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Job-Angebote: Stellenanzeigen. Auftrag zu vergeben ...

Umfrage: Sollen Jobofferten mit einer Honorarhöhe von 3 Cent pro Wort im Jobforum veröffentlich werden?
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Sollen Jobofferten mit einer Honorarhöhe von 3 Cent pro Wort im Jobforum veröffentlich werden?

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Alt 22.01.2014, 16:37   #181
MattJournalist
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Textbroker ist sowohl mit seinen Preisen als auch seinen Einstufungen eine ziemliche Frechheit. Bei den Preisen die die zahlen und der Qualität, die sie erwarten sind 6 Euro Stundenlohn schon viel. Bei der Recherche wirst Du nicht unterstützt und bekommst es auch nicht vergütet.

Also 5-6 Cent pro Wort sollten es bei einem seriösen Auftrag schon sein.
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Alt 25.02.2014, 23:49   #182
hfd
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Unabhängig von den (Scherz-)Angeboten á la 0,03 EUR pro Wort, frage ich mich bei den hier veröffentlichten Stellenanzeigen immer öfter was schlimmer ist: die Tatsache, dass es solche Angebote überhaupt gibt. Oder, dass diese auch noch veröffentlicht werden.

Wenn ich mir die Stundensätze anschaue, die mein Installateuer oder mein Autoschrauber von mir sehen wollen, dann kann das ja kaum Ernst zu nehmen sein, was man hier - immer häufiger - an Job-Angeboten findet.

Aber wie man aus den Reaktionen hier sieht, gibt es mehr als genug Dumping-Schreiber, die ohne mit der Wimper zu zucken bereit sind, den Markt völlig zu ruinieren. Schade um den Journalismus, denn den wird es bei solchen "Honoraren" sehr bald nicht mehr geben.
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Alt 25.03.2014, 00:25   #183
ChrisH
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Renommee-Modifikator: 0 ChrisH wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Ich habe mich extra für dieses Forum angemeldet, um diese Frage auch beantworten zu können.

Wie habe ich diese 3-Cent-Plattform textbroker.de kennen gelernt? Ganz einfach! Man gehe auf ein Portal, das studentischen Jobsuchern Arbeit anbietet. Dort findet man, neben lukrativen Angeboten von bis zu 25 Euro/Std. auch textbroker. Noch nie davon gehört... Aber neugierig bin ich dann doch und melde mich an. Ich möchte wissen, wie es "innen drin" aussieht. Welche lukrativen Aufträge werden an Studenten (bin ich nicht mehr) vergeben? Mir juckt's in den Fingern, ich will in die Tasten hauen, mal was ganz anderes schreiben. Ich freue mich schon auf die vielen Angebote.

Ich melde mich an. Sie möchten einen Beispieltext. Na gut. Ich suche einen von früher aus, der ungefähr die Länge von 200 Wörtern hat. Es gibt nicht viele davon, denn ich bin eher ein Langschreiber, recherchiere sehr gerne, gehe in die Tiefe. Hab dann doch einen gefunden, schicke ihn los und warte gespannt auf die Antwort.
Nächster Tag. Endlich, endlich ist die Mail da. Sie haben mich genommen! Wie werden sie mich wohl eingestuft haben? Meinen Artikel hielt ich für eine 3. War nicht mein bester. Einfach zu kurz. Aber dann, eine glatte 4!Oh, welche Freude! Ich kann es kaum erwarten, zu den lukrativen Angeboten zu kommen, logge mich ein und klicke mich durch, hechel von einem Auftrag zum anderen.

Was ich dann sah, kann ich bis heute nicht glauben. Da wird verlangt, dass man nicht nur sorgfältig recherchiert (oh ja, das kann ich!), sondern auch noch eine Arbeit abliefert, für die jeder Deutschlehrer dieses Landes eine glatte Eins geben würde. Dagegen habe ich nichts. Ich liiiiebe Recherchieren!

Doch die Zahlen sind ernüchternd. Ab € 2,60 bis € 11,70 würde ich verdienen können. Letzteres gilt für eine geforderte Wortzahl von 900. Sorgfältig recherchieren, mich richtig einlesen, die genauen Anweisungen des Kunden befolgen, geschrieben auf einem DIN-A4 großen Blatt, das soll ich auch noch für diesen Hungerlohn?

