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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 31.05.2007, 13:25   #1
LizaManizer
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Standard Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

hallo! ich moechte ab kommendem wintersemester gerne Deutsch/Geschichte/Politikwissenschaften studieren, um spaeter an eine journalistiksche Ausbildung anknuepfen zu koennen.
koennt ihr mir sagen, welche studienabschluesse am besten sind? wo studiere ich diese faecher am besten um dann in den journalistischen bereich zu gehen? jede uni hat da ja verschiedene ausrichtungen...
waere euch sehr dankbar fuer antworten!
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Alt 31.05.2007, 16:32   #2
Malina
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Renommee-Modifikator: 15 Malina wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

Warum gerade die Fächer? Warum nicht Jura, BWL oder Medizin?
Deine Fächerkombination kommt ganz oder zumindest teilweise sehr, sehr oft vor. Damit hebst Du dich von der Masse der anderen Bewerbern so nicht ab.
Als Personalerin kriege ich fast nur Anwärter mit den von Dir angegebenen Fächern auf den Tisch. Ich weiß nicht, warum das so ist. Vielleicht kannst Du mir dazu ja was sagen.

Und dann mal nebenbei: Gibt es bei Dir einen Plan B, wenn es mit dem Journalismus nicht klappt? Was möchtest Du dann mit Deinem Studium machen? Lehrer, Dozent, Promotion oder was genau schwebt Dir da vor?
Die Frage stelle ich als Personalerin sehr oft. Meist kriege ich zur Antwort: "Nee, ich möchte nur Journalismus." Die Antwort finde ich dann sehr unbefriedigend. Wenn ich dann nachhake und frage: "Warum haben Sie denn Ihre Fächer und nicht die und die und die studiert?" sehe ich dann meist nur ein Achselzucken. Ich verstehe das nicht.

Ich würde mich sehr freuen, wenn mich da mal ein Insider aufklären würde.

Eine Antwort auf Deine Frage kann ich Dir nicht geben. Abschlüsse waren bislang Dipl und Magister/ -a heute dann Master oder Bachelor. Oder es war Staatsexamen und es bleibt auch Staatsexamen. Ob der eine Abschluss einen nun besser für den Journalismus qualifiziert als der andere, ist schwer zu sagen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es nicht wenige Journalisten gibt (darunter auch große Namen), die überhaupt nicht studiert haben. Also cool bleiben. Die Person des Bewerbers zählt für mich, und nicht, wo und was er studiert hat.

Beste Grüße
Malina
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Alt 31.05.2007, 22:59   #3
punky
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Renommee-Modifikator: 22 punky wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

Ich wage mal einen Anwortversuch.
1. Warum nicht Jura? Jura ist ein enorm arbeitsaufwendiges Studium. Wer das einigermaßen in der Regelstudienzeit durchziehen möchte, kann wenig oder gar nicht nebenher arbeiten. (Die Jura-Studenten, die kenne, tun das jedenfalls nicht - machen dafür aber tolle Abschlüsse.) Gerade die Arbeitserfahrung ist im Journalismus aber wichtig. Viele wissen glaube ich gar nicht, dass man Jura auch auf Magister studieren kann. Ich wusste das als ich Abi gemacht habe jedenfalls nicht, sonst hätte ich das vielleicht in Betracht gezogen.
2. Warum nicht BWL? Journalisten haben häufig eine Abneigung gegen Zahlen und Mathe. Da kann man fast jeden bekannten Journalisten nach seinem schlechtesten Schulfach fragen....
Bei BWL hat man nunmal viele, viele Zahlen
3. Warum nicht Medizin? Siehe Jura + BWL (ersetzte Mathe durch Naturwissenschaften) + NC. (Weiß nicht, wo der NC bei Jura liegt.)

Weitere Erklärungsversuche willkommen
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Alt 01.06.2007, 09:42   #4
lasse
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Benutzerbild von lasse
 
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Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

Zitat:
Zitat von punky
Wer das einigermaßen in der Regelstudienzeit durchziehen möchte, kann wenig oder gar nicht nebenher arbeiten.
Hm, Freunde von mir studieren auch Jura und arbeiten nebenbei. Möglich ist es scheinbar schon. Ob die Abschlüsse dann absolut meisterlich sein werden, kann ich nicht beurteilen.
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Alt 01.06.2007, 10:14   #5
punky
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Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

Ich habe Arbeit ja nicht ausgeschlossen, ich glaube nur, dass Nebenjobs ein Jura-Studium mehr beeinträchtigt als viele andere Studiengänge. Ein Bekannter von mir hat gerade seinen Abschluss mit 2 gemacht, was wirklich, wirklich toll ist. Der hat aber auch von morgens bis abends in der gelernt - und das nicht nur in der Endphase.
Wenn man Jura mit dem Ziel studiert, Journalist zu werden, denke ich nicht, dass man unbedingt so eine Note anstreben muss, aber leicht ist das sicher trotzdem nicht.
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Alt 01.06.2007, 10:36   #6
Malina
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Renommee-Modifikator: 15 Malina wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

Bei Jura geht es meiner Meinung und Erfahrung nach zunächst mal ums Bestehen.

