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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 15.07.2008, 11:10   #16
christine
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Standard AW: Wie Journalist werden

Ich bleibe dabei, Andy, dass Dein beruflicher Werdegang in Deutschland eher nicht zum Erfolg führt, jedenfalls nicht, wenn es um eine Festanstellung geht. In den Stellenausschreibungen stehen ein abgeschlossenes Hochschulstudium und eine journalistische Ausbildung standardmäßig drin, Deine Bewerbung würde sofort aussortiert - da müsstest Du schon den Axel-Springer-Preis oder einen der anderen großen Journalistenpreise gewonnen haben, um eine Chance zu haben. So gesehen kannst Du sicher von Glück reden, es trotzdem geschafft haben, aber ich würde das nicht verallgemeinern.

@ Juliane: Jura bringt Dir schon was für den Beruf, vor allem, wenn Du gut darin bist. Du brauchst Dir doch nur anzuschauen, bei wie vielen Themen auch Rechtsfragen eine Rolle spielen. Oder schau Dir an, was beispielsweise alles heutzutage von der EU geregelt wird und von vielen gar nicht mehr verstanden wird, dabei wirkt es sich direkt auf ihren Alltag aus.

Was die Studienzeit angeht, so gibt es in Jura doch die Freischussregelung. Es ist allerdings ein Studium, in dem man von Anfang an sehr fleißig lernen muss. In Deutsch, Mathe und Latein gut gewesen zu sein, soll auch helfen, das hat zumindest mal ein Jura-Prof in einer Vorlesungen gesagt, in der ich auch saß. Er wollte einen Zusammenhang zwischen den Schulnoten in diesen Fächern und der ersten Examensnote festgestellt haben. Als er das sagte, ging ein kollektives Stöhnen durch die Reihen - damals gab es noch keinen NC in Jura. Ich fürchte, der Prof hatte nicht ganz Unrecht, denn die Durchfallquote damals war recht hoch. Und von denen, die bestanden, hatten viele nur ein "ausreichend" (mit so einem Examen ist es hinterher sehr, sehr schwer, da kommt man nicht einmal mehr bei einer Versicherung unter). Bekanntlich hat man mit einer Examenspunktzahl von 9 bis 11,49 Punkten bereits ein "voll befriedigend", mithin ein Prädikatsexamen. Höchstpunktzahl ist 18, die wurden bislang aber sehr, sehr, sehr selten erreicht. Es soll aber mal einer 16,3 Punkte geschafft haben.

Nachtrag: Falls Du Dich erst nächstes Jahr um einen Studienplatz bewirbst, kann ich Dir nur den dringenden Rat geben, Dich einfach einmal im Herbst zu Semesterbeginn in Anfängervorlesungen der Fächer zu setzen, die Dich interessieren. In Jura wäre das beispielsweise BGB I oder Ö-Recht I.

Geändert von christine (15.07.2008 um 11:25 Uhr).
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Alt 15.07.2008, 12:08   #17
DDangel
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Standard AW: Wie Journalist werden

Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
Ich bleibe dabei, Andy, dass Dein beruflicher Werdegang in Deutschland eher nicht zum Erfolg führt, jedenfalls nicht, wenn es um eine Festanstellung geht. In den Stellenausschreibungen stehen ein abgeschlossenes Hochschulstudium und eine journalistische Ausbildung standardmäßig drin, Deine Bewerbung würde sofort aussortiert - da müsstest Du schon den Axel-Springer-Preis oder einen der anderen großen Journalistenpreise gewonnen haben, um eine Chance zu haben. So gesehen kannst Du sicher von Glück reden, es trotzdem geschafft haben, aber ich würde das nicht verallgemeinern.
Entschieden: Nein!

Hallo, ich bin ebenfalls Nichtakademiker und nun schon seit knapp zehn Jahren dabei. Ich habe zahlreiche Bücher (C.H. Beck/dtv; DATA BECKER, Sybx) geschrieben und auch viele Artikel in IT-Fachmedien veröffentlicht. Weiter hatte ich drei Jahre den Job als fester Freier mit Leitungsfunktion (Budgetverteiler) inne.

Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich viele Dipl.-Kulturwissenschaftler, die gerne "irgendeinen Job" annehmen würden, aber keinen bekommen -- und nun das zweite Studium mit Ende Zwanzig dranhängen. Selbstredend werden diese dann später die "Überqualifizierten" sein, die dann trotz oder gar wegen ihrer suptertollen Qualifikation keinen Job finden. Diese Leute haben dann weiter sehr viel Zeit, in Internet-Foren Horrorgeschichten über die böse heutige Zeit zu schreiben, um damit irgendwas zu kompensieren ... *genervt*

Je älter ich werde, desto rechter werde ich und beginne Marktwirtschaft immer mehr zu lieben, die "Nichtsoguten" werden sehr schnell aussortiert und landen entweder bei den Öffentlichen oder auf'm Arbeitsamt.

Gewiss, als Freier wirst du immer ein bißchen mehr Streß als die Festangestellten haben, dafür kannst du dir aber auch aussuchen, was und wo du arbeitest (wer schon einmal ein Newsroom, Großraumbüro betreten hat, wird das zu schätzen wissen). Ergo: Ausbildung hin, Ausbildung her, nicht vergessen solltest du, dass jeder auch seines Glückes Schmied ist. Und naturgemäß erzählen dir die Gescheiterten die schlimmsten Horrorgeschichten.

Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
Was die Studienzeit angeht, so gibt es in Jura doch die Freischussregelung. Es ist allerdings ein Studium, in dem man von Anfang an sehr fleißig lernen muss. In Deutsch, Mathe und Latein gut gewesen zu sein, soll auch helfen, das hat zumindest mal ein Jura-Prof in einer Vorlesungen gesagt, in der ich auch saß. Er wollte einen Zusammenhang zwischen den Schulnoten in diesen Fächern und der ersten Examensnote festgestellt haben. Als er das sagte, ging ein kollektives Stöhnen durch die Reihen - damals gab es noch keinen NC in Jura. Ich fürchte, der Prof hatte nicht ganz Unrecht, denn die Durchfallquote damals war recht hoch. Und von denen, die bestanden, hatten viele nur ein "ausreichend" (mit so einem Examen ist es hinterher sehr, sehr schwer, da kommt man nicht einmal mehr bei einer Versicherung unter). Bekanntlich hat man mit einer Examenspunktzahl von 9 bis 11,49 Punkten bereits ein "voll befriedigend", mithin ein Prädikatsexamen. Höchstpunktzahl ist 18, die wurden bislang aber sehr, sehr, sehr selten erreicht. Es soll aber mal einer 16,3 Punkte geschafft haben.

Nachtrag: Falls Du Dich erst nächstes Jahr um einen Studienplatz bewirbst, kann ich Dir nur den dringenden Rat geben, Dich einfach einmal im Herbst zu Semesterbeginn in Anfängervorlesungen der Fächer zu setzen, die Dich interessieren. In Jura wäre das beispielsweise BGB I oder Ö-Recht I.
Oh Gott, oh Gott -- wir werden alle sterben ...

Viel Glück und hoffentlich die für dich beste Entscheidung
David
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Alt 15.07.2008, 13:31   #18
Andy02
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Standard AW: Wie Journalist werden

Zitat:
Zitat von punky Beitrag anzeigen
Ich denke nicht, dass irgendjemand behaupten kann, dass es schon jeder schaffen wird, wenn er sich denn nur anstrengt. Es gibt viele Leute, die es nicht schaffen und jeder hofft erstmal, selbst nicht dazu zu gehören.
Das behaupte ich auch nicht. Was ich aber behaupte ist, dass man nach nur einem Jahr erfolgloser Suche nicht schon aufgeben sollte.

Und mir ist auch klar, dass Euer Markt übersättigt ist und bei den Personalern akademische Abschlüsse vor qualitativem, jahrelangem Arbeiten zählt.
Andy02 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2008, 15:12   #19
punky
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Standard AW: Wie Journalist werden

Uni-Abschluss und Arbeiten schließen sich doch nicht aus.
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Alt 15.07.2008, 22:28   #20
christine
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Standard AW: Wie Journalist werden

Werter David Dangel, wenn Du mein Posting mal etwas genauer gelesen hättest, hättest Du mitbekommen, dass ich von Festanstellungen sprach, nicht vom Freien-Dasein (Andy sagte, er habe jetzt eine Redakteursstelle).

