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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 26.12.2007, 15:10   #1
Aiyana
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Renommee-Modifikator: 0 Aiyana wird positiv eingeschätzt
Standard Sicherer und trotzdem kreativ?

Bis vor kurzem war ich überzeugt, dass Journalistin mein absoluter Traumberuf ist. Ich wollte an der TU Dortmund studieren, da wäre das Volontariat dann schon "mit drin" und danach, so hätte ich mir das erträumt, bei einem überregionalen Fernsehsender arbeiten, oder, wenn das nicht ginge, bei einer Frauenzeitschrift, daran würde ich sicher auch Spaß haben.
Dann habe ich dieses Forum gefunden und als erstes den sehr entmutigenden Artikel "Schreiben macht arm" gelesen, danach, dass die Chance, aus einem Volontariat in eine Festanstellung übernommen zu werden, bei 1:600 liegt.

Jetzt bin ich doch sehr nachdenklich geworden. Ich besuche zur Zeit die zwölfte Klasse eines neusprachlichen Gymnasiums, ich kann mich schriftlich wie mündlich gut ausdrücken, bin sprachbegabt, flexibel, neugierig und begeisterungsfähig. Ich bin mir allerdings nicht sicher, inwiefern ich so stressresistent bin, dass ich mit einem so unsicheren Beruf zurechtkomme.

Hier gibt es natürlich wie überall anders zwei Seiten, die einen, die sagen, man kann durchaus auch als freier Journalist gut leben, die anderen, die widersprechen. Eigentlich bin ich ein optimistischer Mensch, aber wenn es um meine Zukunft geht, möchte ich doch nicht so gern auf einer "Irgendwie wird das schon"-Basis arbeiten.

Daher meine Frage: Gibt es hier jemanden, der sich gut auskennt und berufliche Alternativen wüsste, wo sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Kreativität und Sprachtalent ebenfalls gebraucht werden, der aber sicherer ist als der des Journalisten und gleichzeitig am besten nichts mit BWL/VWL zu tun hat? Oder sollte ich es trotz allem riskieren? Sind die Chancen im Ausland größer? Und gibt es irgendwo fähige Berufsberater, die mir das näher erläutern können, speziell auf dieses Gebiet bezogen? Mein allgemeiner Studienberater neulich hatte nur ungefähre Angaben zu dem Berufsfeld im Allgemeinen parat, keine speziellen Berufe inklusive möglichem Ausbildungsweg.

Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen!

Aiyana
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Alt 27.12.2007, 11:29   #2
mia
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Beiträge: 267
Renommee-Modifikator: 17 mia wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Sicherer und trotzdem kreativ?

tja, wenn du einen beruf suchst, der trotz allen härten sehr viel spaß macht, bist du im journalismus richtig, wenn du was sicheres suchst, nicht. dann würde ich richtung PR oder so gehen, was aber nicht dasselbe ist...
was du stellst, ist die gretchenfrage für alle, die "in die medien" wollen. wenn du gut bist, kannst du sicher deine persönliche, kreative erfüllung in verschiedenen medien finden. aber rechne nicht mit großen reichtümern und einer festanstallung!

sagt eine, die ihren beruf sehr liebt, anders als den blick auf ihr konto
mia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2007, 13:18   #3
Aiyana
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Registriert seit: 26.12.2007
Beiträge: 11
Renommee-Modifikator: 0 Aiyana wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Sicherer und trotzdem kreativ?

Hm, nein, also PR liegt mir, glaube ich, weniger.

Ich denke mal, dass ich es zumindest versuchen werde - wenn ich irgendwann feststellen sollte, dass es nicht das ist, was ich wollte, kann ich immer noch eine andere Richtung einschlagen, dazu ist es bekanntlich nie zu spät

Vielen Dank auf jeden Fall für deine Antwort!
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Alt 27.12.2007, 19:02   #4
sienat
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Registriert seit: 14.03.2006
Beiträge: 33
Renommee-Modifikator: 15 sienat wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Sicherer und trotzdem kreativ?