Eine 1 oder 2 gibt es faktisch so gut wie nie.
Umso schöner, dass Dein Kumpel die 2 geholt hat. Ich kenne niemanden persönlich, der das je geschafft hätte.
Deswegen fängt bei den Juristen das Prädikat ja auch bereits bei der 3+ an, also beim "vollbefriedigend". Das hat alles schon seine Gründe.

Und nebenbei arbeiten halte ich für utopisch. Denn im Gegensatz zu anderen Studiengängen machen Juristen keine "Ferien", sondern nennen das "vorlesungsfreie Zeit". Das heißt sie sind da, wo andere Leute Ferien machen, stets damit beschäftigt, Hausarbeiten anzufertigen. Das mal so als Info nebenbei.

Darf ich übrigens fragen, in welchem Bundesland Dein Kumpel die 2 geholt hat? Es gibt (gab?) ja Bundesländer, wo man eine Themenhausarbeit schreiben konnte. Ich glaube allerdings in den meisten Ländern mußte man nach wie vor ein Gutachten zu einem konkreten Rechtsfall schreiben.
Okay, aber das führt zu weit weg vom Thema.

Arbeiten neben dem Jura-Studium halte ich für aussichtslos. Es sei denn, man möchte sein Studium in die satte 2-stellige Semesterzahl führen. Kann man machen. Das gibt dann meist auch ein interessantes Bewerberprofil. Denn die Leute sind meist sehr, sehr qualifiziert, was ihren Nebenjob angeht (das sagte ich schon an anderer Stelle). Der Freischuss ist damit aber dann wohl nicht mehr machbar. Vom "Abschichten" ganz zu schweigen.

Beste Grüße
Malina
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Alt 01.06.2007, 11:48   #7
Hera
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Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

Zitat:
Zitat von Malina
Denn im Gegensatz zu anderen Studiengängen machen Juristen keine "Ferien", sondern nennen das "vorlesungsfreie Zeit". Das heißt sie sind da, wo andere Leute Ferien machen, stets damit beschäftigt, Hausarbeiten anzufertigen.
vorlesungsfreie zeit heißt das offiziell in JEDEM studiengang. und auch als germanistin musste ich in (fast) allen ferien arbeiten schreiben. das der arbeitsaufwand bei juristen dennoch größer ist, möchte ich hier aber bestimmt nicht bestreiten.
Hera ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2007, 11:57   #8
LizaManizer
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Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

hallo malina.
punky hat schon in etwa die Gruende gesagt, die gegen jura,bwl oder medizin sprechen wuerden.
Es sind abgesehen davon ganz einfach nicht so die Faecher die mich brennend interessieren. Medizin vielleicht noch, aber da bezweifle ich stark dass ich mit einem Durchschnitt von 2,5 da reinkomme.
Ich nehme aber gerne weitere Faechervorschlaege von dir entgegen. Die Ueberlegung, Deutsch/Geschichte/Politikwissenschaften zu studieren ist bei mir naemlich noch ganz frisch und roh. Dass viele Leute diese faecherkombination waehlen stoert mich weniger- mir ist es wichtiger dass es etwas ist, was mir liegt und spass macht, als wenn ich ein studium waehle bei dem ich weiss dass es nicht so mein fall ist, "nur" um hinterher auf dem Gebiet Journalist zu sein. Journalist waere natuerlich mein Traumberuf aber man kann nie wissen wie sich die Dinge entwickeln und daher habe ich tatsaechlich schon ueberlegt als alternative Richtung Lehrer oder Wissenschaftler zu gehen. Ich mein inzwischen will ich ja auch keine Hubschrauberpilotin mehr werden . Darf ich mal fragen wo und in welchem Institut du "Personalerin" bist?
Natuerlich kommt es auf die jeweilige Person an, aber ich denke mir auch dass es viele Unterschiede zwischen Staedten und Unis angeht, also dass man z.b. in Koeln eher da in was "reinrutschen" kann bzw. Kontakte knuepfen kann als in Bielefeld, da Koeln einfach mehr mit Journalismus zu tun hat, stimmts?
LizaManizer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2007, 12:10   #9
Malina
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Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

Zitat:
Zitat von Hera
das der arbeitsaufwand bei juristen dennoch größer ist, möchte ich hier aber bestimmt nicht bestreiten.
Echt, das würdest Du sagen? Du sagst, der Arbeitsaufwand eines Germanisten-Studiums sei geringer als der eines Jura-Studiums? Habe ich so noch nicht gehört. Sehr interessant.

