-->
Journalismus.com Forum
Anzeige:
Griffith College Dublin

Infos von
Journalismus.com


Wichtige Links:


cover_1502
Jobturbo - Die Job-Suchmaschine durchsucht Zeitungen und Stellenbörsen. Gezielt nach Medienjobs suchen!
Jetzt hier recherchieren...


 

Zurück   Journalismus.com Forum > Bildung & Berufseinstieg > Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung

Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 13.09.2003, 15:55   #1
unbekannter User (Gast)
 
Beiträge: n/a
Standard Journalist werden - aber jeder rät was anderes

Hallo!
Ich habe jetzt das letzte Schuljahr vor mir und werde nächstes Jahr Abitur haben. Natürlich habe ich mich ausführlich über Ausbildungswege im Journalismus informiert: Journalistenschulen, Journalistik-Studiengänge oder Volontariat. Das Problem: Alles ist sehr rar. Journalistenschulen? Aufnahmetests bis zum Umfallen. Studiengänge? NC von 1,2. Volontariat? Die meisten Medienhäuser nehmen nur ihre eigenen, langjährigen Freien oder Hochschulabsolventen. Berufsberater (Arbeitsamt, Medienmessen, gestandene Journalisten) raten alle etwas anderes. Entweder: "Studier auf keinen Fall Journalistik, denn dann hast du nachher nichts, worüber du schreiben kannst (kein Fachwissen)" "Aber ich habe doch ein Nebenfach?" "Nee, nee, wenn, dann solltest du schon ein Zweitstudium aufnehmen"
Besser sei es, "irgendwas" zu studieren und nebenbei als Freie mitzuarbeiten. Das ist für mich allerdings keine richtige Ausbildung, das nur mal so nebenher laufen zu lassen. Wieder andere raten genau davon ab, etwas beliebiges zu studieren. Das sei früher üblich gewesen, als "Seiteneinsteiger" in den Journalismus zu kommen, heute sei eine fundierte Ausbildung unabdingbar.
Am liebsten würde ich in Dortmund studieren, da hätte ich Theorie, aber auch viel Praxis durch Praktika und das einjähirge Volontariat. Aber da hindert der NC mich, denn ich denke nicht, dass 1,2 zu schaffen ist. Und ich kann auch nicht 5 jahre warten. Ich würde als Nebenfach gerne Politikwissenschaften studieren.
Hat wer damit Erfahrungen gemacht? Ich bin momentan ratlos, was die Zeit nach dem Abi angeht. Natürlich werde ich mich überall bewerben, wo ich kann, aber was tue ich, wenn nichts davon klappt? Ich habe schon zwei Praktika hinter mir (Pressebüro der Stadt und bei einer Lokalredaktion des KStA). Momentan arbeite ich bei einer wöchentlich erscheinenden Jugendseite des KStA mit (seit 2 Jahren) und ab und zu dort als Freie (Ferien, Wochenenden). Aber wenn ich nach dem Abi nichts kriege, kann ich das ja nicht ewig so weitermachen.
Kann jemand sagen, welche Ausbildung "am besten" ist, bzw. am meisten "akzeptiert" wird?
Vielen Dank schon einmal im Voraus fürs Antworten.
Liebe Grüße
Faith
P.S.: Viele behaupten auch einfach, dass für die "Guten" immer Platz auf dem Markt sei....aber der Branche geht es doch anscheinend immer schlechter.

[%sig%]
  Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2003, 22:38   #2
unbekannter User (Gast)
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Journalist werden - aber jeder rät was anderes

Nur Journalistenschule in München oder Springer in Hamburg, forget the REST!
  Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2003, 20:49   #3
unbekannter User (Gast)
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Journalist werden - aber jeder rät was anderes

Danke für die Antwort. Aber was ist denn zum Beispiel gegen die Journalistenschule von Henri Nannen einzuwenden? Sie erwähnten in ihrem Beitrag ja nur die DJS in München und die Axel Springer in Hamnburg.
Liebe Grüße
Faith

[%sig%]
  Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2003, 00:47   #4
unbekannter User (Gast)
 
Beiträge: n/a
Standard Das Business ist hart

... aber die Henri Nannen kenne ich nicht! Sorry!
  Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2003, 15:42   #5
unbekannter User (Gast)
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Das Business ist hart