Die Ausbildung dauert ja ein paar Jahre. Über soviele Jahre eine Prognose abzugeben, ist eigentlich unmöglich.
Ich würde mich aber durch "Horrorgeschichten" nicht ablenken lassen. Die gab es schon vor Jahren und Jahrzehnten. Manchmal hege ich auch den Verdacht, dass sie extra platziert werden, um Nachwuchs -sprich: Konkurrenz- abzuschrecken.
Nehmen wir nochmal den Zeit-Artikel: Wenn alles so schrecklich ist, warum hat sie dann den Beruf ?
Was hat man im Laufe der Zeit nicht alles gelesen ? Bloß nicht Publizistik studieren usw. Alles Quatsch. Im Grunde muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen.

Heutzutage ist kein Beruf "sicher". Abgesehen von Beamten-Berufen wie Lehrer usw. Da würde ich mich dann auf jeden Fall für etwas entscheiden, was man wirklich will. Wer ein Volontariat hat, ist schon gut dabei. Deswegen würde ich das auf jeden Fall anstreben. Verbunden mit einem Studium Deiner Wahl (auch Publizistik) sind das schon sehr gute Voraussetzungen.
sienat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2007, 19:06   #5
Aiyana
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Beiträge: 11
Renommee-Modifikator: 0 Aiyana wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Sicherer und trotzdem kreativ?

Zitat:
Zitat von sienat Beitrag anzeigen
Heutzutage ist kein Beruf "sicher". Abgesehen von Beamten-Berufen wie Lehrer usw. Da würde ich mich dann auf jeden Fall für etwas entscheiden, was man wirklich will. Wer ein Volontariat hat, ist schon gut dabei. Deswegen würde ich das auf jeden Fall anstreben. Verbunden mit einem Studium Deiner Wahl (auch Publizistik) sind das schon sehr gute Voraussetzungen.
Danke, du machst mir wirklich Mut

In den Studiengang in Dortmund sind zwei Lehrredaktionen und ein einjähriges Volo integriert - sind eigentlich gute Voraussetzungen oder?
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Alt 27.12.2007, 21:25   #6
Ulla_S
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Renommee-Modifikator: 0 Ulla_S wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Sicherer und trotzdem kreativ?

Zitat:
Zitat von Aiyana Beitrag anzeigen

Ich wollte an der TU Dortmund studieren, da wäre das Volontariat dann schon "mit drin" und danach, so hätte ich mir das erträumt, bei einem überregionalen Fernsehsender arbeiten, oder, wenn das nicht ginge, bei einer Frauenzeitschrift, daran würde ich sicher auch Spaß haben.

Daher meine Frage: Gibt es hier jemanden, der sich gut auskennt und berufliche Alternativen wüsste, wo sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Kreativität und Sprachtalent ebenfalls gebraucht werden, der aber sicherer ist als der des Journalisten und gleichzeitig am besten nichts mit BWL/VWL zu tun hat?
Oder sollte ich es trotz allem riskieren? Sind die Chancen im Ausland größer? Und gibt es irgendwo fähige Berufsberater, die mir das näher erläutern können, speziell auf dieses Gebiet bezogen? Mein allgemeiner Studienberater neulich hatte nur ungefähre Angaben zu dem Berufsfeld im Allgemeinen parat, keine speziellen Berufe inklusive möglichem Ausbildungsweg.

Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen!

Aiyana
Die Chancen im Ausland sind meiner Meinung nach nicht groesser, sondern eher geringer. Obwohl es natuerlich in diesem Beruf hilft viele Sprachen zu sprechen.

Auf Medien spezialisierte Berufsberater waeren gut, aber sind wahrscheinlich nicht leicht zu finden, sonst gaebe es in diesem Forum wahrscheinlich weniger Anfragen von SchuelerInnen.

Zwecks sicherer beruflicher Alternativen im kreativen Arbeitsmarkt faellt mir wenig ein. Ausser Beamtentum, und da ist relativ wenig Kreativitaet gefragt.