Und wie vergleichst Du die beiden Abschlüsse? Also das anonyme Staatsexamen der Juristen, das NICHT von der Uni, sondern vom zuständigen OLG abgenommen wird, einerseits und die universitäre Abschlussprüfung der Germanisten andererseits? Dazu noch eine spezielle Frage: Kriegt der Germanist in der Abschlussprüfung ein Thema vorgegeben oder darf er sich sogar selbst eins aussuchen und das seinem Prof. vorschlagen? Ist der Prüfling den Dozenten, die ihn schriftlich prüfen namentlich bekannt? Oder gibt es auch bei den Germanisten Nummern, die eine absolute Anonymität gewährleisten?

Ich habe ein eigenes berufliches Interesse an Deiner Antwort. Ich muss nämlich täglich das eine mit dem anderen vergleichen.

Beste Grüße
Malina
Malina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2007, 12:52   #10
Libelle
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Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

Hallo,

ich denke, dass das Interesse an geisteswissenschaftlichen Fächern und der Wunsch, journalistisch zu arbeiten, einfach stark korreliert. Diese Kombination von Persönlichkeitseigenschaften findet man einfach häufiger.

Etwas zu studieren, wofür man sich nicht wirklich interessiert, macht keinen Sinn. Das sind dann die Leute, die nach fünf oder sechs Semestern Quälerei dann völlig gefrustet abbrechen. Kein Studium kann man sich mal eben so aus dem Ärmel schütteln, nur weil es "vernünftig" wäre.

Damit zu Malinas Lieblingsthema, das ich mit einer Frage an Malina beginnen möchte: Was hast du denn studiert? Auf welcher Basis bildest du deine Meinung zu den Abschluss-Modalitäten?

An anderer Stelle habe ich auf diese Frage keine Antwort bekommen.

Daher noch einmal: Ein Jura-Studium und ein Germanistik-Studium sind fachlich nicht vergleichbar. Deshalb wäre auch ein Vergleich der Prüfungsmodalitäten ein Vergleich von Äpfeln und Birnen.

Mein Germanistik-Abschluss sah so aus: Die Magisterarbeit habe ich zu einem Thema geschrieben, das ich selbst aus einer Seminararbeit entwickelt habe - meine Professorin hat mich bei der Ausarbeitung der Fragestellung unterstützt. Da Doktorarbeiten ja oft auf einer Magisterarbeit aufgebaut werden, macht es Sinn, ein Thema nach eigenen Stärken und Interessen zu wählen.

Die schriftlichen und mündlichen Prüfungsthemen (bei mir waren es sechs) müssen verschiedene Bereiche der Germanistik abdecken, zum Beispiel Neuere Literaturwissenschaft, Sprachsystem, Sprachgeschichte usw. Die Schwerpunktthemen darf man selbst vorschlagen, Hauptsache, die Bereiche werden alle abgedeckt. Dass es nicht ausreicht, sich mal ein Buch zu einem Thema durchzulesen, ist klar. Ein breites Grundwissen ist natürlich die Basis - übrigens schon bei der Zwischenprüfung abgefragt. Da wird auch ordentlich gesiebt. Die Abbrecher-Quote bei Germanistik liegt bei 80 %. Bei Jura und Medizin ist sie viel niedriger.

Malina, die Prüfungsmodalitäten der einzelnen Fachrichtungen sind ja nicht zufällig entstanden, sondern deshalb, weil sie irgendwie Sinn machen. Unterschiede bestehen außerdem zwischen den einzelnen Unis. Die Größe des Fachbereichs spielt auch eine Rolle beim Ablauf der Prüfungen - sagt aber noch lange nicht über deren Qualität und Aussagekraft aus.

Anonymität war an meiner Uni bei den Prüfungen nicht gewährleistet. Für die schriftlichen Leistungen gibt es Zweitgutachter, bei den Prüfungen natürlich einen Beisitzer mit Fragerecht.

