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Recherchefragen - Investigativ In diesem Forum geht es um die journalistische Recherche. Recherchefragen Informationen, Kooperationspartner, alle Themen zur Recherche.

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Alt 09.08.2004, 09:46   #1
Peter Schwarz
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Registriert seit: 09.08.2004
Beiträge: 1
Renommee-Modifikator: 0 Peter Schwarz wird positiv eingeschätzt
Standard Hörfunktauglicher Recorder: mp3? MD?

Hallo, ich suche nach einem Recorder, der professionelle, hörfungtaugliche Aufnahmen ermöglicht.
Hat jemand einen Tipp, welches Gerät sich eignet?
Es sollte handlich sein, robust und vor allem einfach zu bedienen, da ich technisch nicht so versiert bin...
Vielen Dank!
Peter Schwarz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2004, 23:31   #2
Brodka Dr.
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Registriert seit: 01.09.2004
Beiträge: 42
Renommee-Modifikator: 16 Brodka Dr. wird positiv eingeschätzt
Standard Arbeiten wie die Profi's

Man geht am besten zum Team bzw. zur Technik der großen Radio-(Hörfunk)Sender, die haben schon solche Minidisk-Porti's (mit Mikrof.eingang) und können sagen, was sich bewährt hat. (Früher war die CC-Kompakt-Audiokassette das Standard-Speichermedium mit dem Sony-Porti 6-Gerät, noch früher wars ein UHER-Report oder das edle Nagra-Batteriebandgerät).
(ich mache meine Musik-Reports nur mit DAT, fast zu gut, aber es ist nun mal vor 10 Jahren gekauft, dann muß sichs "abarbeiten").
Minidisk (MD) ist für alle Textreportagen, U-Musik und Ausschnitte aus E-Musik gut, die MD-Speicherscheiben sind seit ca. 5 Jahren auch billig geworden, -- produziert wird damit aber keinesfalls zb. eine CD. Ist robust, dauerhaft, auch stabil bei mobilem Einsatz.- Gutes Gelingen, SB
__________________
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Alt 14.09.2004, 15:39   #3
Viermann
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Registriert seit: 17.05.2004
Beiträge: 13
Renommee-Modifikator: 0 Viermann wird positiv eingeschätzt
Standard

Hallo!

Genau solche Antworten wie die von Dr. Brodka wünsche ich mir für folgendes Problem:

Um mein Studium abzuschließen und endlich als Freier voll durchstarten zu können fehlt mir noch eine kleine Kleinigkeit namens "Hausarbeit Medientechnik". Ich werde also ein Werk verfassen, in dem es um digitale Aufnahmetechniken für Radio-Reporter gehen soll.

Ich würde mich freuen, wenn diejenigen unter euch, die sich zu den Nutzern solcher Technik zählen, einige der folgenden Fragen beantworten oder mir sonstwie ihre Erfahrungenn schildern.

Über Antworten per PM würde ich mich freuen. So signalisiert ihr mir die Zitierfähigkeit eurer Antworten in meiner Hausarbeit.

Besten Dank und viele Grüße,

Thomas


1. Welches Aufnahmegerät benutzt du? Warum?
2. Gehört es einem Sender oder dir? (Bist du Freier?)
3. Welche sind die Vorteile/Nachteile digitaler Aufnahmegeräte?
4. Welche Technik ist deiner Meinung/Erfahrung nach bei REPORTERN am meisten verbreitet? Warum? DAT, MiniDisc, Fashspeicher, Festplattenrekorder, Hi-MD...
5. Welche Technik ist deiner Meinung/Erfahrung nach bei SENDERN am meisten verbreitet? Warum?
6. Welche besonderen Anforderungen werden an die Geräte gestellt?
7. Inwieweit sind Consumer-Produkte (MiniDisc-Porti, iPod o.ä.) verwendbar?
8. Wo hakt es noch bei neuen Techniken wie Flash-/Festplattenrekordern oder Hi-MD?
9. Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich ... kaufen.
__________________
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Alt 14.09.2004, 16:16   #4
Brodka Dr.
Benutzer
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Registriert seit: 01.09.2004
Beiträge: 42
Renommee-Modifikator: 16 Brodka Dr. wird positiv eingeschätzt
Standard