Ich fasse es nicht. Da habe ich doch vor Jahrzehnten bereits als (damals) freiberufliche Werbetexterin an einem kleineren Auftrag schon so viel verdient, dass es für die Miete reichte. Dieses hier ist Ausbeutung vom Feinsten und darüber hinaus ein Geschäftsmodell, das hoffentlich nicht Schule macht.

Ich bin für einen absoluten Boykott dieser Seite. Lediglich die 5er haben hier eine Chance, etwas zu verdienen, aber auch die hier angebotenen 6,5 ct. sind eindeutig zu wenig. Ein 4er bekommt magere 2,2 ct. und darüber hinaus noch Aufträge, über deren Umfang man nur den Kopf schütteln kann. Die Kunden, die dort schreiben lassen, kommen mir vor wie Freier vom Straßenstrich, die es billig und schnell haben möchten. Nur dass es sich hier um geistige Ausbeutung handelt. Nein, ich verkaufe mich nicht unter Wert.
Wieviel bekommt man bei Aldi an der Kasse? Für den Gegenwert von einer Stunde Waren scannen müsste ich bei textbroker wahrscheinlich den ganzen Tag arbeiten. Dafür habe ich nicht studiert.

Für mich war es nur ein Test, aber für viele andere ist es bittere Notwendigkeit und sie machen dort mit, - das bei einer Einstufung ab 1,3 ct./Wort. Mein Sohn, Student, verdient gerade ca. 20 Euro/Tag für's Nichtstun auf seiner Internetseite, nachdem er vorher allerdings sehr intensiv und sorgfältig Content eingepflegt hatte und es auch an gelegentlichen Aktualisierungen nicht mangelt. Ich kann deshalb jedem nur empfehlen, arbeitet in eure eigene Tasche und lasst euch nicht ausbeuten. Solche Seiten verderben die Preise auch für hochwertige Schreibe. Ich bekomme Tränen in die Augen, wenn ich hier lese, was einige für qualifizierte journalistische Arbeit verdienen. Das geht einfach nicht.

In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, ob jemand bereits von Anfang an mit der lukrativeren Fünf eingestuft wurde, ohne dass die Betreiber vorher von einer journalistischen Ausbildung bzw. Tätigkeit (angewandte Psychologie! ) informiert wurden.

Ach ja, natürlich habe ich mit einem klaren Nein gevotet. Mir geht's da wie Christopher , der sich auch über die heutigen Dumping-Preise wundert:

Zitat:
"Hallo leute letzte we habe ich einen Bericht über JobBörsen im TV gesehen und ich fand es ganz schön erschrekent für was für Preise da Aufträge angenommen werden. Beispiel Tapizieren einer 90m2 Wohung für 350 Euro."
ChrisH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2014, 00:34   #184
ChrisH
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Zitat:
Zitat von Worddompteur84 Beitrag anzeigen
Ich bin der Meinung, dass auch Job-Angebote mit niedrigen Löhnen veröffentlicht werden sollten. Diese sind zwar nicht das, was sich die meisten unter einem "guten" Angebot vorstellen, jedoch ist es für Studenten und angehende Journalisten überhaupt erstmal eine Möglichkeit, sich in diesen Bereich einzufinden und sich einen Namen zu machen. Würden diese sich nämlich auch nur auf höher dotierte Jobs bewerben, die auch für die bekannten Größen interessant sind, würden deren Bewerbungen nach einem oberflächlichen Vergleich meist fast ungelesen im elektronischen Papierkorb landen. Oft ist es zu Anfang der Karriere, wenn man zum Beispiel noch finanzielle Unterstützung von Eltern oder der Familie erhält, wichtiger Kontakte zu knüpfen und seinen Namen/Ruf zu verbreiten, als direkt große Einkünfte einzufahren. Außerdem denke ich, dass eine Ablehnung solcher Angebote keinen besonderen positiven Effekt hätte, da solche Angebote in einem solchen Fall an Texting- oder Ghostwriting Agenturen weitergereicht werden, die sich selbst zuerst ein großes Stück vom ohnehin zu kleinem Kuchen abschneiden, was das Honorar der Autoren nur zusätzlich verringert.
Wie kann man sich mit textbroker.de einen guten Namen verschaffen, wenn der doch gar nicht genannt wird? Ich würde Studenten eher einen Blog empfehlen, auf dem sie sich nach Herzenslust austoben können. Oder eine Webseite zu einem Thema, das sie interessiert. Da steht dann auch ihr Name drauf.