Libelle

Geändert von Libelle (01.06.2007 um 13:09 Uhr).
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Alt 01.06.2007, 12:57   #11
Lieselein
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Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

"Warum nicht Jura, Medizin, BWL studieren, um Journalist zu werden?"

Diese Frage hat mir mein Berufsberater nach dem Abitur auch gestellt, weil auch ich die "bliebten" Magister-Fächerkombination studieren wollte! Er hat mich dann aber davon überzeugt ein anderes Fach zu studieren, um zum Ziel zu gelangen - nämlich Jura. Das habe ich auch getan! Am Anfang hat es mir wirklich noch Spaß gemacht, aber desto tiefer es in die Materie ging, desto mehr hat es mich gelangweilt. Jura muss man lieben, sonst bringt einem das gar nichts!!! Wenn man gerne stupide auswendig lernt und nicht gerne mal ein wenig kreativ denken möchte, dann ist ein Jurastudium genau das richtige! Hinzu kommt, dass es ein extrem zeitaufwendiges Studium ist. Nebenher zu arbeiten, um sich sein Studium zu finanzeren, ist schon aufgrund des vorgegebenen Stundenplans nahezu nicht möglich! In der vorlesungsfreien Zeit muss man zwar Hausarbeiten schreiben, aber ob die aufwendiger sind als Hausarbeiten in Germanistik o. ä. Fächern wage ich zu bezweifeln! Aber ob ein Jurastudium nun anspruchsvoller ist als ein Magisterstudium, nur weil es zeitintensiver ist? Nö, der These schließe ich mich nicht an. Ich finde es anspruchsvoller eigenständig zu denken und wissenschaftlich zu arbeiten, statt stupide auswendig zu lernen!

Und nun zum Vergleich der beiden Abschlüsse: Ja Malina, beim Magister sprichst du die Themen IMMER mit deinem Prof. ab. Schließlich kannst du in Germanistik ja nicht die komplette Literaturgeschichte von den Anfängen der Literatur bis heute und jedes Buch gelesen haben, was jemals geschrieben wurde!!! Die Themen sind aber immer sehr weit gefasst, d.h. dass man sich für seinen Abschluss jede Menge Wissen aneignen muss! In Köln ist es so, dass du für die Abschlussklausuren und mdl. Prüfungen jew. 3 große Themengebiete können musst (für jedes einzelne Prüfung jew. immer 3 verschiedene Themen!), wovon nur eins von vorkommt. Welche Frage dann z. B. zum Thema "Expressionismus" oder "Literatur von Shakesspeare" vorkommt ist jedoch nicht bekannt. Es kann alles vorkommen! Ob das nun anspruchsvoller ist als bei den Juristen? Die Juristen wissen auch, welche Themengebiete gefragt werden können beim Abschluss. Nicht umsonst gibt es etlich viel "Lernliteratur" (Lernkateikarten, Bücher, Skripte) rund ums Juristenexamen. Ganz zu schweigen von den Tutorien, die man für viel Geld buchen kann. Also demnach sind die Themen auch hier im weitesten Sinne bekannt!!!
Lieselein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2007, 13:10   #12
LizaManizer
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Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

Ist nun ein Germanistik- oder Deutschstudium geeigneter fuer spaeteren Journalismus??
LizaManizer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2007, 13:13   #13
Libelle
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Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

Hallo Liza,

geeignet ist das Fach, wofür du dich interessierst. Es gibt nicht DAS Fach, um Journalist zu werden. Was manchmal empfohlen wird: Journalistik als Nebenfach zu belegen.

Libelle
Libelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2007, 13:26   #14
LizaManizer
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Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

und welche unis bzw. welche staedte sind empfehlenswert? ich meine es gibt ja orte mit mehr und weniger bezug zum journalismus...
LizaManizer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2007, 13:55   #15
punky
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Standard AW: Studium: welcher Abschluss/welche Stadt/welche uni am geeignetsten?

Malina, bitte nicht schon wieder diese Abschuss-Verleich-Diskussion. Das hatten wir schon. Es kann NICHT verglichen werden. Das geht ja kaum INNERHALB der Fachhrichtungen, ZWISCHEN den Fachrichtung geht das erst recht nicht. Das wird - außer dir vielleicht - hier wohl kein Student bestreiten. Die einzige Möglichkeit der Vergleichbarkeit wäre allen deutschen Unis in allen Details vorzuschreiben, was sie in welchem Fach lehren müssen. Dann lernen alle haargenau das gleiche. Das kann ja wohl gerade in den Geistenwissenschaften nicht Sinn der Sache sein.
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