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Fragen und Antworten Fragen und Antworten zum Journalismus

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Alt 02.08.2012, 15:12   #1
WasmitMedien
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Standard Ausstieg aus der Medienbranche?

Hallo,

mich würde interessieren, ob ihr schon mal über schon malernsthaft über einen Ausstieg aus dem Journalismus bzw. der PR nachgedacht habt– bedingt durch die bescheidenen Perspektiven, die die Medienbranche nun mal aktuell bietet. Oder kennt ihr Fälle, in denen Leute einen komplett anderenBeruf ergriffen haben, weil sie als freie Journalisten nicht mehr über dieRunden gekommen sind bzw. keine Lust auf den x-ten befristeten Vertrag hatten?

Vielen Dank für Antworten, Ideen und Hinweise.
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Alt 03.08.2012, 00:18   #2
Texte-Büro
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Standard AW: Ausstieg aus der Medienbranche?

Ich verstehe nicht, was deine Frage soll. Wenn du nicht zufrieden bist, dann mache eben eine andere Ausbildung oder versuche einen Quereinstieg.

Aber du solltest nicht glauben, dass in anderen Berufen alles einfacher ist. Selbst in sehr angesehenen Berufen, wie zum Beispiel Anwälten, gibt es immer mehr Geringverdiener. Und selbst bei Lehrern, die noch viel gebraucht werden, wird langfristig eine Verschlechterung des Arbeitsmarktes erwartet. Und ganz nebenbei: Befristete Verträge gibt es ohnehin in fast allen Branchen. Von Zeitarbeit ganz zu schweigen.

Trotzdem: Wenn du in einem anderen Beruf dein Glück versuchen möchtest, spricht nichts dagegen. Ich komme auch aus einem anderen Beruf und fand dann im Journalismus mein Glück. Sicher kann es ach andersherum laufen.
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Alt 03.08.2012, 13:22   #3
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Standard AW: Ausstieg aus der Medienbranche?

Ja, da kenne ich einige. Insbesondere, wenn den Leuten klar wird, dass es zur Rente nicht reicht alternativ, dass sie bis zum Tod werden arbeiten müssen.
Die Kollegen, die ich kenne, hatten sich allerdings spezialisiert und dann einen Beruf ergriffen, in dem sie von ihren Erfahrungen im Journalismus profitieren konnten.

@TextBüro: Wer merkt, dass er nicht gut über die Runden kommt, wird sich vernünftigerweise darüber Gedanken machen. Entweder du hast ein extrem gutes Auskommen, noch einen weiteren Job, einen gut verdienenden Partner, oder du bist noch sehr jung. Ich denke, in all diesen Fällen, solltest du die Leute hier nicht so angehen..... Denn das ist ein durchaus legitimer und vernünftiger Gedanke, den sich jeder Journalist machen sollte.
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Alt 03.08.2012, 13:37   #4
Texte-Büro
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Standard AW: Ausstieg aus der Medienbranche?

Ich habe keinen anderen Job, ein ordentliches Einkommen als freier Journalist und eine Partnerin, die genauso verdient wie ich. Ich wüsste auch nicht, wo ich jemanden angegangen bin.
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Alt 03.08.2012, 13:43   #5
Texte-Büro
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Standard AW: Ausstieg aus der Medienbranche?

Ich habe nur zu bedenken gegeben, dass es in anderen Berufen auch oft nicht leicht ist. Aber dieses Forum ist ja gefüllt mit Menschen, die glauben, allen würde es besser gehen als den Journalisten. Und das finde ich einfach nur lächerlich.
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Alt 03.08.2012, 15:06   #6
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Standard AW: Ausstieg aus der Medienbranche?

Mir fällt nur auf, dass viele Leute es nicht schaffen, auf eine einfache Frage eine Antwort zu geben. Vielmehr geben sie dauernd Meinungen zu ihren Interpretationen der Frage ab.

Der Kollege fragt: Habt ihr schon mal über einen Ausstieg nachgedacht, oder kennt ihr jemanden?