Ja, lb.Thomas,
das ist viel und trotzdem notwendig für Dich, ich hoffe, daß Dir in diesem Forum bei Hörfunk eingebundene Journalisten u.Praktiker antworten. Leihgeräte dürften die großen (ARD)Anstalten schon für ihre vielen frei.Journalisten haben, zumal diese nicht allzuteuer sind (?)
Derzeit ist DAT ein aussterbd.Medium (auch mein Aiwa-Porti derzeit i.Reparatur), das neue Hi-MD ist eigentlich für umfangreiche mp3-Speicherung aus Webangeboten über den PC entwickelt worden, und zwar für Privatkonsumer. MD-Geräte sehe ich immer bei den Hörfunkkollegen, gelegtl. auch mal das Sony-6-CC-Porti. Die MD-Mechanik ist schon wesentlich einfacher (magnetoopt. Kombiprinzip v.Taster u.Mini-Heizdiode), schaden tuts nur auf Dauer, wenn die Scheibe immer mal verkehrt eingelegt wird, habe ich gehört.

(Ich mach meine Reports nur für Audio-Freunde u.Interess.kreise, meist Musik, kaum Wortreports, für die Schreibe-/Druck-Presse dagegen bin ich nach wie vor aktiv).
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Alt 06.12.2004, 13:20   #5
mia_lia
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Registriert seit: 06.12.2004
Beiträge: 1
Renommee-Modifikator: 0 mia_lia wird positiv eingeschätzt
Standard Erfahrung Geräte

Hallo, Peter!
Ich arbeite als radio-Freie und bin mit meinem MD-Gerät recht zufrieden. Dabei handelt es sich um ein SONY MZ-N910. Dazu habe ich als Mikro ein Electret Condenser Microphone Sony ECM-MS907 (Superniere). Wenn du vorwiegend O-Töne und Interviews oder Umfragen aufnehmen möchtest, ist das völlig ausreichend. Von Technik habe ich wenig Ahnung, darum habe ich zum Anfang des Jahres viel in Foren nach Tipps recherchiert und diese Kombination wurde oft empfohlen. Auch ein günstigeres Mikro ist, glaube ich, ausreichend, kann dir leider nichts konkret empfehlen.
Gruß,
mia_lia
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Alt 06.12.2004, 17:26   #6
Brodka Dr.
Benutzer
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Registriert seit: 01.09.2004
Beiträge: 42
Renommee-Modifikator: 16 Brodka Dr. wird positiv eingeschätzt
Standard Günstig.Sony-Mikrofon

M.Erachtens, (auch früher mal eig. Test dieses Typs), hat das Sony-Elektret-Mike 907, stereo nur einfache Nierencharakteristik, ist für Presse-Beschäftigte bei Sony-Köln günstiger erhältlich. Wenns jedoch mia-lia genügt, na bitte. - Für bess. verständl. Wortinterviews ist die "Supernieren"-Wirkung besser, um Umgebungsgeräusche zu reduzieren, aber die Mike's dazu sind auch teurer (Sennheiser) bzw. sind ua. bei Videocam-Zubehör i. Programmen enthalten.
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Alt 02.01.2005, 18:27   #7
thomas666
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Registriert seit: 02.01.2005
Beiträge: 1
Renommee-Modifikator: 0 thomas666 wird positiv eingeschätzt
Standard

Ich habe mir eine ganz andere Lösung angeschafft und bin damit zufrieden: einen professionellen Flashkartenrekorder. Er ist extra für Radiojournalisten gemacht und die A/D-Wandlund ist optimal. Man nimmt direkt digital auf (keine beweglichen Teile!) und kann das Material über Kabel sofort in den Computer zum Schneiden übernehmen.

Gestoßen bin ich auf diese modernen, noch ziemlich unbekannten Rekorder durch ein Kapitel in dem neuen Buch "Hollywood für Sparfüchse" von Frank Sauerland. Es ist zwar eher für Video-Journalisten geschrieben, aber derart randvoll mit praktischen und technischen Tipps, die auch noch leicht lesbar sind, dass ich es allen empfehle, die sich für Film- und Radioproduktion interessieren: www.digitales-filmen.de
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Alt 04.01.2005, 09:37   #8
pooky
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Renommee-Modifikator: 0 pooky wird positiv eingeschätzt
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Hallo!

Ich kann thomas666 nur zustimmen. Diese Solid State-Disc-Recorder sind die Zukunft im Hörfunkbereich. Zuverlässig nicht nur wegen der fehlenden Mechanik, sondern vor allem auch das Überspielen auf den PC ist absolut spitze. Musste man die Töne bislang in Echtzeit einspielen, so können sie nun einfach per Drag und Drop und USB2.0 oder FireWire (je nach Gerät) in einem Bruchteil der ursprünglichen Zeit kopiert und mit einem Schnittprogramm bearbeitet werden.

