, weitere sollen aber folgen Deshalb will ich jetzt noch nicht so direkt dort nachfragen, sondern wollte mich erstmal hier schlau machen.

Die Anzahl der Anschläge pro Zeile variiert, so weit ich das bisher gesehen habe.

Ich fürchte, es wird darauf hinauslaufen, dass ich quasi händisch in meinem Originaltext die gleichen Änderungen vornehme wie die Redaktion im gedruckten Text und das dann mit Hilfe der Statistik von Word auswerte...
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Alt 11.10.2008, 16:47   #7
superloony
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Standard AW: Frage zur Honorarabrechnung nach gedruckten Zeichen

Na, dann kannst Du ja gleich noch Arbeitsstunden berechnen Wenn Du einen Scanner mit Texterkennung hast, könnte das effektiver sein. Aber kannst Du nicht Deinen Auftraggeber um digitale Belegexemplare bitten (die haben doch bestimmt ein digitales Archiv)? Das lässt sich ja auch bei Bewerbungen gut verwenden.
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Alt 12.10.2008, 01:32   #8
cezbaz
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Standard AW: Frage zur Honorarabrechnung nach gedruckten Zeichen

Bitte die Redaktion, dir eine PDF-Datei mit dem Artikel als Belegexemplar per E-Mail zu schicken. Die meisten Tageszeitungen haben ohnehin eine e-paper-Ausgabe, es dürfte also kein Problem sein.

Aus dieser PDF-Datei kannst du dann deinen Text problemlos rauskopieren, in Word einfügen und dann über "Wörter zählen" die Zeichenzahl des tatsächlich abgedruckten Textes ermitteln.

Geändert von cezbaz (12.10.2008 um 01:33 Uhr). Grund: Tippfehler
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Alt 12.10.2008, 18:34   #9
LaLuna
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Standard AW: Frage zur Honorarabrechnung nach gedruckten Zeichen

@ cezbaz: Es ist keine Tageszeitung, sondern eine Agentur, die für zwei Gemeinden die Seiten in einer Wochenzeitung gestaltet, von daher also nix mit e-paper. Aber ich frag trotzdem mal nach, ob sie die Seiten als pdf zur Verfügung haben, das würde schon sehr helfen.
Danke Euch für den Tipp!
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Alt 12.10.2008, 20:28   #10
Reporterin
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Standard AW: Frage zur Honorarabrechnung nach gedruckten Zeichen

@LaLuna ich weiß was du meinst, aber dieses Ding benutzt heute kein Mensch mehr. Du schreibst ganz normal einen Fließtext und zwar so viele Zeichen, wie du schreiben sollst. Dieser Text wird so konzipiert, dass er von unten her weggekürzt werden kann (also den Text von oben nach unten vom Wichtigsten zum Unwichtigsten), so dass der Redakteur ihn selbst bei Bedarf kürzen kann.

Dein Text wird in der Redaktion in den Rechner eingegeben und gut ist es. Das machen die dortigen Programme von selbst. Fang' bloss nicht mit der Umschalttaste an zu spielen. Das müssen die dann alles wieder rückgängig machen, wenn es nicht passt.

Bezahlt werden bitte schön die BESTELLTEN Zeichen.

Ansonsten; gerade wenn man einen neuen Kunden hat, fragen, fragen, fragen. Ganz zu Anfang mache ich imme ein telefonisches "Interview" mit ihm, damit ich seine Wünsche und Erwartungen kennen lerne. Und gerade bei sowas; fragen. Insbesondere, wenn das bei deinen anderen Zeitungen bisher nicht der Fall war.

Geändert von Reporterin (12.10.2008 um 20:30 Uhr).
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Alt 13.10.2008, 19:49   #11
cezbaz
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Standard AW: Frage zur Honorarabrechnung nach gedruckten Zeichen

Zitat:
Zitat von Reporterin Beitrag anzeigen
Dieser Text wird so konzipiert, dass er von unten her weggekürzt werden kann (also den Text von oben nach unten vom Wichtigsten zum Unwichtigsten), so dass der Redakteur ihn selbst bei Bedarf kürzen kann.
So schreibt man Nachrichten, vielleicht auch kürzere Berichte, aber das war's auch schon. Für einen ausführlichen Bericht oder eine Reportage ist dieses Schema meist unbrauchbar. Denn wenn du Spannung und Dramaturgie erzeugen willst, kannst du nicht in derart sachlich-chronologischer Manier alles Wichtige (=Interessante) gleich zu Beginn deines Artikels verraten.
cezbaz ist offline   Mit Zitat antworten
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