Du interpretierst da rein: "Ich habe keine Lust mehr zu dem Job......"
und antwortest:

Zitat:
Zitat von Texte-Büro Beitrag anzeigen
Ich verstehe nicht, was deine Frage soll. Wenn du nicht zufrieden bist, dann mache eben eine andere Ausbildung oder versuche einen Quereinstieg.

Aber du solltest nicht glauben, dass in anderen Berufen alles einfacher ist. Selbst in sehr angesehenen Berufen, wie zum Beispiel Anwälten, gibt es immer mehr Geringverdiener. Und selbst bei Lehrern, die noch viel gebraucht werden, wird langfristig eine Verschlechterung des Arbeitsmarktes erwartet. Und ganz nebenbei: Befristete Verträge gibt es ohnehin in fast allen Branchen. Von Zeitarbeit ganz zu schweigen.

Trotzdem: Wenn du in einem anderen Beruf dein Glück versuchen möchtest, spricht nichts dagegen. Ich komme auch aus einem anderen Beruf und fand dann im Journalismus mein Glück. Sicher kann es ach andersherum laufen.
Als Journalist sollte man in der Lage sein, eine einfache Frage als das zu nehmen, was sie ist. Eine Frage. Das ist eines der größten Probleme im Journalismus heute. Jemand sagt oder tut was. Und die Journalie interpretiert lustig drauf los und gibt zu dieser Interpretation ihren Senf und nicht zu dem, was wirklich vorgefallen ist.

Das muss besser werden.....
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Alt 03.08.2012, 15:10   #7
Texte-Büro
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Standard AW: Ausstieg aus der Medienbranche?

Zitat:
Zitat von Reporterin Beitrag anzeigen
Als Journalist sollte man in der Lage sein, eine einfache Frage als das zu nehmen, was sie ist. Eine Frage. Das ist eines der größten Probleme im Journalismus heute. Jemand sagt oder tut was. Und die Journalie interpretiert lustig drauf los und gibt zu dieser Interpretation ihren Senf und nicht zu dem, was wirklich vorgefallen ist.

Das muss besser werden.....
Wir produzieren hier aber keine Zeitschrift. Es ist ein Diskussionsforum. Und da gibt eben jeder seinen Senf dazu.
Texte-Büro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2012, 13:48   #8
WasmitMedien
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Standard AW: Ausstieg aus der Medienbranche?

Hallo Reporterin,

denke ebenfalls, dass "Texte-Büro" noch ziemlich jung ist und/oder wohl noch nicht so viele Erfahrungen in der Branche gemacht hat... Und genau - ich hatte eine ganz einfache Frage gestellt. Erstaunlich, was man da so rein interpretieren kann!

Inwiefern haben sich denn deine erwähnten Kollegen spezialisiert und in welchen Berufen arbeiten sie jetzt? Ist natürlich ideal, wenn sie auf ihre journalistischen Erfahrungen zurückgreifen können. Exakt dafür suche ich Beispiele.

Geändert von WasmitMedien (05.08.2012 um 14:00 Uhr).
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Alt 05.08.2012, 16:17   #9
Miriam86
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Standard AW: Ausstieg aus der Medienbranche?

Die Frage hab ich die Tage doch im Brigitte-Forum gelesen Da hab ich dir schon geantwortet, WasmitMedien.

Es gibt Studien, dass rund 70 Prozent der Nachwuchsjournalisten in den ersten beiden Berufsjahren aufgeben und sich umorientieren. Ich kenne ganz viele, die das gemacht haben. Einige sind glücklich im neuen Job, andere trauern dem Journalismus hinterher.

Aber wie Texte-Büro schreibt, auch in anderen Branchen sind Leiharbeits-, Zeitarbeitsfirmen und befristete Verträge inzwischen normal. Daher Augen auf, wenn du dich jetzt umorientieren solltest.
Miriam86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2012, 22:13   #10
Texte-Büro
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Standard AW: Ausstieg aus der Medienbranche?