Wenn Sie die Henri Nannen Schule nicht kennen (www.journalistenschule.de), gehe ich einmal davon aus, dass Sie die beiden anderen Schulen kennen. Wenn Sie aber dann "nur" zwei Schulen bewerten können oder sonst wie empfehlen: Was macht Sie aber dann so sicher, dass ein Journalistik-Studium (z.B in Dortmund oder Leipzig mit viel Praxisanteil) nicht das "Richtige" ist?
Liebe Grüße und vielen Dank für die Antwort,
Faith

[%sig%]
  Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2003, 00:21   #6
unbekannter User (Gast)
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Das Business ist hart

Hallo Faith,

lass dich von dem nicht aus dem Konzept bringen. Es gibt meines Erachtens keinen einzigen Journalisten oder sonstigen Branchenkenner, der Henri Nannen nicht kennt!!!! Wer als Schreiberling arbeitet arbeitet, der kennt diesen berühmten Journalisten... Vielleicht wollte er dich nur auf den Arm nehmen.

Zu deinem Problem:
Es ist auf alle Fälle was dran, wenn dir einige Leute sagen, dass du nicht nur rein "Journalistik" studieren solltest. Diese Absolventen haben es tatsächlich am Markt schwerer als solche, die ein (fundiertes) Fachwissen mitbringen. Es ist immer besser, wenn du etwas kannst, was nicht jeder der sich Journalist nennt kann.

Ich zum Beispiel habe BWL studiert und mache jetzt noch ein Aufbaustudium für Journalistik. Denke, dass diese Kombi am Markt noch ganz gut ankommt.

Vielleicht gibt es etwas, das dich interessiert, dann studiere das und wähle Journalistik im Nebenfach. Glaube, es gibt da einen Studiengang an der Uni in Hamburg.

Es gibt ein gutes Buch, das alle Studien- bzw. Ausbildungsmöglichkeiten kompakt und übersichtlich erklärt:

"Studienführer für Journalismus, Medien und Kommunikation von Walter Hämberg" Der hat mir bei meiner Entscheidung sehr gut weitergeholfen!

Liebe Grüße
Pat
  Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2003, 16:15   #7
unbekannter User (Gast)
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Das Business ist hart

Hallo Pat,
Vielen Dank für deine längere Antwort. Dass R. Köhn die Henri Nannen Schule nicht kennt, hat mich auch etwas stutzig gemacht.
Momentan habe ich vor, Journalistik an der Uni Dortmund zu studieren, Nebenfach Politikwissenschaften. Bei einem geforderten NC von 1,2 ist das aber nicht sicher, ob ich das auch schaffe. Mit dem integrierten einjährigen Volontariat würde ich mit dieser Entscheidung bestimmt nicht schlecht fahren. Die meisten wählen sicherlich immer noch die Kombi Fachstudium + anschließendem Volontariat (wenn sie dann eins kriegen). Aber ich bin mir noch gar nicht sicher, in welchem Bereich ich später journalistisch tätig sein will. Mit einem Fachstudium lege ich mich ja schon recht früh fest. Eine Ausbildung an einer Journalistenschule wäre natürlich auch ideal.
Ich hoffe einfach, mit meiner Wunschzusammenstellung später trotzdem Arbeit zu finden. Viele sehen das Journalistikstudium skeptisch, andere befürworten dies. Eine allgemeingültige Antwort kann mir keiner sagen, leider. Aber als ratsuchende Schülerin ist das schon sehr verwirrend.
Dein Aufbaustudiengang (ist das der in München?) ist bestimmt auch klug gewählt. Trotzdem zieht es mich momentan eher an die Uni in Dortmund.
Liebe Grüße
Faith

[%sig%]
  Mit Zitat antworten
Alt 05.10.2003, 00:12   #8
unbekannter User (Gast)
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Journalist werden - aber jeder rät was anderes

Hallo Faith,
ich kann mich Suse nur anschließen: lass Dich nicht verrückt machen. Wenn Du eine Umfrage unter zehn beliebigen Journalisten starten würdest, dann kämen zehn verschiedene Berufsbiographien dabei heraus. Es gibt "den" Weg in den Journalismus einfach nicht und jeder Weg hat seine Vor- und Nachteile.
So platt sich das anhört: mach genau die Ausbildung, auf die du am meisten Lust hast (und die du bekommst ). Gut informiert bist du ja anscheinend schon.

Falls es dich ineressiert: Ich habe erst Physik studiert und dann noch das Glück gehabt ein Volontariat zu ergattern. Fachstudium und "solide Ausbildung" schließen sich also nicht aus. Andererseits sind aber auch viele Absolventen aus Dortmund z.B. im WDR auf interessanten Posten.