Geändert von Michaela_jcom (06.11.2014 um 12:05 Uhr).
ChrisH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2014, 20:03   #185
Schweinswal
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Sehr richtig. Der zitierte Post ist generell Käse. Welche Ghotswriting-Agentur vergibt bitte Aufträge für irgendwelche SEO-Quatsch-Texte für 2 Cent pro Wort? Diese Agenturen betreiben, wie der Name schon sagt, Ghotswriting und eventuell noch Korrektorat/Lektorat.
Im Übrigen ist es schon sehr auffällig, dass in dem Post ein Link auf eine spezielle Ghostwriting-Agentur gesetzt ist. Der Verdacht liegt nahe, dass der gesamte Beitrag einzig und allein dem Zweck dient, diesen Link unterzubringen.
So ein Job war hier übrigens auch schon mal zu vergeben. Keine Ahnung, wieviel es da zu verdienen gibt. Ich habe dankend abgelehnt, als ich endlich davon erfahren habe, worum es überhaupt ging.
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Alt 12.04.2014, 19:01   #186
PFP
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Drei Cent pro Wort kann angemessen sein, wenn es absolute triviale Texte sind, die ohne großartige Recherche geschrieben werden können. Über ein Produkt anhand einer Pressemitteilung zu berichten, kann, wenn man in der Branche fit ist, auch bei 3 Cent pro Wort ordentlich sein. Da schreibt man auf 10 Minuten 300 Wörter und erhält dafür 9 Euro - als Füller zwischendurch, wenn gerade nichts besseres zu tun ist, durchaus in Ordnung. In dem Moment, wo nennenswerte Recherche nötig ist, kann man das natürlich vergessen.
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Alt 24.06.2014, 20:37   #187
BeaH
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Auch wenn der Preis angemessen sein kann, finde ich es besser, diese Angebote hier nicht zu veröffentlichen. Es gibt einfach zu viele schwarze Schafe. Soll hier denen geholfen werden?
Bea
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Alt 26.06.2014, 09:26   #188
GZS
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Na dann gebe ich doch auch gleich noch meinen Senf dazu. Ich war schon lange nicht mehr hier, jetzt bin ich es, weil ich ein Gesuch aufgegeben habe.

Aber nun zum Thema Billigschreiber. Ich denke, man muss hier zwei völlig verschiedene Bereiche auseinanderhalten. Zum einen den Bereich Journalismus der immer noch deutlich besser bezahlt wird, als ein Billigtexter.

Und zum anderen die Billigtexter, die nicht ohne Grund so billig sein müssen. Diese Texte werden nämlich nicht, wie der Laie oft annimmt, auf Webseiten eingesetzt die für Menschen gemacht wurden.

Nein, sie landen auf sog. SEO-Seiten, die gemacht werden um auf Seiten zu verlinken, die gemacht werden um auf Seiten zu verlinken, die gemacht werden um auf Seiten zu verlinken … ihr versteht was ich meine?

Diese Billigtexte sind Massenware die zu Hunderttausenden ins Web gestellt werden und danach die Suchmaschinen zumüllen. Erstellt von Leuten, denen irgendwer vorgegaukelt hat, sie könnten im Web schnell reich werden

Reich wird dabei am Ende keiner, weder der Texter noch der Betreiber. Kann man sich nun drüber ärgern … man kann es aber auch bleibenlassen.

Jeder der ein Projekt gründet, das sich an echte Menschen richtet, wird früher oder später merken, dass er mit Textbroker & Co. nicht weiterkommt.

Übrigens geht es auch noch billiger als Textbroker, ganz groß in Mode sind sog. gespinnte Artikel, also Artikel bei denen aus einem einzelnen Text per Software und völlig automatisch viele verschiedene Versionen generiert werden. Als Suchmaschinenfutter funktioniert das nach wie vor …

Auch darüber könnte man sich nun ärgern - man kann aber auch in den Biergarten gehen …
GZS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.06.2014, 08:44   #189
CarolaS.
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Zum hier zitierten Ghostwriting zu Dumping-Preisen möchte auch etwas beitragen. Auch hier sind z.T. haarsträubende Honorare keine Seltenheit mehr.