Im IT-Journalismus tummeln sich bekanntlich viele "Ungelernte", durchaus erfolgreich. Das bedeutet aber nicht, dass die unbedingt gut schreiben können. Ich weiß, wovon ich rede, ich hatte mal zwei Jahre mal das Missvergnügen, für den Online-Auftritt einer großen deutschen Zeitschrift jede Woche die Texte eines deutschen Shareware-Papstes redigieren zu müssen. Und auch die Texte von zwei anderen großen Namen in der IuK- und Software-Szene bereiten einem Redakteur ebenfalls kein großes Vergnügen, wie ich aus eigener Erfahrung und der einer mir sehr nahe stehenden Person weiß.

Im Übrigen lautete die Frage von Juliane nicht, ob man als Quereinsteiger ohne Studium und ohne journalistische Ausbildung Karriere machen kann, sondern ob ihr Eindruck, dass die Situation in den Medien schwierig ist, korrekt ist, und ob sie ihre späteren beruflichen Chancen durch eine kluge Studienfächerwahl verbessern kann. Zwei Fragen, zu denen Dir bezeichnenderweise bislang nichts eingefallen ist.

Geändert von christine (16.07.2008 um 17:59 Uhr).
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2008, 11:16   #21
DDangel
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Standard AW: Wie Journalist werden

Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
Werter DDangel, wenn Du mein Posting mal etwas genauer gelesen hättest, hättest Du mitbekommen, dass ich von Festanstellungen sprach, nicht vom Freien-Dasein (Andy sagte, er habe jetzt eine Redakteursstelle).
Haarspalterei ... Teilweise ist der einzige Unterschied zwischen Freien und Festangestellten, dass Freie keinen bezahlten Urlaub bekommen ( Künstlersozialkasse und Pauschalistenverträge).

Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
Im IT-Journalismus tummeln sich bekanntlich viele "Ungelernte", durchaus erfolgreich. Das bedeutet aber nicht, dass die unbedingt gut schreiben können. Ich weiß, wovon ich rede, ich hatte mal zwei Jahre mal das Missvergnügen, für den Online-Auftritt einer großen deutschen Zeitschrift jede Woche die Texte eines deutschen Shareware-Papstes redigieren zu müssen. Und auch die Texte von zwei anderen großen Namen in der IuK- und Software-Szene bereiten einem Redakteur ebenfalls kein großes Vergnügen, wie ich aus eigener Erfahrung und der einer mir sehr nahe stehenden Person weiß.
Und? Ihr habt also Texte von Programmierern (was keine Journalisten sind) redigiert? Und dass du das musstest, stimmt ja wohl auch nicht! Vielmehr wurde dir ein Angebot gemacht, das du angenommen hast.


Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
Im Übrigen lautete die Frage von Juliane nicht, ob man als Quereinsteiger ohne Studium und ohne journalistische Ausbildung Karriere machen kann, sondern ob ihr Eindruck, dass die Situation in den Medien schwierig ist, korrekt ist, und ob sie ihre späteren beruflichen Chancen durch eine kluge Studienfächerwahl verbessern kann. Zwei Fragen, zu denen Dir bezeichnenderweise bislang nichts eingefallen ist.
Naja, wenn ich den ersten Post sehe, war die Ursprungsfrage etwas anders formuliert. Aber sei's drum -- mir geht es in erster Linie darum, Opposition gegen "das Untergangsgetöse" zu schaffen. Wenn Egozentrikern wie dir nicht einfach das Geld hintergeschmissen wird (... da sie ja so eine tolle Schreibe haben und "nur" sie das verbriefte Recht haben, Journalisten zu sein, und deswegen die Aufträge oder die Festanstellung von allein kommen MUSS ...) und sie deswegen keine Aufträge bekommen, heißt das nicht, dass die Welt "blöd" ist. Vielmehr ist das gut und gerecht.