Am meisten lernt man eh durch's Machen, Machen, Machen...

Viel Glück!

Daniel

[%sig%]
  Mit Zitat antworten
Alt 05.10.2003, 22:21   #9
unbekannter User (Gast)
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Journalist werden - aber jeder rät was anderes

Hallo Daniel,
vielen Dank für deinen interessanten Post. Besonders zutreffend fand ich auch die Bemerkung "mach genau die Ausbildung, auf die du am meisten Lust hast (und die du bekommst)". Ich tendiere eher zu einem Journalistikstudium in Dortmund, denn da habe ich ein Jahr Volontariat auch schon integriert. Wer garantiert mir denn, dass ich nach einem Fachstudium einen Volontariatsplatz kriege? Bei dir hat es ja geklappt, aber wer weiß wie das in 4-5 Jahren aussieht.
Und im Prinzip hast du Recht: Jeder Journalist hat eine andere Ausbildung absolviert und rät folglich etwas völlig anderes.
Darf ich dich fragen, was du im Moment machst? Bist du mitten im Volontariat oder schon fertig? Und bei welcher Zeitung machst/hast du das Volo gemacht?
Liebe Grüße
Faith

[%sig%]
  Mit Zitat antworten
Alt 06.10.2003, 16:29   #10
unbekannter User (Gast)
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Journalist werden - aber jeder rät was anderes

Hallo Faith,
ich habe beim WDR volontiert und arbeite seit drei Jahren wieder als Freier für verschiedene Redaktionen. Das lässt sich beim Rundfunk anscheinend auch finanziell besser aushalten als bei den schreibenden Kollegen.
Gruß,
Daniel

[%sig%]
  Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2003, 00:06   #11
unbekannter User (Gast)
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Journalist werden - aber jeder rät was anderes

Hallo Daniel,
Wow, als Freier beim Rundfunk? Und da steht man besser da als z.B. eine Freie bei einer Zeitung? Wusste ich nicht. Aber ich möchte auch eigentlich lieber zur "schreibenden Zunft". Schade, dass du nicht übernommen wurdest nach dem Volontariat. Hast du denn wenigstens Hoffnung auf einen festen (Redaktions-)Platz?
LG
Faith

[%sig%]
  Mit Zitat antworten
Alt 08.10.2003, 13:00   #12
unbekannter User (Gast)
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Journalist werden - aber jeder rät was anderes

Hallo Faith,
beim Radio und Fernsehen läuft das etwas anders als bei der Zeitung. Beim WDR jedenfalls wird niemand automatisch übernommen, sondern man muss sich auf freie Stellen bewerben. Andererseits entscheiden sich etliche Kollegen auch dafür, erstmal als Freie zu arbeiten. Beim Fernsehen ist es nämlich in der Regel so, dass die Redakteure kaum noch selbst Filme produzieren, sondern Redigieren, Entscheidungen treffen und Abläufe organisieren. Ich kenne einige, die sich nach ein paar Jahren als Redakteur wieder für das Freiendasein entschieden haben, um wieder kreativer arbeiten zu können. Nicht ganz so krass sieht das bei den tagesaktuellen Redaktionen (Nachrichten u.ä.) aus. Das sind die Redakteure auch immer wieder als Reporter unterwegs.
Von daher hält sich meine "Hoffnung" auf einen Redaktionsplatz in Grenzen. Ich könnte mir es aber schon irgendwann vorstellen.

Gruß,
Daniel

[%sig%]
  Mit Zitat antworten
Antwort


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
FAQ-Ausbildung zum Journalist - Bitte erst lesen admin Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung 25 02.10.2015 23:21
Journalist sein ist nicht schwer, Journalist werden dagegen sehr. - Menschliche Schicksale Valeri Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung 9 28.02.2012 23:42
Journalist werden-aber wie? TheSuperstar Fragen und Antworten 10 09.08.2011 16:24
Der Weg zum Journalist (Über Jus)? zadd Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung 0 12.10.2009 17:56
Journalist wird gezwungen umsonst zu arbeiten! unbekannter User (Gast) Job-Gesuche: 0 14.09.2002 13:48


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 12:11 Uhr.


Powerd by Journalismus.com
Das Internetportal der Journalisten
Copyright © - Journalismus.com - Peter Diesler