Genau das was Miriam sagt, wollte ich auch klarstellen. Als Journalist habe ich die Spezialgebiete Sport und Berufskunde. Daher weiß ich umso besser, wie es in anderen Berufen aussieht. Fragt doch einmal einen jungen Anwalt oder einen Speditionskaufmann, wie "toll" sein Einkommen ist. Vom Verkäufer und Bäcker möchte ich gar nicht erst sprechen.

Und warum soll ich jung und unerfahren sein??? Ich bin 30 Jahre alt, habe einige Berufsjahre hinter mir. Ich bin kein Großverdiener. Aber das Einkommen reicht, um der Haupternährer einer kleinen Familie mit ordentlichem Lebensstandard zu sein.

Ich finde es arm, wenn man freien Journalisten, denen es gut geht, immer wenig Erfahrung oder irgendetwas ähnliches unterstellt. Es gibt eben freie Journalisten, denen liegt dieser Beruf und anderen liegt er nicht. Meist liegt das nicht an minderwertiger Arbeit, sondern am mangelndem Selbstmarketing.
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Alt 06.08.2012, 01:31   #11
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Standard AW: Ausstieg aus der Medienbranche?

Zitat:
Zitat von WasmitMedien Beitrag anzeigen
Hallo Reporterin,

Inwiefern haben sich denn deine erwähnten Kollegen spezialisiert und in welchen Berufen arbeiten sie jetzt? Ist natürlich ideal, wenn sie auf ihre journalistischen Erfahrungen zurückgreifen können. Exakt dafür suche ich Beispiele.
Das kann alles mögliche sein. Beispielsweise im gesamten Kommunikationsbereich: Pressesprecher, Buchautoren, Ratgeberautoren, Mediatoren, Referenten für ihr jeweiliges Fachgebiet, Volkshochschullehrer. Einer hat, weil er vorher Physik studierte, sich nach dem Journalismus als wissenschaftlicher Mitarbeiter verdingt und eine Doktorarbeit geschrieben. Da gibt es alles mögliche. Aber sicher kann man auch was ganz anderes machen. Einer ist zum franchise unternehmer geworden. Schon immer war es so, dass die meisten Menschen später, nach der Ausbildung, in ganz anderen Berufen gearbeitet haben, als sie lernten. Einer lehrt an der Uni Websiteerstellung (oder wie das auch immer heißen mag), IT-Spezialist, WordPress-Administrator, Computerreparatur.......

@Texte-Büro: Tja, meine Spekulationen sind eben genauso "arm" wie deine.
Und genauso, wie du dich über meine Einlassungen über dich ärgerst, dürfte sich der TE über deine Spekulationen geärgert haben. Da hast du wieder was gelernt.
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Alt 06.08.2012, 02:01   #12
Texte-Büro
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Standard AW: Ausstieg aus der Medienbranche?

Zitat:
Zitat von Reporterin Beitrag anzeigen
@Texte-Büro: Tja, meine Spekulationen sind eben genauso "arm" wie deine.
Und genauso, wie du dich über meine Einlassungen über dich ärgerst, dürfte sich der TE über deine Spekulationen geärgert haben. Da hast du wieder was gelernt.
Welche Spekulationen habe ich denn von mir gegeben? Ich spreche nur von meinen Erfahrungen und mein Wissen über den Arbeitsmarkt anderer Berufe.

Du behauptest ja auch, dass die Bezahlung überall besch.... ist. Das zeigt mir, dass du nicht einmal den Arbeitsmarkt im Journalismus kennst. Ich arbeite für zehn verschiedene Auftraggeber. Und nein, die Bezahlung ist nicht überall schlecht. Außer man arbeitet an jedem Artikel eine Woche. Dafür ist zugegeben (leider) kaum noch Geld da. Aber man sollte dazu in der Lage sein, auch in kürzerer Zeit einen guten Artikel zu schreiben.

Geändert von Texte-Büro (06.08.2012 um 02:10 Uhr).
Texte-Büro ist offline   Mit Zitat antworten
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