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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 08.01.2003, 16:49   #1
unbekannter User (Gast)
 
Beiträge: n/a
Standard Medienkompetenzseminar zur TafF 2003

Vom 10. bis zum 13. 4. 03 findet (eigentlich) erstmalig eine Tagung
forstlicher Fachschaften TafF - andere sagen glaube ich nur BuFaTa dazu- in Tharandt statt. Diese TafF ist integriert und nachfolgend an eine Job und Karriere Messe
für Förster.
Seit der letzten TafF gibt es den starken Wunsch nach einem
"Medienkompetenzseminar", was man sich darunter so ungefähr vorstellen kann haben wir
versucht weiter unten darzustellen. Es fehlt uns da nur noch ein Referent und
Workshopleiter und wir hofften, daß Ihr uns da vielleicht und hoffentlich
weiterhelfen könnt. Wenn Ihr also einen "Borderliner" kennt der vielleicht sogar
bereit wäre so etwas kostenlos mit lustigen, engagierten und etc. Forststudenten
durchzuführen und uns eine Kontaktadresse zukommen lassen könntet wären wir
sehr dankbar.
"Borderliner" deshalb weil so ein Mensch ein Grenzgänger sein müsste. Einer
der ohne Probleme bei Bild, Spiegel, FAZ und der SZ gleichzeitig arbeiten
könnte oder arbeitet, alle Tricks und Kniffe drauf hat und trotzdem bereit wäre uns in die
Geheimnisse der Medienarbeit einzuführen. Wenn Ihr jemanden kennt der aber nicht ganz so toll ist verratet uns bitte trotzdem wie man mit dem Menschen in Kontakt treten
kann, wir kennen nämlich gar keinen. Vielen Dank für eure Hilfe sagt der
FSR-Forst-Tharandt und das TafF-Org.-Team
Torsten Wiebke

TafF@gmx.de
www.forst.tu-dresden.de/taff

Medienkompetenzseminar

Die Bedeutung von Medien wie Tageszeitungen, Fernsehen und Internet nimmt
immer mehr zu. Vor allem weil sich diese wunderbar und notwendigerweise als
Sprach- und Mobilisierungsmittel gebrauchen lassen.
Dabei spielt die Medienkompetenz der VertreterInnen von Gruppen wie
Studenten eine mehr oder minder große Rolle, wird aber stets nur unter dem
"könnte"-Aspekt betrachtet. Man “könnte” oder “müsste” sich wegen dem oder dem Punkt an
die Presse wenden oder im nachhinein “hätte” man ja eigentlich können. Immer
wenn aber ein Journalist vorbeikommt oder Anruft und etwas wissen will dann
weiß von den Vertretern meist keiner was oder niemand hat Zeit. Es ist also
ganz offensichtlich eine Scheu zu beobachten sich mit Medien
auseinanderzusetzen.
Woher aber rührt diese Scheu?
Es gibt immer wieder Schauermärchen in denen der eine oder andere negative
Erfahrungen im Umgang mit Medien gemacht hat. Gibt es aber einen Grund deshalb
die Medien ganz zu meiden? Wir denken nein.
Es muß aber eine Inhaltliche Auseinandersetzung stattfinden die im Endeffekt
zu so etwas wie Medienkompetenz führt. Es ist klar das man in einem Vortrag
und einer Diskussion nicht zur Medienkompetenz kommt, aber man hat sich
einmal intensiver damit beschäftigt und viele Problemfelder erkannt die man dann
Selbstständig bearbeiten kann.
Aber was soll oder kann man eigentlich unter Medienkompetenz verstehen?
Medienkompetenz gilt heute als eine Fähigkeit, die unverzichtbar ist, um den
Herausforderungen der modernen Informationsgesellschaft gewachsen zu sein.
Während der Begriff "Medienkompetenz" deskriptiv den sachverständigen Umgang
mit verschiedenen Medien meint, wird er in der medienpädagogischen Debatte
zumeist normativ verwendet. Medienkompetenz ist dabei ein Konglomerat
wünschenswerter Teilfähigkeiten, die eine Person im Hinblick auf die Nutzung
verschiedener Medien besitzen sollte. Dazu gehören unter anderem:
· kognitive Fähigkeiten zur Orientierung innerhalb der Strukturen,
Organisationen, Funktionen und Programme von Medien,
· analytische Fähigkeiten zur Berücksichtigung der verwendeten Techniken und
Strategien bei der Erstellung medialer Informationen, sowie zur
Interpretation medialer Botschaften und zur Entschlüsselung der Absichten des Autors,
· evaluative Fähigkeiten zur Beurteilung der Relevanz, Bedeutung,
Glaubwürdigkeit und Richtigkeit von medial übermittelten Informationen,
· technische Fähigkeiten zur adäquaten Handhabung und Bedienung von Ein- und
Ausgabegeräten und Speichermedien und
· sozial-reflexive Fähigkeiten zur Beobachtung, Beurteilung und Einschätzung
der eigenen Nutzungsweisen, Gewohnheiten, Bedürfnisse, Motivationen und
derjenigen anderer Personen oder Gruppen,
· kreative Fähigkeiten zum eigenständigen gestalterischen Umgang mit Medien.
Als Ziel haben alle aktuellen Ansätze zur "Förderung von Medienkompetenz"
herauszufinden, wie die Medienkompetenz optimal entwickelt werden soll
("Inhalt") und kann ("Methode").

Wie stellen wir uns solch ein Seminar vor?

Durch einen Vortrag durch einen kompetenten Journalisten, möglichst aktiv
und aus der Lehre, werden Fragestellungen und Probleme rund um den Umgang mit
Medien erarbeitet. Besonderer Wert soll dabei auf die rechtliche Situation und
auf die Möglichkeiten zielgerichteter Nutzung von Medien gelegt werden.
Nach der theoretischen Abhandlung über den Umgang mit Medien soll eine
praktische Erprobung folgen. Ein oder zwei erfahrene Journalisten
unterschiedlicher Genre werden ganz „normal“ ihre Arbeit tun indem sie einen Teilnehmer zu
einem Sachverhalt, vielleicht die TafF, interviewen. Dieses Interview wird
anschließend ausgewertet wobei das Fachwissen der Interviewer einfließen soll. Es
geht darum Methoden der Journalisten aufzuzeigen wie Informationen
verarbeitet werden um am Ende „die große Story“ die ,man auch veröffentlichen will zu
erhalten und seinen eigenen Vorstellungen erfolgreich durchzusetzen. Es geht
also letztlich auch und in sehr starkem Maße um Kompromissfähigkeit zwischen
Interviewer und Interviewten.
Gleichzeitig bietet solch einen Herangehensweise die Möglichkeit für einen
bewussteren Umgang mit Medien als Konsument.
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