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Job-Gesuche: Arbeitgeber gesucht. Auftraggeber gesucht.

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Alt 16.11.2004, 17:24   #1
juergenrock
Jürgen Brück
Mitglied
 
Registriert seit: 10.05.2004
Beiträge: 49
Renommee-Modifikator: 16 juergenrock wird positiv eingeschätzt
Standard Eco, Regener, Appelfeld und mehr

Wer Umberto Eco und seine Werke kennt, wird sich nicht wundern zu hören, dass sich auch „Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana" nicht ohne weiteres dem Leser erschließt. Man ist gezwungen, sich intensiv mit dem Geschriebenen auseinander zu setzen. Ist man aber dazu bereit, hier ein wenig Energie zu investieren, wird man mit einem ganz besonderen Lesevergnügen belohnt. „Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana" ist ein Roman voller Poesie, Charme und auch Witz, der sich auf einem hohen sprachlichen Niveau befindet. Ein typischer Eco also - und das ist eigentlich das größte Kompliment, das man dem Werk machen kann.

Bis zur Veröffentlichung seines Romans „Herr Lehmann" war Sven Regener den Kulturkennern in erster Linie als Mitglied er Band Element Of Crime ein Begriff. Das änderte sich nach der Veröffentlichung indes schlagartig. „Herr Lehmann" nistete sich in den Bestenlisten ein und wurde schließlich, ähnlich erfolgreich wie die Romanvorlage, verfilmt. Aber irgendwie ließ der Roman einige Fragen offen. Wie zum Beispiel war Herr Lehmann zu dem geworden, der er nun einmal war? Dieser Frage (unter anderem) geht Sven Regener nun in „Neue Vahr Süd", das die Vorgeschichte zum letzten Roman erzählt, nach.

Selten ist das Grauen greifbarer, als in Aharon Appelfelds Roman „Geschichte eines Lebens“. Hier geht er weit über die Schilderung der Shoah hinaus, er beschäftigt sich auch mit Sprache und Sprachlosigkeit und der Suche nach seinen Wurzeln und der eigenen Identität. Dabei stellt der Roman kein endgültiges Statement zu diesen Themen dar, Appelfeld kommt nicht mit dem erhobenen Zeigefinger dessen, der in einem langen und ereignisreichen Leben schließlich die Weisheit gefunden zu haben glaubt, daher. Er lässt die Leser einfach an seinen Gedanken teilhaben und versucht seinen Erinnerungen mit adäquaten Worten Ausdruck zu verleihen. Dabei geht er ohne jeglichen Pathos zu Werke, in einer fast schon nüchternen Sprache, die dafür aber umso eindringlicher wirkt.


Habe ich Sie nun neugierig gemacht? Mit diesem Posting möchte ich Ihnen die vollständigen Rezensionen zu den drei großartigen Büchern anbieten. Natürlich habe ich noch mehr aus dem literarischen Bereich zu bieten. Interessierte es Sie und Ihre Leser zum Beispiel, ob Thomas Brussig mit seinem neuen Roman „Wie es leuchtet“ an seine Erfolge mit „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ anknüpfen kann? Oder möchten Sie erfahren, was die Niederländerin Ingrid Hoogevorst über „Die Wut der anderen“ zu erzählen weiß? Oder empfehlen Sie doch Ihren Lesern „Die Pelzhändlerin“ von Ines Thorn als entspannende Festtagslektüre.

Zögern Sie nicht, mit mir Kontakt aufzunehmen. Ich habe noch Kapazitäten frei, sodass ich auch kurzfristig für Sie aktiv werden kann. Bei Bedarf kann ich auch das Layout ihrer Literaturseiten übernehmen (Pagemaker).

Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe bis dahin mit schönen Grüßen aus Bonn!

Jürgen Brück
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