By the way: Ich habe auch mehrere Recherchen zu Lifestyle-Themen (Lebensmittel, Auktionshäuser, Dresscodes, Glücksspiel, Berlin, etc. pp) gemacht, die sowohl für den Print- als auch den Funkbereich bestimmt waren; veröffentliche also auch im "untechnischen" Bereich. Und: Bei den Redaktionskonferenzen waren auch Ungelernte dabei. Erstaunlich übrigens, dass dies unter Profis keine Rolle mehr spielt, sondern das Ergebnis das Ziel ist ...

Beste Grüße
David

Geändert von DDangel (16.07.2008 um 11:18 Uhr).
DDangel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2008, 14:36   #22
christine
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Standard AW: Wie Journalist werden

Zitat:
Zitat von DDangel Beitrag anzeigen
Haarspalterei ... Teilweise ist der einzige Unterschied zwischen Freien und Festangestellten, dass Freie keinen bezahlten Urlaub bekommen ( Künstlersozialkasse und Pauschalistenverträge).
Freie warten auch sehr viel länger auf ihr Honorar, während ein festangestellter Redakteur pünktlich zum Monatsende sein immer gleich hohes Gehalt auf dem Konto hat (wenn es nicht gerade Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gibt, dann ist's mehr).

Zitat:
Zitat von DDangel Beitrag anzeigen
Und? Ihr habt also Texte von Programmierern (was keine Journalisten sind) redigiert? Und dass du das musstest, stimmt ja wohl auch nicht! Vielmehr wurde dir ein Angebot gemacht, das du angenommen hast.
Das gehörte zu meinem Job, diese Texte zu redigieren. Ich hätte die niemals eingekauft, mein Ressortleiter auch nicht. Die Verträge haben andere gemacht, wir mussten uns nur mit dem Ergebnis herumschlagen.

Zitat:
Zitat von DDangel Beitrag anzeigen
Naja, wenn ich den ersten Post sehe, war die Ursprungsfrage etwas anders formuliert.
Kapierst Du es nicht oder willst Du es nicht kapieren? Ich bezog mich nicht auf Sassis Posting, sondern explizit auf Julianes.

Zitat:
Zitat von DDangel Beitrag anzeigen
Aber sei's drum -- mir geht es in erster Linie darum, Opposition gegen "das Untergangsgetöse" zu schaffen. Wenn Egozentrikern wie dir nicht einfach das Geld hintergeschmissen wird (... da sie ja so eine tolle Schreibe haben und "nur" sie das verbriefte Recht haben, Journalisten zu sein, und deswegen die Aufträge oder die Festanstellung von allein kommen MUSS ...) und sie deswegen keine Aufträge bekommen, heißt das nicht, dass die Welt "blöd" ist. Vielmehr ist das gut und gerecht.
Es gab Zeiten, da haben die jeden genommen, der einen Stift halten kann, die sind aber vorbei. Ich halte nichts davon, die Situation zu beschönigen. Der Weg in den Beruf ist heute schwieriger als früher.

Zitat:
Zitat von DDangel Beitrag anzeigen
By the way: Ich habe auch mehrere Recherchen zu Lifestyle-Themen (Lebensmittel, Auktionshäuser, Dresscodes, Glücksspiel, Berlin, etc. pp) gemacht, die sowohl für den Print- als auch den Funkbereich bestimmt waren; veröffentliche also auch im "untechnischen" Bereich.
Ja, ja, Du bist ein toller Hecht. Wissen wir doch alle.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2008, 17:15   #23
DDangel
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Standard AW: Wie Journalist werden

Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
Freie warten auch sehr viel länger auf ihr Honorar, während ein festangestellter Redakteur pünktlich zum Monatsende sein immer gleich hohes Gehalt auf dem Konto hat (wenn es nicht gerade Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gibt, dann ist's mehr).


Das gehörte zu meinem Job, diese Texte zu redigieren. Ich hätte die niemals eingekauft, mein Ressortleiter auch nicht. Die Verträge haben andere gemacht, wir mussten uns nur mit dem Ergebnis herumschlagen.
Und was haben nun die Texte der Programmierer mit denen der Journalisten gemeinsam? Außer, dass es beides Texte sind?

