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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 15.06.2004, 14:14   #1
Susanne
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Beiträge: 2
Renommee-Modifikator: 0 Susanne wird positiv eingeschätzt
Standard Wie stelle ich es am geschicktesten an???

Wie so viele Beiträge hier, möchte ich auch gerne im journalistischen Bereich tätig werden. Ich habe ein Chemiestudium (Diplom) erfolgreich absolviert und promoviere z.Z. am Max-Planck-Institut. Aber ich möchte nach der Promotion nicht in der Forschung bleiben, Forschung ist "einsam". Ich möchte lieber "der Welt da daraußen" darüber berichten, dass Naturwissenschaft interssant und spannend sein kann und was sich z.B. in der Biochemie tut, da dies ein Bereich ist, der eigentlich jeden betrifft und in dem so viel Unwissen herrscht.

Deshalb benötige Ratschlage, Anregungen und Tipps von Fachleuten, wie ich am Besten an die Verwirklichung dieser Ziele herangehe. Wie kann ich z.B. das wichtigeste Handwerksmittel, das Schreiben, am Besten erlernen (unter der Berücksichtigung, dass ich schon 26 Jahre alt bin)? Denn außer 2 wissenschaftlichen Publikationen, habe ich bisher nur vor vielen Jahren für die Schülerzeitung und danach für die Lokalzeitung in meiner Heimatstadt einige Sportartikel verfasst, also noch nicht wirklich etwas geschrieben.

Vielen herzlichen Dank für jegliche Resonanz und Amerkungen!
Susanne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2004, 20:09   #2
CVDNils
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Hallo,

für mich sieht es so aus, als solltest Du dich in Richtung Wissenschafts-Journalismus entwickeln. Um die journalistische Schreibe zu erlernen, ist es prinzipiell nie zu spät, aber eine promovierte freie Mitarbeitern habe ich bei der Lokalzeitung auch noch nicht gesehen... .

So geht es mir gerade: Schließe das Studium mit der Magisterprüfung ab und treibe mich am Wochenende seit zwei Jahren für zwei Zeitungen in der Gegend herum.

Daher rate ich Dir an, mal mit diversen (populär-)wissenschaftlichen Blättern (Bild der Wissenschaft usw.) Kontakt aufzunehmen. Oft findest Du auch auf deren Internetseiten Hinweise darauf, welche Einstiegsvoraussetzungen sie haben.

Generell sollten Deine Chancen als promovierter Akademiker nicht schlecht sein, meine ich persönlich.

Vielleicht konnte ich ein wenig weiterhelfen.

Gruß

-Nils.
CVDNils ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2004, 20:10   #3
CVDNils
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Renommee-Modifikator: 17 CVDNils wird positiv eingeschätzt
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Fast vergessen: Es gibt hilfreiche Bücher, die einem das journalistische Schreiben näher bringen.

"Deutsch für Profis" von Wolf Schneider ist mittlerweile ein echter Klassiker, aber interessant, gut und lehrreich zugleich.
CVDNils ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2004, 15:21   #4
Susanne
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Renommee-Modifikator: 0 Susanne wird positiv eingeschätzt
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Hallo Nils,

danke für deine Nachricht. Vielleicht habe ich mich aber ein wenig zu undeutlich ausgedrückt, die Richtung, die ich einschlagen möchte, oder besser, das Ziel (naturwissenschaftliche Journalistin) ist mir klar, aber der Weg dorthin noch verschwommen. Du hast recht, am Besten, ich setze mich mit verschiedenen Journalen in Verbindung (kenne ja einige) und frage einfach mal nach deren Einstiegskiterien.

Wie du richtig erkannt hast, hast du eben noch keine promovierte freie Mitarbeiterin bei einer Lokalzeitung gesehen, deshalb weiß ich auch eben nicht so recht, wie ich nach der Promotion vorgehen soll- mit Büchern, ok, mal was Neues, kann außer als Hilfestellung gedacht aber nicht das nonplusultra sein, oder?!
Ich wollte mir nur mal ein paar Meinungen und Anregungen von Fachleuten dazu einholen.
Susanne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2004, 23:57   #5
christine
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Hallo Susanne,

an welcher Uni/MPI bist Du? An manchen Unis gibt es ein- bis zweisemestrige Lehrveranstaltungen "Journalismus für Wissenschaftler" o.ä., die kostenlos sind. In Berlin gibt es zudem den Aufbaustudiengang "Wissenschaftsjournalismus", der zwei Semester dauert. Du könntest Dich aber auch bei den Weiterbildungsangeboten vom Haus Busch, der ABP usw. mal umsehen, was die so anbieten.