Mir wurde kürzlich erst wieder ein Auftrag mit wissenschaftlichem Schwerpunkt angeboten. Man habe ein Budget von 2 Cent pro Wort ( Ich habe mich auch gewundert, dass überhaupt mit Wortpreisen kalkuliert wurde) und ob da noch Verhandlungsspielraum wäre. Im Gegenzug könnte ich mit weiteren Aufträgen rechnen...

Ich persönlich habe kein Problem mit 3 Cent Texten, denn das was da von den Auftraggebern als Recherche verlangt wird, hat mit journalistischem Recherchieren so gut wie nie etwas zu tun. Es ist mehr ein: Schau mal auf dieser Seite nach, damit du weißt, dass ein Auto echt vier Räder hat (leichte Provokation, ich weiß)

Aber wenn sauber recherchierte Texte auf diesem Niveau landen, dann haben wir ein Problem. Ich weiß übrigens, dass der von mir erwähnte Auftraggeber einen Journalisten gefunden hat, der ihm diesen und folgende Beiträge für den Niedrigpreis schreibt.
CarolaS. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2014, 23:29   #190
Wordslinger
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Na ja.

Manche Beiträge in diesem Thread klingen für mich nach einer Mischung aus Schimpfen vom hohen Ross herab und Pfeifen im Walde.

Ich halte es für falsch, in diesem Zusammenhang pauschal über Preisdumping, schlechte Texte und unfähige Schreiberlinge zu schimpfen und die zuletzt Genannten auch noch als "Hausfrauen" zu verunglimpfen (was ich gleich doppelt unfair finde). Das zeugt für mich von einer ziemlich einseitigen Sicht auf die Dinge und vermutlich auch von mangelnder Praxiserfahrung.

Ich wüsste wirklich nicht, warum es verkehrt sein sollte, für 20 Euro eine Seite über ein Thema zu schreiben, das man aus dem Effeff beherrscht. Dazu sollten nicht mehr als 45 Minuten nötig sein: eine Viertelstunde fürs Nachdenken, eine halbe Stunde fürs Schreiben.

Man muss doch ganz klar unterscheiden zwischen einer journalistischen Arbeit und beispielsweise einem einfachen, gut geschriebenen Produkttext. Wen das Briefing für eine Produktbeschreibung zu journalistischen Höhenflügen animiert, der hat etwas missverstanden. Neulich habe ich für einen Kunden ein paar Anwendertipps meiner Wahl zu einem mir gut bekannten Computerprogramm geschrieben. Für 4,2 Cent pro Wort. Fand ich richtig gut: Ging schnell und war mal was anderes.

Und wem 20 Euro pro Stunde für Zwischendrin zu wenig sind - so what. Es ist ja jedem freigestellt, stattdessen dazusitzen und auf das nächste große Ding zu warten.

Ich würde 3-Cent-Angebote nicht pauschal verbannen. 3 Cent sind sicherlich kein fürstliches Honorar, können aber unter bestimmten Umständen trotzdem in Ordnung sein. Es kommt immer darauf an, was als Gegenleistung gefordert wird.

--------------------

... sagt eine, die mal für 3-5 Cent pro Wort, mal für 100 Euro pro Seite schreibt und die eine ganze Reihe Fachbücher veröffentlicht hat (für die sie das Seiten- oder gar Worthonorar lieber nicht ausrechnet). Und die immer genug Arbeit auf dem Schreibtisch und genug zu futtern im Kühlschrank hat.
Wordslinger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2014, 21:42   #191
Willy Wonka
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Ich empfinde solche Angebote als beinahe unmoralisch, die man daher auch nicht weiter öffentlich machen sollte.
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Alt 10.01.2015, 17:25   #192
Achim Linck
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Böse AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Mir wurden jetzt 1 - 2 Cent pro Wort angeboten (Fotos = null Cent dazu liefern). Nötig ist Recherche, Fahren zum Termin und Text schreiben. Da kann man einfach nichts mehr zu sagen.
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Alt 10.02.2015, 10:28   #193
Fokko
Fokko
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Zitat:
Zitat von Wordslinger Beitrag anzeigen
Na ja.