Ja, stimmt, Freie müssen ihrem Geld hinterherlaufen. Ich wurde sogar schon einmal richtig abgezogen -- gearbeitet und nichts bekommen. Und jetzt? Soll ich deswegen aufhören zu Schreiben?


Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
Kapierst Du es nicht oder willst Du es nicht kapieren? Ich bezog mich nicht auf Sassis Posting, sondern explizit auf Julianes.
Ich will's nicht kapieren -- bevor ich mein Post geschrieben habe, habe ich mir deine schon erstellten Beiträge angeschaut. Dies funktioniert über einen Klick auf's Profil. Deinen Menschenschlag gibt es in der Medienbranche leider zu oft: rumjammern, Egozentrik, immer ein Stück auch ungebildet und faul, aber dennoch für sich Planstelle bis ans Lebensende mit 150% Bezahlung und 14 Monatsgehältern beanspruchen. Selbstrendend ohne auch nur ansatzweise das zu leisten, was dazu nötig wäre. Und wenn das nicht funktioniert, sind halt die anderen schuld. Oder die böse Zeit. Vielleicht auch die Heuschrecken oder was weiß ich ... Ich kenne bei diesen Leutchen auch mittlerweile den Diskussionsverlauf ganz gut, wenn gefragt wird, wie man am besten Journalist wird. Deswegen habe ich mir erlaubt, "live und direkt" in die Diskussion einzusteigen. Was ich übrigens in Zukunft noch öfter tun werde. Eben, mal ein bißchen Opposition zu den ganzen Schwarzmalern spielen und aufzeigen, dass nichts so heiß gegessen wird, wie's gekocht wird.


Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
Es gab Zeiten, da haben die jeden genommen, der einen Stift halten kann, die sind aber vorbei. Ich halte nichts davon, die Situation zu beschönigen. Der Weg in den Beruf ist heute schwieriger als früher.
Ich beschönige die Situation nicht, ich mache sie aber auch nicht schlechter als sie ist. Und der Spruch, dass jeder seines Glückes Schmied ist, gilt nach wie vor.

Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
Ja, ja, Du bist ein toller Hecht. Wissen wir doch alle.
[/quote]

Danke für die Blumen. Ich wollte damit aber lediglich aufzeigen, dass Quereinsteiger nicht nur in der IT-Sparte einsteigen können.
DDangel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2008, 17:57   #24
christine
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Renommee-Modifikator: 34 christine hat zahlreiche positive Bewertungen erhalten
Standard AW: Wie Journalist werden

Zitat:
Zitat von DDangel Beitrag anzeigen
Ich will's nicht kapieren -- bevor ich mein Post geschrieben habe, habe ich mir deine schon erstellten Beiträge angeschaut. Dies funktioniert über einen Klick auf's Profil. Deinen Menschenschlag gibt es in der Medienbranche leider zu oft: rumjammern, Egozentrik, immer ein Stück auch ungebildet und faul, aber dennoch für sich Planstelle bis ans Lebensende mit 150% Bezahlung und 14 Monatsgehältern beanspruchen. Selbstrendend ohne auch nur ansatzweise das zu leisten, was dazu nötig wäre.
Du hast Dir 989 Beiträge aus vier Jahren angeschaut? Na, Du musst ja Zeit haben.
Da Du nichts über mich weißt (und weder mein Profil noch Google viel über mich hergeben), solltest Du Dir besser kein Urteil über mich anmaßen. Also spar Dir Deine Beleidigungen, sie fallen nur auf Dich selbst zurück (Deine Postings hier, David Dangel, landen im Google Cache). Denn dass Du hier alles andere als eine gute Figur abgibst, müsstest Du allmählich selbst merken.

Geändert von christine (16.07.2008 um 18:03 Uhr).
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2008, 18:13   #25
superloony
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Könnt Ihr bitte nach draußen gehen und Euch dort prügeln?
superloony ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2008, 18:59   #26
Jan Peter
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Zitat:
Zitat von superloony Beitrag anzeigen
Könnt Ihr bitte nach draußen gehen und Euch dort prügeln?
Ich setz` einen Zehner auf DDangel!
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