Als Chemikerin hast Du im Wissenschaftsjournalismus sicherlich bessere Karten als als Biologin. Diplom-Biologen, die in den Wissenschaftsjournalismus wollen, gibt es viele, dummerweise sind seit geraumer Zeit in den Redaktionen - wenn überhaupt - eher Chemiker und Physiker gefragt. Einen Biologen haben sie meistens schon.
Printstellen sind bei Zeitschriften generell rar (meine jetzt nicht die Fachzeitschriften), beim Fernsehen geht eher was.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.07.2004, 10:44   #6
Viermann
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Hallo!

Wenn du am MPI promovierst, dann könnte doch deren Pressestelle auch ein guter Einstieg sein. Oder die der Uni...

Gruß,

Thomas
__________________
Viermann - Die Redaktion für Wissenschaft und Technik
www.viermann.info
Viermann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.07.2004, 13:07   #7
christine
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Gute Idee. Die Uni-Zeitschriften, die von den Pressestellen herausgegeben werden, sind meistens scharf auf naturwissenschaftliche Themen - und in der Regel haben sie nicht genug Autoren, die verstehen, worum es geht und das auch noch spannend erzählen können.
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Alt 13.07.2004, 16:11   #8
Unerfahrene
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Und wie sieht ihr das mit einem Geographiestudium?
So ein Fach ist ja schon umfassender gefasst,es beschäftigt sich ja zu einen mit geisteswissenschaft und zum anderen mit Naturwissenschaft.
Unerfahrene ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2004, 21:28   #9
Alex
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Hallo Susanne....

es gibt diverse bücher zum wissenschaftsjournalismus unter anderem auch zu einstig, an jeder uni oder auch über öffentliche bücherhallen zu bekommen.
allerdings muss ich dich mal fragen warum du dich so ins boxhorn jagen lässt? du hast doch schließlich schon eine gewisse erfahrung, und hast schon veröffentlicht, das könntest du sehr gut als arbeitsprobe verwenden, auch deine lokalbeiträge sind sehr gut geeignet sie sagen zwar nichts über deine neigung aus aber über deinen stil was sehr wichtig ist, und du musst in der lage sein schwer verständliches in einfache verständliche worte zu verpacken dann klappt es auch.
ach und eins noch du solltest niemals unaufgefordert arbeitsproben versenden denn davon gibt es viele, sie landen dann nur auf einen stapel und werden nie gelesen. du musst den redakteur überzeugen das genau du die richtige bist für den job.
es gibt auch ein paar bücher über sprache und stil.....solltes du lesen es lohnt sich auch gibt es ein buch über journalistische kreativität auch sehr wichtig.
wenn du noch fragen hast maile.

Gruß
Alex
__________________
Immer locker bleiben Leute !
Alex ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2004, 22:41   #10
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Zitat:
Zitat von Alex
allerdings muss ich dich mal fragen warum du dich so ins boxhorn jagen lässt?...es gibt auch ein paar bücher über sprache und stil.....solltes du lesen es lohnt sich auch gibt es ein buch über journalistische kreativität auch sehr wichtig.
Geil, Ring frei zur ersten Runde. Das haut den stärksten Bock um
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Alt 19.07.2004, 22:47   #11
christine
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@ Susanne: Wenn Du bei einer Uni-Pressestelle wegen einer freien Mitarbeit für das Hochschulmagazin nachfragst, pass aber ein bisschen auf, dass sie nicht versuchen, Artikel von Dir kostenlos geliefert zu bekommen. Bei Uni-Mitarbeitern ist das oft üblich, dass die honorarfrei zuliefern sollen. Es kommt also ein bisschen auf Dein Verhandlungsgeschick an - aber lass Dich davon jetzt bloß nicht abschrecken.
Viel Erfolg!
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2004, 23:14   #12
christine
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Susanne, vielleicht magst Du ja auch einmal eine Fortbildung zum Thema "Wissenschaftsjournalismus" besuchen. Ich habe eben einmal bei der Akademie der Bayerischen Presse geschaut, die bieten Seminare zum Wissenschaftsjournalismus an: "Wenn Grzimek sich zum Affen macht" hieß es im April. Kostete 180 Euro für drei Tage, ist also günstig.
www.akademie-bayerische-presse.de

Haus Busch bietet sogar im Juli noch eins an:

26. bis 29.07. Wissenschafts-Journalismus 330 Euro
http://www.hausbusch.de/bildung/weiterbildung.htm
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