Neulich habe ich für einen Kunden ein paar Anwendertipps meiner Wahl zu einem mir gut bekannten Computerprogramm geschrieben. Für 4,2 Cent pro Wort. Fand ich richtig gut: Ging schnell und war mal was anderes.
Ich würde 3-Cent-Angebote nicht pauschal verbannen. 3 Cent sind sicherlich kein fürstliches Honorar, können aber unter bestimmten Umständen trotzdem in Ordnung sein. Es kommt immer darauf an, was als Gegenleistung gefordert wird.
In so einem Fall kommt man mit diesem Honorar hin, so was habe ich auch schon gemacht. Da darf dann aber außer einem kurzen Blick ins Web auch kein Recherche anfallen.

Nun gibt es aber auch "Kunden", die zahlen 1 ct und schicken Dir den Artikel dann noch zweimal zurück, nicht weil echte Kinken drin sind, sondern weil sie halt einfach dieses und jenes "noch ein wenig anders" haben wollen.

Zitat:
Zitat von Wordslinger Beitrag anzeigen
... sagt eine, die mal für 3-5 Cent pro Wort, mal für 100 Euro pro Seite schreibt und
3 Cent ist schon eine absolute Untergrenze, es sei denn es ist ein Festpreis für eine Mindestwortzahl vereinbart und (im Web ist da kaum jemand böse) es flutschen einem fix ein paar Worte mehr raus. Wenn man für 15 Euro ohne große Mühe 750 Worte statt 500 raushauen kann, spielt der nunmehr rechnerisch auf 2 ct gesunkene Preis keine Rolle, wenn es auch nicht länger dauert als bei 500 Worten, bei denen man viel überlegen muss.

Zitat:
Zitat von Wordslinger Beitrag anzeigen
die eine ganze Reihe Fachbücher veröffentlicht hat (für die sie das Seiten- oder gar Worthonorar lieber nicht ausrechnet). Und die immer genug Arbeit auf dem Schreibtisch und genug zu futtern im Kühlschrank hat.
Das kenne ich auch. Aber wenn man eine 6-Tage Woche mit 12..14 Stunden am Tag hat, ist es ein schwacher Trost, dass man so gerade mal davon leben kann.

Unter Wert kann man mal Herzens- und Prestigeprojekte machen (Einträge bei der DNB bzw. Links auf eigene Werke bei Amazon machen sich recht gut), aber eigentlich auch nur, wenn das Geld über besser bezahlte Tätigkeiten hereinkommt.

Apropos: Das Kernproblem dabei ist übrigens, dass man bei der KSK nur noch 400 Euro/Monat mit "unkünstlerischen" Tätigkeiten verdienen darf. Soweit ich mich erinnere, hieß es dort vor Jahren, als ich eingetreten bin noch, dass der überwiegende Teil der Einnahmen mit in der KSK versicherungspflichtigen Tätigkeiten erzielt werden muss.

Naja, bei unsereinem kann es heute ja auch schnell passieren, dass der 400-Euro-Job nur unwesentlich weniger bringt, als der Schreiberlohn...

Grüßle

Fokko
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Alt 12.05.2015, 14:18   #194
Impresan
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Hallo,

ich bin habe mich zwar erst neu angemeldet und bin selber auf der "Job-Anbieter"-Seite, aber 0,03 EUR finde selbst ich persönlich nicht vertretbar bzw. bin der Meinung, dass dies nicht besonders seriös ist.
__________________
Es gibts nichts Gutes, ausser man tut es
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Alt 14.06.2015, 17:27   #195
Textfinder
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Zitat:
Zitat von Achim Linck Beitrag anzeigen
Fahren zum Termin
Wie weit ist der Termin/die Adresse denn von Dir entfernt? Ich bin u.a. gerade mit der Frage hier, ob es üblich ist, als Texter/Journalist Geschäftsreisen zu machen und die Kosten dafür selbst zu tragen. Ich wende noch die Kleinunternehmerregelung an und da schlagen Fahrtkosten an Ziele, welche nicht in der nahen Umgebung gelegen sind, zu Buche, vor allem wenn mehrere Fahrten für einen Kunden zusammenkommen.

Ein Preis von 1 bis 3 Cent ist untergründig ...
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