Geräte wie das NAGRA ARES BB oder Marantz PMD-670 nehmen direkt unter anderem in mp3, mp2, wav oder im Broadcast-Format bwf auf. Und für professionelle Geräte sind 1.200 Euro gar nicht mal so viel.

Gruß,
Pooky
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Alt 12.01.2005, 14:02   #9
Viermann
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Renommee-Modifikator: 0 Viermann wird positiv eingeschätzt
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Außerdem gibt's noch diese Geräte:

Edirol R-1: http://tinyurl.com/46g4j
Flashman: http://www.mayah.com/index.php?id=19

Wie gut oder schlecht sie sind, kann ich nicht sagen. Benutze derzeit selbst noch ein MD-Gerät.
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Alt 13.01.2005, 08:48   #10
pooky
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Hi!

Das Mayah-Gerät ist echt spannend, da handlich und sicherlich auch preislich attraktiv. Beim Edirol allerdings vermisse ich den XLR-Eingang für das Mikro. Mit Miniklinke habe ich leider nur schlechte Erfahrungen.

Gruß,
Pooky
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Alt 13.01.2005, 08:48   #11
pooky
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Renommee-Modifikator: 0 pooky wird positiv eingeschätzt
Standard

Hi!

Das Mayah-Gerät ist echt spannend, da handlich und sicherlich auch preislich attraktiv. Beim Edirol allerdings vermisse ich den XLR-Eingang für das Mikro. Mit Miniklinke habe ich leider nur schlechte Erfahrungen.

Gruß,
Pooky
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Alt 15.01.2005, 11:44   #12
AitschPi
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Kennt jemand den Preis des Mayah???
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Alt 18.01.2005, 08:54   #13
pooky
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Hallo!

Der Mayah Flashman wird zum Beispiel hier (http://www.netzmarkt.de/thomann/maya..._prodinfo.html) für 1.740 Euro angeboten.

Gruß,
Pooky
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Alt 11.02.2005, 11:40   #14
Brodka Dr.
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Renommee-Modifikator: 16 Brodka Dr. wird positiv eingeschätzt
Standard Teuer die Flasher !

Hätte mich auch schon mit den laufwerklosen Flash-Recordern befaßt, aber diese preise von rd. 500- 1100,- !!- Inzwischen gibts schon üb. 1 Jahr die USB-angebundenen MD-Recorder, damit gehts doch auch schnell u. billiger, zur Aufnahme v. Web-Musiktiteln allemal, aber zurück in den PC, vielleicht weiß jemand, was da dran ist ?? Andrerseits kopiert man eben mit Opto- oder Miniklinken-Kabel über die Soundkarte oder den einfacheren Soundchip. Facit: Für einfache Hörfunk(Wort)-Qualität tuts allemal der MD-Porti, für gute Musik (Klassik/ Kammerm.) brauchts schon DAT oder dann eben .wav-Format über einen Flash-Recorder.
__________________
Frei.Journalist,
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Alt 15.02.2005, 06:15   #15
pooky
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Renommee-Modifikator: 0 pooky wird positiv eingeschätzt
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Nur wenn es schnell gehen muss, was im Hörfunk nun desöfteren vorkommt, dann geht kein Weg mehr an den Flash-Recordern vorbei. Natürlich ging das früher auch mit Bandmaschine, aber wie es eben nun einmal ist, hat man sich an das hohe Tempo gewöhnt, zumindest ist es bei mir der Fall. Außerdem sind die Klinkenstecker der Consumergeräte extrem anfällig und sorgen oft für Knackgeräusche. Hinzu kommt, dass die MDs beim Schreiben des Inhaltsverzeichnisses (TOC-Edit) häufig abschmieren; die Aufnahme ist dann weg. Ich arbeite seit langem für einen Nachrichtensender und fünf Jahre davon mit einem Consumer-MD-Recorder, der auch noch sechsmal getauscht werden musste. Nein, ich bin wirklich unzufrieden und würde nur noch zum professionellen Recorder mit XLR-Anschlüssen greifen. Und wer die Preise für professionelles Material kennt, der weiß, dass 1.000 Euro nicht wirklich viel sind, zumal Technik ohne bewegliche Teile sicher einige Zeit halten wird.

Hinzu kommt übrigens, dass USB-fähige MD-Recorder eben nur unidirektional, also von PC auf MD in hoher Geschwindigkeit per Drag and Drop übertragen. Andersherum geht es nur eben digital per Optolink oder analog per Klinke.

Gruß,
Pooky
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