Als freie Autorin gibt es auch die "patchwork" Moeglichkeit, dh. einen Teilzeitjob in einem anderen Berufsfeld anzunehmen. Obwohl ich nicht genau weiss, wie das mit "patchwork" in Deutschland steuerlich funktioniert.
Oder teilweise PR machen. Ist ja nicht wirklich Werbung... - eher eine Art glorifizierendes Kommentar ohne die Nachteile eines Produktes aufzuzaehlen. Und sprachliche Kreativitaet zahlt sich dort allemal aus.

Ausserdem heisst es auch in vielen Diskussionen, dass das berufliche Dasein als freie Autorin zum Beispiel als Mutter durchaus viele Vorteile hat.


Was mich jetzt rueckblickend sehr interessieren wuerde, waere ich nochmals Schuelerin, ist die Ausbildungsmoeglichket zum Film- und Videoeditor/in .
Das haette mir bestimmt auch ganz gut gefallen, hat aber weniger mit Sprache zu tun, scheint aber schoen praktisch zu sein.
Gerade im Fernsehen ist teamwork gefragt, zwischen Kameramann, Journalist, Grafikern, Produzenten und Film- und Videoeditorin.
Das ist auch ganz gut so, weil es dadurch relativ schwierig ist einen Beitrag meinungsmaessig einseitig zu gestalten. Und es wird auch immer wichtiger, dass man/frau als JournalistIn auch die Kamera bedienen, bzw. schneiden kann, besonders wenn man multimedial unterwegs sein will.



Aber wenn Du dich jetzt schon fuers Studium in Dortmund entschlossen kannst, sollte Dir auch keiner abraten, denn dazu kennen wir Dich zuwenig. Denn Deine persoenlichen Umstaende haben natuerlich immer Prioritaet.
Ulla_S ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2007, 23:02   #7
Aiyana
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Registriert seit: 26.12.2007
Beiträge: 11
Renommee-Modifikator: 0 Aiyana wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Sicherer und trotzdem kreativ?

Zitat:
Zitat von Ulla_S Beitrag anzeigen
D
Ausserdem heisst es auch in vielen Diskussionen, dass das berufliche Dasein als freie Autorin zum Beispiel als Mutter durchaus viele Vorteile hat.

Was mich jetzt rueckblickend sehr interessieren wuerde, waere ich nochmals Schuelerin, ist die Ausbildungsmoeglichket zum Film- und Videoeditor/in .
Das haette mir bestimmt auch ganz gut gefallen, hat aber weniger mit Sprache zu tun, scheint aber schoen praktisch zu sein.
Gerade im Fernsehen ist teamwork gefragt, zwischen Kameramann, Journalist, Grafikern, Produzenten und Film- und Videoeditorin.
Das ist auch ganz gut so, weil es dadurch relativ schwierig ist einen Beitrag meinungsmaessig einseitig zu gestalten. Und es wird auch immer wichtiger, dass man/frau als JournalistIn auch die Kamera bedienen, bzw. schneiden kann, besonders wenn man multimedial unterwegs sein will.

Aber wenn Du dich jetzt schon fuers Studium in Dortmund entschlossen kannst, sollte Dir auch keiner abraten, denn dazu kennen wir Dich zuwenig. Denn Deine persoenlichen Umstaende haben natuerlich immer Prioritaet.
Dass freie Mitarbeit, gerade wenn man Beruf und Kinder verbinden will, durchaus Vorteile hat, habe ich mir auch schon überlegt. Als freie Autorin wäre es ja beispielsweise möglich, von zu Hause zu arbeiten.

Übrigens ist Berufsberater speziell für Medien eventuell tatsächlich eine Marktlücke

Du wirst lachen, Filmeditorin ist auch so eine Idee in der engeren Auswahl, wobei mir gesagt wurde, dass da, wenn man dann tatsächlich als Filmeditor/in arbeiten will, die Berufsaussichten mindestens so trübe sind wie bei den Journalisten. Der Link öffnet sich übrigens leider nicht

Beschlossene Sache ist Dortmund auf keinen Fall, nur momentan Favorit. Es hängt ja auch davon ab ob ich 1) den NC schaffe und 2) das Studium dort überhaupt finanzieren kann.
Aiyana ist offline   Mit Zitat antworten
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